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Zitat von awdor
...Dachte, wenn ich in 3:2 fotografiere und nachher auf 16:9 ausgeben möchte, hätte ich es mit Umrechnungen zu tun, die sich negativ auf das Bild (Verzerrungen) auswirken würden.
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Hallo Horst,
das Sensorformat einer Alpha beträgt 3:2. Wenn Du in der Kamera ein anderes Format einstellst, dann wird einfach etwas "abgeschnitten", Du verlierst also etwas Auflösung. Bei der großen Auflösung heutiger Kameras ist das aber kein allzugroßes Problem. Natürlich wärst Du flexibler, wenn Du den ganzen Sensor nutzen würdest, also in 3:2 fotografieren würdest und wenn Du dann am PC die gewünschte Auflösung einstellen würdest, aber wenn Du nicht an den PC zur Nachbearbeitung willst, dann kannst Du es problemlos natürlich auch in der Kamera einstellen. Nur nachträglich "umentscheiden" geht halt nicht mehr, was nicht aufgezeichnet wurde, kann man nicht nachher wieder "herbeizaubern".
Will man Ausdrucke fertigen lassen, dann wäre es aber sinnvoll, dafür zu sorgen, daß das Seitenverhältnis der Bilder möglichst mit dem des Ausgabeformats übereinstimmt, sonst wird an den Rändern automatisch irgendwas abgeschnitten, was vielleicht bildwichtig war. Kann man an den Selbstbedienungsmaschinen meines Wissens einstellen, oder eben am PC oder bei der Aufnahme in der Kamera. Wenn Du ein 16:9 Bild in einem 3:2 Ausgabeformat ausdrucken läßt, dann wird sowohl rechts als auch links jeweils knapp 8% des Bildes abgeschnitten, das ist nicht wenig. Verzerrt wird da nichts, das sähe einfach nicht gut aus, deshalb wird das nicht gemacht.
Ansonsten ist das Bildformat bzw der Bildausschnitt ein ganz wesentliches Gestaltungsmerkmal. Auf Film gab es das 3:2 Format des Kleinbildfilms, auf Mittelformat aber vielfach auch das quadratische Format, was eine deutlich andere Bildwirkung ergab.
Weil es angesprochen wurde. Für die Fotografie in JPG würde ich auf jeden Fall sRGB einstellen. Und laß Dich bitte nicht verunsichern. Klar, kann man aus Raws "mehr" herausholen. Aber das ist dann auch mit einem erheblichen Mehr an Bearbeitungs- und Lernaufwand verbunden. Man kann auch in JPG exzellente Ergebnisse erzielen. Wichtig ist dabei aber vor allem, daß die Belichtung stimmt, man also bei der Aufnahme sorgfältig arbeitet.
Rainer