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Ich hab mir neulich ein Minolta-Büchlein aus den 70ern (glaube ich) zu sämtlichen Minolta-Rokkor-Objektiven gekauft. Die Autoren schreiben da auch sehr viel zu den Brennweiten und der gestalterischen Wirkung (kurz und knackig, tolles Buch!). Der "sagenumwobene" Ruf der 35er wird dort ebenfalls relativiert. Die Autoren meinen, dass es letztlich ein Kompromisslösung gewesen ist, um in hektischen Situationen wenigstens überhaupt was auf das Bild zu bringen, das man dann notfalls rausschneiden konnte... als bewusstes Stilmittel ist die Brennweite wohl weniger eingesetzt worden. Wie Gerd schon sagt: Die Festbrennweite drüber war oft schon zu eng, so dass man eigentlich keine andere Wahl hatte als zum 35er zu greifen... schreiben die Herren.
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"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber haben nicht den gleichen Horizont." (Mark Twain)
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