moin,
ich zitiere mich aus dem von Karten schon verlinkten thread mal selbst:
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...7&postcount=25
Längsfehler bekommt man per EBV nicht weg, die CA-Korrekturen wirken ausschließlich auf den "leicht" korrigierbaren Querfehler. Teilweise verringern diese Korrekturen den Extremfall des Längsfehlers, das sog. "purple fringing", aber die "normal" gefärbten Längsfehler kann kein Programm vom Bildinhalt unterscheiden.
Das 200/2.8APO hat speziell im Nahbereich einen deutlichen Längsfehler. Mit dem 2x-Konverter vergrößerst Du diesen Fehler auf das Doppelte
plus die weitere Verstärkung durch die zusätzlichen Linsen des Konverters im Lichtweg.
Der schon gemachte Vorschlag, Zwischenring statt Konverter, dürfte das Problem etwas entschärfen.
Und nimm' mal den Schärferegler etwas zurück ... ich habe den Eindruck, dass an den Kontrastkanten bereits Überschwinger auftreten, die den bei Deinem Bild hier eher noch schwachen (!) Längsfehler hervorheben. Das Bild ist zumindest in der 1:1-Ansicht wie hier zu sehen m.E. bereits überschärft.
Weiterer Ansatz, verringere den Motivkontrast, d.h. weniger-dunkler Hintergrund oder diesen irgendwie aufhellen mit z.B. Reflektoren, diffuses Licht (weißes dünnes Seidentuch zwischen Sonne und Blümchen z.B.). Deine "Rettungsversuche" an den ausfressenden Lichtern verstärken eben auch die Sichtbarkeit aller Bildfehler entsprechend. Weiße Blütenblätter (die im nahen UV oft sehr stark reflektieren, damit die Bienchen die besser finden) bei Sonnenschein vor dunklem Hintergrund sind schon recht anspruchsvoll, wenn noch Struktur in den weißen Bereichen zu sehen sein soll.