Zitat:
Zitat von steve.hatton
Was mir immer wieder aufstößt, sind Entwicklungen die längst in der Schublade liegen, aber weil wie im Kfz-Bereich mit dem alten Ottomotor noch so viel Geld zu verdienen ist, einfach nicht genutzt werden.
1815 hat ein Pastor - man muss nicht Ingenieur oder Physiker sein - der Sterlin Motor erfunden, der mit Wärme betrieben wird (Gars, Geothermie oder Solar) und emissionsfrei in Microblockheizkraftwerken sogar für Einfamilienhäuser eingesetzt werden kann - wieso kommen solche Entwicklungen nicht voran ??? Lobbyarbeit ?:
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Toll. immer diese Verschörungstheorien...
Der Sterlingmotor hat 2 Probleme: Um eine brauchbare Leistungsdichte zu bekommen arbeitet er mit hochverdichteten Gas- 100 Bar aufwärts. Das Gas muss gut die Wärme leiten, also Wasserstoff oder Helium. Wasserstoff brennt und bei der richtigen Mischung kracht´s gewaltig...
Helium entweicht durch die kleinste Ritze und bei den Temperaturen der heißen Seite auch durch das kompakte Metall.
Die Motoren sind recht kompliziert im Aufbau (Rhombengetriebe, 2 Kolben je Arbeitseinheit) oder laufen bei Einfachaufbau so rund, wie ein alter Lanz Bulldog.
Der Wirkungsgrad liegt deutlich unter dem Ottomotor.
Ich hab mich mal auf einer Messe mit einen Anbieter eines solchen Gerätes unterhalten:
Ca. 10 kW Heizleistung, 1,5 kW elektrische Leistung, Gesamtwirkungsgrad 88% auf den unteren Heizwert. Meine Brennwerttherme schafft 106% bei 40° Vorlauftemperatur.
Ach So, das Ding hatte die Laufruhe einer Waschmaschine im Schleudergang, nur nicht so laut.
2 mal im Jahr Service mit Ölwechsel...
Ein befreundeter Maschinenbauer hat sich an so einen Motor versucht, wollte ihn mit einen Hohlspiegel koppeln. Arbeitsgas Stickstoff 100 bar. Er hat nach 1 1/2 Jahren aufgegeben, er hat den Motor nicht dicht bekommen, ist an Werkstoffproblemen gescheitert. Ich hab manchen Abend bei Ihm in der Werkstatt gesessen.
Ach so die heiße Seite hatte 500- 700 °C, das wird´s bei der Geothermie eng.
Was mich an der PV so nervt, ist das die Dinger Strom liefern, wenn mann ihn am wenigsten braucht und wenn man ihn braucht, kommt nix. Speicherfrage völlig ungeklärt und keine Technologie auch nur ansatzweise in Sicht, die das ändern könnte.
In einer Technologie Revue war vor gut einem Jahr ein Artikel zu Lösungsansätzen:
Einer sah vor ,einen Zylinder von 1,5 km Durchmesser und einen km Höhe aus der Erdoberfläche rauszuschneiden und hydraulisch 1000m hochzuheben bzw. abzulassen. Mal schauen, wer sich da rantraut, Die Gespräche mit den Nachbarn werden interessant.......
Wenn ich dann an dem gefühlt 2 Quadratkilometer großen Solarpark an der B2 zwischen Donauwörth und Augsburg vorbeifahre könnt ich jedesmal ko....
Das war vorher bestes Ackerland. Das ist nicht mal mehr der Betrieb CO2- Neutral.
Aber bei für 2012 zu prognostizierenden Förderungen, hochgerechnet aus dem Stromverbrauch von 570 TWh för 2008 (statistisches Jahrbuch 2011) und der aktuellen EEG- Umlage von 3,6 Ct/ kWh, von 20,5 Milliarden Euro gibt es halt Begehrlichkeiten........
Vielleicht versuchen´s wir mal mit Strom- Sparen
Viele Grüße
Michael