Hi Canax,
Ich bin seit einem Buch, damals noch zu meiner Canon EOS 600d, bez. Back und Frontfokus sehr vorsichtig geworden.
Zitat:
"Der Blick durch den Sucher zeigt die Lage und Größe der Ihnen inzwischen vertrauten AF-Felder. Wenn Sie aber den Hauptspiegel genauer betrachten könnten, würden Sie feststellen, dass der halbdurchlässige Bereich, durch den ein Teil des Lichts zur AF-Einheit im Gehäuseboden gelangt, erheblich größer ist als die Felder selbst. Die kleinen Rechtecke im Sucher markieren tatsächlich nur die Bereiche der größten Empfindlichkeit des mittleren Kreuzsensors und der umliegenden Liniensensoren. Es kann daher vorkommen, wenn auch sehr selten, dass im gewählten AF-Feld ein sehr geringer messbarer Kontrast vorhanden ist, im Randbereich des Feldes jedoch ein GROSSER Kontrast. Der Autofokus greift dann den Kontrast im Randbereich des Feldes auf und fokussiert darauf, weil diese stärkeren Kontraste nicht in der gleichen Ebene wie das eigentlich gewählte Ziel liegen. Es kann zu einem Fehlfokus kommen. ...
" Zitat Ende.
Dass das nicht nur Canon betrifft ist auch klar. Deine gezeigten Motive sprechen auch dafür, würde ich meinen.
Grundsätzlich würde ich bei solchen Motiven immer auf den manuellen Fokus mit Fokus Peaking greifen. Außer bewegten Motiven fotografiere ich nur damit (momentan, vielleicht mache ich es irgendwann auch wieder anders

)
LG, rolgal