Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 27.12.2012, 23:58   #6
Ellersiek
 
 
Registriert seit: 07.12.2006
Ort: Hiddenhausen
Beiträge: 6.022
Aus deiner Antwort schließe ich, dass Du dich mit der JPG-Engine deiner Kamera auskennst und damit (für Tante Erna) brauchbare Ergebnisse erzielst (Ich kann das nicht, ich mache ausschließlich RAW).

Somit könnte es für Dich durchaus Sinn machen, weiterhin RAW+JPG zu fotografieren und auch in Lightroom zu importieren.

Auf der anderen Seite führt womöglich die Standardverarbeitung der RAWs in Lightroom zu den fasst gleichguten Ergebnissen (zu mindestens für Tante Erna). Somit könntest Du dir die JPGs ersparen und beim Fotografieren Platz auf der Speicherkarte und beim Importieren Zeit sparen.

Die Variante RAW+JPG hat einen Zeitvorteil, wenn direkt nach dem Fotografieren JPGs schnell verteilt werden müssen (kann bei Events, und dabei durchaus auch bei Tante Erna) wichtig sein. Wenn dann die JPGs später nochmal wichtig sind (z.B. für den Abgleich: EMail vom Eventteilnehmer: "Das Bild xyz (siehe EMail-Anhang) ist echt cool, aber kannst Du das noch etwas besser bearbeiten"), dann würde ich beide importieren - aber das ist dann schon sehr speziell.

Nachteil der Nur-RAW-Variante ist die Tatsache, dass Du für die Weitergabe der Bilder auf jeden Fall einen Export durchführen musst. Der will vorbereitet und auch durchgeführt werden (ich habe mich daran gewöhnt und mir macht es nichts aus) - sollte Dich das nerven, dann wäre nur-RAW wahrscheinlich für Dich nicht der richtige Weg.

JPGs könntest Du mal eben schnell weitergeben.

Gruß
Ralf
__________________
"Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten" (Theodor Heuss). "Erinnerungen, die noch nicht stattgefunden haben, sind umgehend nachzuholen" (Matthias Brodowy)
"Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe": Was für eine Jahreslosung! Da kann dieses Jahr nur gut werden!
Ellersiek ist offline   Mit Zitat antworten