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In der Kamera findet die A/D-Wandlung mit 12 bis 14 Bit Farbtiefe statt. JPEGs weisen aber nur eine Farbtiefe von 8 Bit auf.
Da RAWs mit 16-Bit Farbtiefe gespeichert werden, enthalten sie also wesentlich mehr Farb- und Helligkeitsinformationen. Deshalb lassen sich RAW-Dateien wesentlich stärker verändern (optimieren) als JPEGs, ohne dass es zu Problemen (z. B. Tonwertabrissen) kommt.
Hinzu kommt: JPEGs sind immer in der Kamera nachbearbeitet, z. B. Schärfe, Sättigung, Kontrast etc. Ein "Zuviel" lässt sich nachträglich nicht mehr zurücknehmen, ein "Zuwenig" aber problemlos erhöhen.
Das mal so ganz knapp meine Hauptargumente für RAW.
Martin
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