Wenn ich recht erinnre, liefern manche
Schärfentieferechner auch Infos zum Eisnatz von Nahlinsen (egal ob Achromat oder mit Farbsäumen).
Wenn man Zwischenringe nutzt, sollte man erwägen, das Objektiv in Retrostellung zu montieren, das ist der Bildqualität zuträglich.
Ein gutes Tele mit Achromat oder Zwischenring ist u.U besser als ein kurzes Makro.
Bei inenfokussierten Makroobjektiven muss man die kürzere Brennweite im Nahbereich berücksichtigen, z.B. das Tamron 60/2,0 hat mehr Arbeitsabstand (Frontlinse/Motiv) als manches 105'er (zumidnest bei 1:1).
Dann sind Telekonverter nicht zu vergessen, sie erhöhen den Abbildungsmaßstab bzw. den Arbeitsabstand, ich habe zu meinen 105'er Makro (Nikon) einen Kenko 1,4'fach-Konverter, geringfügig abgeblendet wg. Tiefenschärfe sehe ich keinen Qualitätsunterschied.
Übrigens kostet auche ine zusätzliche Ausszugsverlängerung Licht (Stichwort effektive Blende).
Zum Lernen lohnt evtl. die Anschaffung eines billigen Satzes einfacher Nahlinsen, die Farbsäume sind im Zentrum oft noch ertäglich un am Rand evtl. eine Verzierung des Bokehs. Wenn man dann weiß, was man will / braucht kann man ja den passenden Achromaten kaufen.
Evtl. lohnt es evtl. auch mit Adapter alte MF-Zwischenringe, Festbrennweiten und Makroobjektive einzusetzen, die fehlende Unendlicheinstellung ist zu verschmerzen und mann kann einfacher in Retrostellung abblenden mit seinem aktuellen blendenringfreien AF-Objektiv.
Kennt Ihr die Seiten bei Traumflieger zum Kitobjektiv in Retrostellung?
Jan
P.S.: Hast Du ein Objektiv mit 49mm Filtergewinde? Wenn nciht, wird der matched macro adapter heftige Abschaffungen bringen. Ddas 1:1 wird sich auf irgend ein speziellen Objektiv beziehen, ohne Info über die Brennweite wären mit auch 30 EUR zu teuer. Evtl. kann man auch die (achromatischen) Frontlinsen von billigen Ferngläsern als Nahlinse nutzen. Das Thema ist alt und and er Optik hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert, also googeln und alte Bücher lesen, evtl. auch mal die darin angegebenen Formeln zu Abbildungsmaßstab, Verlängerungsfaktor und Schärfentiefe in Exel umsetzen und ein (theoretisches) Gefühl bekommen, und dann ran ans Fotografeiren mit bastellösungen vom Wühltisch (Ebay / Fotohändler am Ort).