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Zitat von jrunge
Da muss ich doch etwas schmunzeln: Wie haben sich denn in den letzten 15 Jahren die Unternehmenssteuern (insbesondere für Kapitalgesellschaften) in D entwickelt? Und weil F so niedrige Stromkosten hat, sind wir Exportweltmeister und deren Automobile haben den ersten Rost, bevor sie überhaupt einen Käufer gefunden haben? 
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Ich habe doch geschrieben "eines der wenigen". Frankreich hat soviele Standortnachteile (35h Woche, Bürokratie, Steuern, unmotivierte Arbeiter) dass die Energiekosten das lange nicht aufheben.
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Zitat von jrunge
Für mich, als ehemaligem Ingenieur aus der so gescholtenen Energieversorgung, ist eine strukturierte Energiewende (die wir aber dank dieser Regierung wohl ncht erreichen werden) kein Hobby, sondern dringend erforderlich.
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das mag ja sein, aber den nationalen Alleingang eines flächenmässigen Zwergstaats wie Deutschland während die grossen Staaten (China, USA etc.) und die europäischen Nachbarn deren Strom wir im Zeifelsfall (Frankreich, Tschechien) importieren (und deren Anlagen viel maroder sind als unsere) das Gegenteil tun halte ich für absurd.
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Zitat von jrunge
Und ob wir als Bürger die Energiewende zahlen, oder der Staat (also doch wieder wir  ), ist doch eigentlich egal. Nur dass gewinnorientierte Unternehmen sich an der Energiewende nicht in gleichem Maß beteiligen müssen, ist mal wieder die falsche Subventionspolitik. Auch Energiekosten sind Betriebsausgaben, nicht nur überhöhte Managergehälter! 
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Wenn wir gewinnorientierte Unternehmen überverhältnismässig (im Vergleich zu anderen Ländern) belasten zahlen wir am Ende doppelt - dann sind nämlich die Arbeitsplätze weg und die Steuern die sie vorher gezahlt haben auch.
Wenn wir - die Bürger - so ein Hobby haben dann müssen wir es halt auch bezahlen und nicht verlangen dass die Unternehmen das für uns tun ....
Wir müssen uns entscheiden ob wir bei der Globalisierung mitspielen wollen - das heisst dann eben Konkurrenz mit den anderen Ländern dieser Welt - oder nicht - das heisst dann eben Handelsschranken, Zölle, Protektionismus, höhere Preise ...
Wir haben schon genügend Nachteile bei den Arbeitskosten die dazu führen dass die allermeisten arbeitsintensiven Industrien aus Westeuropa verschwunden sind - wohin das führt sieht man in England, Deutschland hatte einfach nur Glück dass die Asiaten so auf deutsche Produkte abfahren und bei denen die Kaufkraft laufend steigt bevor hier auch alles weg war ...
Ich persönlich bin übrigens der Meinung dass die schrankenlose Globalisierung so wie sie heute propagiert wird meine miese Idee ist - kann es funktionieren wenn Produktion (immer mehr auch Entwicklung) nur in Billiglohnländern stattfindet und die anderen Staaten nur Dienstleistungsarbeitsplätze haben?