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Hallo dey.
sorry, hat etwas gedauert bis ich wieder zum Schreiben gekommen bin. Ich kenne zwar die D5D nicht aus eigener Erfahrung, hab aber schon viel gutes über die jpgs aus der Kamera gehört, und du hast Recht es ist nicht selbstverständlich, dass die Raw-Konverter alles besser machen. Anderseits ist es aber auch eine Frage des Ansatzes: die Raw Konverter versuchen nicht die Kamera-Bilder nach zu ahmen (außer den Konvertern der Kamerahersteller) sondern die "bestmögliche" Interpretation abzuliefern. Was das ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Allgemein wird das erste Bild das ein Konverter dir zeigt weniger "fertig" sein als eins aus der Kamera, damit du eine gute Grundlage für die weitere Bearbeitung hast. Kontrast, Schärfe und Farbsättigung sind eher zurückhaltend, wodurch das Bild etwas flach wird – dafür zeigt es aber alles, was im Raw verfügbar ist.
Zum Glück kann man das schnell ändern und wenn man will die geänderten Einstellungen auch als neue Vorgabe speichern. Soweit gilt das für alle Konverter die ich kenne, für Bibble speziell würde ich anfangen die Look profiles einmal durchzugehen, das sind nichts anderes als verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Ich nehmen meistens "Product" was schon deutlich kontrastreicher ist als die Werkseinstellung. Danach würde ich mal Kontrast und Vibrance erhöhen und den Schwarzpunkt absenken (das geht mit den Dreiecken unten am Histogram). Wenn es dir gefällt kann man es als Raw-default übernehmen, oder als Einstellelungssatz speichern.
Viel Spaß,
Alison
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