Und mein Augenlicht wird nicht besser...

Deshalb nutze ich (auch) bei Portraits zusehends öfter den AF (Festbrennweiten 85 mm und 135 mm/Alpha 900). Gelegentlich sitzt der Fokus nicht so ganz (z. B. in der Pupille leicht daneben, die Wimpern allerdings gestochen scharf...).
Um nun auszuschließen, dass es sich um einen Fehlfokus der Objektive handelt (womit der Fehler dann bei meinem Augenoptiker - und nicht bei mir (!) - läge

), habe ich mir ein Autofokus-Kalibrierset (Spyder Lenscal) gekauft. Der recht spärlichen Bedienungsanleitung entnehme ich, dass man mit Offenblende kalibrieren soll. Klar und nachvollziehbar, weil da die Schärfentiefe am geringsten ist und evt. Fokussierfehler am ehesten feststellbar sind. Und nun
meine Frage: Theorie oder Praxis?
Bei welcher
Entfernungseinstellung führt man die
Kalibrierung der Objektive am besten durch ? Bei der "
Arbeitsenfernung" (2-3 m) oder bei der
kleinstmöglichen Objektiventfernung (z. B. 50 cm)?
Am plausibelsten erscheint mir - theoretisch - die Kalibrierung bei kleinstmöglicher Entfernungseinstellung, da auch hier die Schärfentiefe am kleinsten ist. So viel zur Theorie.
In der Praxis hingegen nutze ich diesen Nahbereich halt nie. Die Probleme hatte ich stets bei 2 - 3 m Entfernung. Deshalb wiederum erscheint es mir am plausibelsten - aus praktischer Sicht - die Kalibrierung im effektiv benötigten Schärfentiefebereich, also bei besagter Entfernung von 2 - 3 m vorzunehmen.
So, ich hoffe, ich war klar und freue mich auf jedes weise Wort! Dank im Voraus.