Zitat:
Zitat von bkrg
Nichts verkehrt machen kannst Du mit Zwischenringen. Die verlängern quasi den Auszug des Objektives über die kürzeste Entfernung hinaus, die Du ohne Hilfsmittel einstellen kannst.
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Naja, sagen wir mal so ... die Hersteller legen die Nahgrenze der Objektive ja nicht aus purer Bosheit fest, sondern weil die Linsen nur für einen bestimmten Entfernungsbereich auskorrigiert sind und darunter die Bildfehler (CAs, Verzeichnung, Koma) zunehmen. Mit Zwischenringen benutzt du also das Objektiv mutwillig in einem Entfernungsbereich, von dem schon der Hersteller meint, daß es da nicht mehr so toll ist.
Richtig ist allerdings, daß die Qualität der Zwischenringe keinerlei Einfluß auf die Bildqualität hat. Die teuren sind halt komfortabler in der Handhabung (Blendensteuerung, AF), das ist alles.
Zitat:
Zitat von Hintermann
Aber das mit den Zwischenringen....komme ich da mit meinem minolta af 50mm macro auf 1:1?
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Generell gilt:
Auszugsverlängerung = Abbildungsmaßstab * Brennweite
Um mit 50mm Brennweite auf 1:1 zu kommen, brauchst du also eine Auszugsverlängerung von ebenfalls 50mm. Das Objektiv selber kann schon 1:2, was einer "eingebauten" Auszugsverlängerung von 25mm entspricht. Die restlichen 25mm müßtest du dann mit Zwischenringen überbrücken.
Da es schon ein Makro-Objektiv ist und damit für den Nahbereich optimiert, dürfte sich auch der Qualitätsverlust durch das Unterschreiten der Nahgrenze noch in Grenzen halten.