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Alt 04.07.2011, 13:18   #2
Man
 
 
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Du hast das richtige getan. Diese Entscheidung "durfte" ich auch schon mal treffen und durchziehen - man fühlt sich danach einfach nur schlecht.

Köterin hätte deine Entscheidung sicherlich mitgetragen - ein Lauftier voller Lebensfreude (Hund) soll mit immer mehr Schmerzmitteln vollgepumt mehr oder weniger bewußt feststellen, dass motorisch immer weniger funktioniert und auf Erlösung durch multiples Organversagen warten? Da muss man eine Entscheidung treffen, das hast du getan, das war gut so.

"Hunde haben nur einen wirklichen Fehler: Sie leben zu kurz" soll Günter Bloch gesagt haben (er hat diese Entscheidung über Leben und tod auch schon bei eigenen Hunden treffen müssen).

So wie ich das sehe wirst du, vielleicht nach etwas zeitlichem Abstand und sofern sich das irgendwie einrichten läßt, einem anderen Hund ein lebenswertes Leben ermöglichen. Vergesse Köterin nicht (das kannst du eh nicht), erinnere dich an die glücklichen Momente, aber sieh nach vorn.

Manfred
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Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode.
Ich persönlich bevorzuge das Leben (trotzdem).
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