Für mich gibt es viele verschiedene Motivationen, fotografieren zu gehen. Oft möchte ich natürlich "nur" ganz gewöhnlich
knipsen, den Moment "festhalten" und mein armes Gedächtnis unterstützen. Das macht sicher den Hauptteil meiner Fotos aus.
Manchmal gehe ich aber ganz gezielt los, um irgendwelchen fotografischen
Ideen nachzugehen. Bei mir drängen sich da zwei Themenkreise immer wieder in mein Bewusstsein:
- die unfassbare Schönheit der Natur, die ich meist eher im kleinen Maßstab suche und an den unmöglichsten Orten immer wieder finde

und
- zweitens, etwas skurril, wird meine Aufmerksamkeit immer wieder von Gegenständen eingefangen, die sich durch den Einfluss von Zufall & Zeit stark und ganz individuell verändert haben. Das kann alles mögliche sein, Rost und Schmutz sind so Standardbeispiele. Das ist dann gelegentlich etwas wie eine Obsession...ich komme immer wieder darauf zurück


.
Schließlich versuche ich gelegentlich einfach meinen
Horizont zu erweitern, indem ich Ideen aus Büchern, von Freunden oder aus dem Forum aufgreife oder mich mit technischen Aspekten gezielt abrackere.
Insgesamt macht mir das fotografieren einfach
Spaß, es erfüllt mich ein Stück weit und lässt mich alles andere für eine Zeit vergessen. "Flow" kann man das dann eventuell nennen. Wenn´s in Stress ausartet, höre ich auf (oder nehme mir das jedenfalls vor

).
Beste Grüße, Tobby