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Alt 24.03.2013, 18:51   #12
About Schmidt
 
 
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Hallo,
das ist ganz einfach eine Glaubens- und Ermessensfrage. Es gibt genügend Fotografen, denen JPG ausreicht und nie auf die Idee kämen, RAW zu fotografieren. Sofern ich Aufnahmen für jemanden mache, von denen ich weiß, dass sie max 10x15 ausbelichtet werden oder sie vielleicht in ein Tageblatt oder ähnlich kommen, reicht mir mittlerweile JPG vollkommen aus. Ich habe keine Lust mehr, mir ein ganzen Sonntag für Bilder vom Krawallverein XY zu bearbeiten, die auf einer Website unter ferner liefen landen oder in irgendwelchen Schubladen verschwinden. Meist ist das Volk begeistert, wenn es sich auf einem Foto erkennt. Die wenigsten schätzen deine Arbeit wirklich.

Anders sieht es aus, wenn ich für jemand 3-4 Bilder von Auto, Motorrad oder ähnlichem machen soll, oder bei Bildern für meine Familie. Da verwende ich RAW, sortiere aber sehr gründlich aus. Bei Bildern die ich nicht schon von der Kamera gelöscht habe, gehe ich sorgfältig noch mal am Computer durch. Dort fliegt dann alles was mir nicht gefällt, unscharf ist oder ähnlich. Ausnahme sind nur Aufnahmen, die unwiederbringlich sind. Da drücke ich schon mal ein Auge zu. Dann tue ich mich an das Bearbeiten. Alle Raw, die nach gewisser Zeit noch nicht entwickelt sind, fliegen vom Rechner, da sich gezeigt hat, dass sie es nicht wert sind und nie mehr bearbeitet werden. Also warum aufheben.

Das alles führt dazu, dass ich viel weniger Datenmüll auf dem Rechner habe und sehr viel kontrollierter Fotografiere, fast so wie früher mit Film. Das ist für mich der richtige Weg, ob er es für andere ist, kann ich nicht sagen.

Gruß Wolfgang
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