Hallo!
2. Tag beendet.
Mit einem Akku 3500 Bilder gemacht (6 Stunden bei Null Grad). Der hat zum Schluss zwar rot geleuchtet, aber durchgehalten. Den sollte man untersuchen lassen, ev. kann man damit auch ein Auto betreiben
Ich habe nur mit dem Sucher gearbeitet, das Display kam nicht zum Einsatz.
Noch einmal meine Einstellungen:
A - Modus
ISO 160-250 (je nach Tageslicht)
24 MP Fein JPEG
Hi Modus (ca 7 B/s)
+1/3 EV
AF-Breites Feld mitte
AF-C (toll bei der A77, dass es dafür ein Rädchen gibt)
Weißabgleich manuell, ausser bei Wechsel Wolken, Sonne, da habe ich Automatik genommen
Objektiv Tamron 70-200/2,8 (... da gab es bei den ca. 8000 Auslösungen in den 12 Stunden ca. 25 mal einen kurzen Aussetzer, da es Kontaktprobleme gab)
Blende 4-5,6 (4 stellt besser frei, bei 5,6 kommt der Hintergrund zu scharf)
Kein Stabi
Einbeinstativ
Bilder:
http://www.flickr.com/photos/padiej/...7612667993115/
Fazit:
Die A77 hat gute Arbeit gemacht, der AF war zu 95% am Punkt (bzw. hat die Kamera
das Bild verweigert, da ich auf AF-Priorität gestellt habe)
Ein Problemchen ist die Aufwachphase der A77, die dauert bis zu 2 Sekunden, wenn sie im Standby ruht.
Auf das muss man sich (noch) einstellen, aber die nächste Firmware soll ja schon unterwegs sein.
Brillant und stundenlang verwendbar ist der Sucher.
Ich hatte Null Probleme damit, im Gegensatz zu den optischen Systemen.
Sogar die Vollformat EOS 5D hat mein Sucherauge belastet.
Ich hatte nach einigen Stunden immer so eine Irritation nach der Fotografie eines Läufers, wie wenn man eine optische Brille aufsetzt, die nicht optimal passt.
Bei so einer Kür hängt man 2-3 1/2 min konzentriert am Sucher, damit man die tollen Elemente nicht verpasst.
Noch schlimmer waren die APS-C Systeme, deren Sucherbild ja noch kleiner war (EOS 500D, 1000D oder 50D)
Die A77 ist einfach sensationell. Man darf ja nicht vergessen, dass sie auch leistbar ist.
Klar, eine Nikon 3Ds oder Canon EOS 1D Mk IV habe einen noch besseren AF, der besser "klebt", aber ....
kein elektronischen Sucher,
kein AF beim Filmen,
keine 24 MP (die bei Tageslicht ja sensationell viel Detail bringen)
und diese Boliden kosten das 3-4 fache.
Zum Objektiv (OT Modus ein):
Ich hatte das Canon EF 70-200/4 L USM. Das ist ein Traum, leicht und schell.
Das Tamron 70-200/2,8 (ohne Motor) steht diesem Objektiv um nichts nach.
Auf f4 abgeblendet, liefert das Tamron dieselbe Schärfe, es ist, trotz oder gerade wegen dem Stangenantrieb schnell und treffsicher.
Und !!! Es ist günstig, das günstigste 70-200/2,8er
Für Sport ist es genial.
Es liegt am Innenzoom. Ich kann mit einem Finger (trotz Handschuh) den Zoom permanent regulieren. Wichtig ist das Einbein, sonst fallen einem nach 30 min die Schultern ab, und man kann ohne Stativ nur von unten den Zoomring bedienen, was nicht so schnell geht, wie von oben.
Mit der Zeit geht das Zoomen automatisch.
Aber jeden Tag möchte ich nicht 6 Stunden am Stück Fotos machen.
Nächste Woche geht es weiter, aber in einer Halle! Da gibt es dann +10 Grad, Kunstlicht, ISO 800-1600 und f2,8.
lg Peter