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Alt 29.08.2011, 14:52   #6
JoZ
 
 
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Hallo Rudolf,

das Bild wird im elektronische Sucher so aufgehellt, wie es die Kamera nachher belichtet. Wenn du also das Bild also anschließend im Sucher anschaust, sieht es (weitgehend, siehe unten) so aus, wie du es vorher gesehen hast. In so fern taugt der EVF durchaus zur Belichtungseinstellung.

Dadurch, dass die Qualität (z. B. Kontraste) der Sucheranzeige etwas geringer ist als das, was der Sensor hergibt und auch als die eines guten Monitors (hängt natürlich vom jeweiligen EVF ab), ist das Sucherbild nicht so gut wie das fertige - aber mit etwas Erfahrung weiß man beim Blick auf den EVF weitgehend, wie das Bild nachher wird.
Das Ganze ist zunächst einmal objektivunabhängig.

Die von dir angesprochene Objektivlichtstärke kann aber dennoch eine Rolle spielen:
Für das Sucherbild muss ja der Sensor belichtet und ausgelesen werden. Dies geschieht z.B. 30 mal pro Sekunde (da weiß ich die Werte jetzt nicht genau auswendig). Es kann also (für das Sucherbild) maximal mit 1/30 s "belichtet" werden.
Ist das Objekt aber dunkel, reicht dies nicht aus, also wird elektronisch verstärkt und/oder länger belichtet. Letztes führt zu Ruckeln, ersteres zum Rauschen, das Sucherbild wird kriselig.
Diese Effekte sollten bei lichtstarken Objektiven weniger der Fall sein, da die Vorschau ja bei Offenblende läuft und so mehr Licht auf den Sensor fällt.

Viele Grüße,

Johannes

P.S. da war cmosse schneller, deckt sich aber ...

Geändert von JoZ (29.08.2011 um 14:57 Uhr)
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