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Alt 27.03.2012, 08:09   #5
RainerV
 
 
Registriert seit: 22.02.2006
Beiträge: 11.388
Zitat:
Zitat von maceis Beitrag anzeigen
Danke.
Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich dcraw schon gefunden hatte.

Ich hatte gehofft, es gibt euch eins, dass
a) als Ergebnis immer noch eine RAW Datei liefert
b) etwas komfortabler mit GUI zu bedienen ist
c) im Anschluss an die rein lineaere Konvertierung, weitere RAW Bearbeitungsschritte erlaubt.
...
So, und nun verstehe ich es auch nicht mehr. Ein Konverter, der eine Raw-Datei liefert, führt keine Bayer-Interpolation durch, keine Gamma-Korrektur, wendet keine Tonwertkurve an, keine Belichtungskorrektur, keine Schärfung, keine Rauschunterdrückung, keinen Weißabgleichskorrektur ist für mich ein Konverter, der die Daten 1:1 kopiert. Er macht also gar nichts. Für mich ist das ein Programm das nichts macht.

Ohne Bayerinterpolation und im linearen Raum hast Du drei sehr dunkle Schwarzweißbilder, die so dunkel sind, daß Du fast nichts erkennen kannst. Und damit wird jede Art der Bearbeitung schwierig bis unmöglich. dcraw kann Dir die übrigens auch erstellen. Aber eben als TIF. Denn wie gesagt als Raw hieße das die Datei einfach zu kopieren.

Zitat:
Zitat von maceis Beitrag anzeigen
...
Was ich erreichen möchte, ist ein RAW Bild, bei dem nur und ausschließlich die Filterung durch die Bayer Matrix vorgenommen wurde und sonst keine weiteren Bearbeitungsschritte.
Tja nur nach der Bayer-Interpolation sind es keine Rohdaten mehr. Das Datenvolumen verdreifacht sich durch die Bayer-Interpolation, das ist ein ganz wesentlicher Schritt. Ich kenne kein Programm, das diese Daten dann wieder in ein "Raw-File" zurückschreibt. Aber wie gesagt. "Nur" Bayer-Interpolation in ein TIF schreiben ist durchaus machbar. Mit dcraw.

Rainer

P.S. Als Konverter, der auf dcraw aufbaut, gibt es ufraw. Ich habe mir den seit Jahren nicht mehr angeschaut. Ob es Binaries für den Mac gibt, weiß ich nicht aus dem Stehgreif, es gibt aber immerhin den Sourcecode. Zumeist hat dann auch schon mal jemand die Portierung "versucht". Damit kann man aus meiner Erinnerung heraus die "Multiplier" für den Weißabgleich frei einstellen und damit wenn man will auch alle bei 1 belassen (sozusagen kein Weißabgleich, führt halt in aller Regel zu einem heftigen Farbstich) oder die von der Kamera in die Raw-Datei geschriebenen Multiplier, also den Kamera-Weißabgleich. Linear geht meines Wissens auch. Aber wie gesagt, ich habe mir das seit einigen Jahren nicht mehr angeschaut. Capture One kann auch ohne ein Kameraeingabeprofil lineare Daten nach Bayerinterpolation durchreichen, kann auch wie eigentlich jeder Konverter den Weißabgleich fest einstellen (aber man kann die Multiplier nicht selbst festlegen), ich wäre da aber nicht sicher, ob da keinerlei Schärfung und keinerlei Rauschunterdrückung angewendet werden (auch nicht bei Reglerstellung 0). Aber all diese Programme schreiben die Daten nicht ins Raw-File zurück. Das gibts meines Wissens nach nicht.
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