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Berichtsergänzung
Hier noch eine neuere Ergänzung zum älteren Erfahrungsbericht.
Ein Canon-FD-Objektiv muss um eine bis zwei Blenden abgeblendet werden, damit das Bild scharf wird. Das heißt: mein FD 85/1.8 muss ich auf 2.8, besser noch 4.0 abblenden. Für 120 mm Brennweite habe ich aber mein Tami 55/200, das bei 120 mm gerade von Blende 4 auf 4,5 umspringt und das bei 120 mm bestimmt so gut ist wie das adaptierte Canon-FD 85. Mein Canon FD 135 / 2.8 habe ich noch nicht getestet. Ich muss es ja auf 4 bzw. 5.6 abblenden und für 200 mm habe ich ja eben erwähntes Tami mit 5,6 bzw. das Minolta 100-200mm mit 4.5. Also: Wenn du ein Minolta MD mit Anfangsblende 1.4 oder 1.8 erworben hast, kann man (muss man aber nicht) den Adapter zum Preis des oben verlinkten Angebots kaufen. Für Objektive mit Anfangsblende 2.8 lohnt er sich nicht (höchstens 300mm/2.8 oder 400mm / 2.8), da es hinsichtlich der daraus resultierenden Blende 5.6 (abblenden muss sein) preiswerte bzw. gebrauchte Minolta- und Tamron-Objektive gibt, die eine mindestens ebenso gute Bildqualität wie ein adaptiertes Objektiv liefern - aber AF besitzen.
Ich wollte mir mit dem Adapter aus dem 85 mm-Canon ein 135mm / 1.8 an APSC "basteln". Es ist aber ein 135 mm / 2.8 - 4 geworden. Das ist für ein MF-Objektiv (und deshalb eingeschränkte Alltagstauglichkeit) nicht gerade der Hit - insbesondere nicht am kleinen Sucher meiner Alpha 350.
Allerdings habe ich die Fehlfokus-Ausschussquote dank AF-Confirm auf 10 - 20 Prozent senken können.
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