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Alt 18.04.2011, 12:32   #2
Jens N.
 
 
Registriert seit: 16.11.2005
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Beiträge: 13.250
Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
aber, weils Spass macht werfe ich mal weitere wichtige Faktoren in den Ring>>> der Monitor

selbst die besten haben Auflösungen von "nur" 72 bis etwas über 105 (monitor-Dpi)...

damit kann überhaupt keiner am Moni....ein wirklich scharfes Bild sehen,
denn selbst mit meinen mittlerweilen schlechteren Augen sehe ich aus ca. 50cm deutlich das Pixelmuster
Also ist eigentlich alles noch viel schlimmer Denn an meinem Monitor mit "nur" 72 oder wasauchimmer DPI sehe ich die Beugungseffekte wie gesagt.

Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
und das, wegen den 1% die die meisten gar nicht wahrnehmen können
( was übrigends das Thema im anderen Fred war!)
Es wurde schon erklärt: Martins Beispiel im anderen thread war einfach kein Beispiel für "Beugungsunschärfe" (motivbedingt und auch weil die Aufnahmeparameter noch nicht sonderlich grenzwertig waren), sondern es war ein Beispiel dafür, daß auch kleine Blendenöffnungen mal sinnvoll zu verwenden sein können. Aber das hat eigentlich niemand bezweifelt, bzw. es ist offenbar auch physikalisch, also sachlich nachvollziehbar, daß es so ist. Nun kann aber auch das Gegenteil der Fall sein, also daß sehr kleine Öffnungen sich negativ auswirken (hier von Stuessi gezeigt) - das zu erwähnen (wo es angebracht erscheint) ist ebenso legitim und manchmal auch hilfreich, wie die -durchaus richtige Feststellung- daß Beugungseffekte sich sehr häufig nicht dramatisch oder sichtbar auswirken, bzw. es auch vom Verwendungszweck der Bilder abhängt usw. Nicht böse sein, aber das ist eigentlich so ein banaler Sachverhalt, daß ich dem nicht unbedingt einen eigenen thread gewidmet hätte. Jedoch soll das Thema Beugung laut der Wahrnehmung mancher hier im Forum (oder wo?) ja extrem überstrapaziert werden - ist mir zwar bisher nicht aufgefallen, aber OK, man kann ja drüber reden.

Zitat:
und Ausdrucken kann man auch nicht trauen>>>
1) Standart Fotopapiere im Vergrößerer belichtet, stellen ca 300 Dpi da,
ziehen es aber "schmusig zusammen"
Trotzdem schon hochauflösender als der Monitor. Aber es kommt natürlich auf die Größe der Ausbelichtung an - niemand hat das je in Frage gestellt! Aber nochmal: wenn es um die "optimale Schärfe" geht, sind sehr kleine Blenden nunmal nicht unbedingt (im Wortsinn - also unabhängig von jeglichen Bedingungen wie Druckgröße, Abbildungsmaßstab usw.) das Mittel der Wahl. Stuessis Beispiel hier hat das gezeigt und ob Beugung für die weitere Verwendung der Bilder (Tante Ursels Fotoalbum oder ein Doppelseitenprint in einem Magazin) relevant ist, ist erstmal eine andere Frage.

Zitat:
ich frage mich also...
warum man das (bestehende) Beugungsthema ständig derart überbewerten muss...
Und ich frage mich, wer das eigentlich getan hat? Es wird (auch im Nebenthread) der Eindruck erweckt hier würde auf dem Thema Beugung herumgeritten daß es nicht mehr schön ist, allerdings kann ich mich an sowas nicht erinnern. Also vielleicht hast du da mal so ein Negativbeispiel?

Ja, wenn jemand mit der technischen Qualität (Schärfe) seiner Bilder nicht zufrieden ist und daraufhin z.B. ein bei f32 aufgenommenes Beispiel zeigt, dann wird die Beugung als mögliche Ursache für nicht optimale Ergebnisse erwähnt - idR. zusammen mit weiteren. Ich finde das völlig legitim und es kann auch angebracht sein - genau das hat Stuessi hier m.E.n. gezeigt!

Also wo genau ist eigentlich das Problem?

Zitat:
gerechterweise müsten dann die anderen ca. 10 optischen Problemfälle aus dem Objektibau....
ständig mitberücksichtigt werden
macht praktisch aber keiner man beißt sich lieber an etwas fest,
weil irgendwo steht, das Bilder ab f11 unscharf werden
Siehe oben, ein Beispiel zum besseren Verständis dieser Ausführungen wäre vielleicht hilfreich.
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Gruß Jens

Geändert von Jens N. (18.04.2011 um 12:46 Uhr)
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