moin,
T.Hein hat Recht, das MD 28/2.8 (sowohl 7/7 wie 5/5) ist rein auszugfokussiert und enthält keinerlei relativ zueinander verschieblichen Linsen(gruppen), das AF 28/2.8 auch nicht. Ich hatte beides vor kurzem auf ...
Du verschiebst wie beschrieben nur den Tubus beim Fokussieren, die optischen Elemente bewegen sich relativ zum Filterring aber nicht. Folglich hat der Fokusring "retro" keinerlei Funktion.
Bei den Minolta-MF-Festbrennweiten gibt es "floating elements" nur bei 24mm oder kürzer, beim 24/2.8 (mit/ohne VFC und 9/7 wie 8/8er) bin ich sicher (hatte ich offen), die 21mm, 20mm und 17mm dürften ebenso sein. Innenfokussiert sind nur die lichtstarken Supertele (MD135/2.0, MD200/2.8, MD300/4.5 usw.), die eignen sich aber eh nicht am Retro-Adapter
Aber auch bei nicht-auszugfokussierten Objektiven solltest Du immer das Objektiv auf unendlich einstellen! Gegenstands- und Bildseite sind vertauscht, dies tut man ja gerade deshalb, weil die Objektive Gegenstandseitig für den Fernbereich, Bildseitig für den Nahbereich (Auflagemaß) gerechnet sind. Wenn Du sie umdrehst, werden Gegenstände im Makrobereich am Balgen besser abgebildet. Fokussiert wird am Balgen (ändert auch den Maßstab) und/oder durch Abstandsänderung, am Besten mittels eines Makrofeintriebs.
Zur Belichtungsmessung: die Messmethode Mehrfeldmessung (Standardeinstellung) ohne Chip im Objektiv und Entfernungsencoder funktioniert nicht wirklich. Versuche mal Integralmessung oder besser Spotmessung, beide sollten eigentlich gehen.