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Alt 03.07.2011, 19:59   #3
wus
 
 
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Zitat:
Zitat von WB-Joe Beitrag anzeigen
Bessere Lichtstärke und Abbildungsleistung sollten die entscheidenden Faktoren sein.
Also ich weiß nicht, ich tendiere eher zum Sigma. 8 mm ist halt schon nochmal ein ganzes Eck weiter als 11. Lichtstärke finde ich bei einem SWW nicht so wichtig.

Abbildungsleistung ist natürlich immer wichtig, die Frage was einem persönlich wichtiger ist muss aber trotzdem erlaubt sein. Die meisten Fotos werden doch heutzutage nur noch am Monitor angeschaut. Selbst die besten und größten (30 Zoll) haben aber nur 4 MP, reicht die Abbildungsleistung des Sigmas hierfür nicht aus? Und ist es wirklich so viel schlechter als das Tokina? Dein anderer Vergleich, 2050LH des Sigma gegen 2350 beim Zeiss haut mich jetzt nicht vom Hocker, sondern bestätigt eher dass das Zeiss seinen vielfach höheren Preis nicht wert ist, außer natürlich für ein paar Profis die immer das Beste haben müssen.

Zitat:
Zitat von Michi Beitrag anzeigen
Mit Vorgänger meine ich die ganzen Tokina Scherben vor 2004. Ganz mies ist das Tokina ATX Pro 2,8/80-200 und kaum besser ist das Tokina ATX Pro 2,8/20-35.

Das 80-200 war schon an der Dynax 7D komplett überfordert.

Wenn ich mir jetzt die Tests des 12-24 und des 11-16 bei Photozone anschaue, dann hat sich in Sachen Farbsäume bei Tokina überhaupt nichts getan. Das sind immer noch die gleichen Farbsaumschleudern wie das 2,8/80-200.

An mein Sigma EX 4,5-5,6/12-24 kommen die Tokinas nicht mit und das Sigma funktioniert sogar an Vollformat.

Gruß
Michi
Mein ATX Pro 2,8/80-200 funktioniert wunderbar an den analogen Dynax 7, genau so wie an alle älteren Dynaxen die hatte und z.T. immer noch habe. Es funktioniert auch an der A55, obwohl es uralt ist - ca. 1990.

Ich glaube Du must mit Deinem einfach Pech gehabt haben.

Ich finde für mich das 8-16er am interessantesten, rein wegen dem extremen Weitwinkel. Ich habe ja noch ein altes Sigma 14/3.5 das ich an den Filmkameras bei entsprechenden Motiven immer ganz gerne verwendet habe, und das obwohl es von der Abbildungsqualität gegenüber meinen anderen Objektiven schon sichtbar schwächer ist. Der SWW-Effekt zählt für mich da im Zweifelsfall - und wie gesagt bei entsprechenden Motiven - einfach stärker als die Bildqualität, solange sie nicht wirklich grottig ist. Im Prinzip läuft's auf die alte Formel hinaus, besser ein schlechtes Bild machen als gar keins (wenn einem die benötigte Brennweite fehlt).

Zu schlecht sollte die Bildqualität natürlich nicht sein. Nur, wenn ich mir jetzt eins kauf, wie stelle ich da fest ob es eins der besseren oder eins der schlechteren Exemplare ist? Ohne direkten Vergleich, ohne Referenz wird das doch ziemlich schwierig, bzw. sehr subjektiv, oder?

Klar, ich könnte es am oberen Brennweitenende mit meinem 16-80z vergleichen, fürchte allerdings dass das ein unfairer Vergleich ist, denn mit dem Zeiss wird es wohl abbildungsmäßig nicht mithalten könen, oder? Und für die eigentlich interessanteren Brennweiten darunter, für die man sich so ein Objektiv überhaupt kauft, bringt das ja gar nichts.

Also wie kann man beurteilen ob es ein gutes oder ein schlechtes Exemplar ist?

Und wenn es ein schlechteres Exemplar ist, was mach ich dann damit? Justiert Sigma das wenn ich's einschicke?
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