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Vor ein paar Jahren noch war RAW+JPEG quasi unumgänglich, weil man mit der D7D in ein RAW nicht hineinzoomen kann, um die Schärfe zu beurteilen, gewöhnliche Bildbetrachter keine RAWs darstellen konnten, und der mitgelieferte Dimage Viewer auf meinem alten Rechner zum Laden einer einzigen RAW-Datei eine halbe Minute gebraucht hat. Da habe ich dann MRW und JPG in getrennte Verzeichnisse importiert, die JPEGs gesichtet und aussortiert und anschließend per Skript die RAWs gelöscht, zu denen es kein JPEG mehr gab.
Mittlerweile bin ich davon allerdings wieder weg und mache normalerweise entweder nur JPEG oder nur RAW, weil die technischen Einschränkungen im Umgang mit RAWs größtenteil aufgehoben sind (und man schlimmstenfalls einfach die JPEG-Vorschaubilder aus den RAWs extrahieren kann, die haben bei Sony nämlich inzwischen auch 2 MP und sind nicht mehr 640×480 wie bei Minolta).
Nur bei der NEX-7 mache ich jetzt vorübergehend wieder beides, weil ich erst mal sehen will, wie gut die interne JPEG-Engine ist. Irgendwann werde ich mich aber auch da für eins von beiden entscheiden. Die Fotos werden per FSViewer in Tagesordner importiert und dann per Skript in Unterordner für RAW, JPEG-Kopie zum RAW, JPEG ohne zugehöriges RAW, Video einsortiert. Bei der Bearbeitung kommen dann nach Bedarf noch diverse andere (manuell angelegte) Ordner für Arbeitskopien, fertige Dateien, Session-Papierkorb usw. dazu.
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Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990)
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