@jameek
Das ist so nicht ganz korrekt.
Aperture benutzt CoreImage und das ist nicht nur für die Bildschirmdarstellung relevant. Jeder Pixel ist in CoreImage als 128Bit Vektor repräsentiert (RGBA, jeweils 32 Bit Gleitkomma pro Kanal!). CoreImage enthält eine JIT-Compiler Engine mit der jederzeit dynamisch entschieden werden kann ob eine CoreImage-Operation besser mit der Grafikkarte oder auf der CPU ausgeführt werden soll.
Seit Snow Leopard ist CoreImage noch dazu nach OpenCL portiert worden, was die Hardwareunterstützung durch entsprechende Grafikkarten noch einmal erheblich verbessert.
Allerdings ist das bisherige System ja bereits nicht wirklich schwach ausgelegt. Man kann allerdings bei Aperture auch einiges dafür tun, das alles möglichst langsam wird.
Vor einer neuen Grafikkarte würde ich in eine SSD investieren.
Außerdem eine eigene Partition für die RAW-Dateien als referenzierte Originale. Mindestens die dann übrige Aperture Library sollte dann auf der SSD liegen - im Idealfall auch die referenzierten Originale. Die Library selbst neigt schnell zum fragmentieren - deshalb ist es besser die RAW-Dateien extern zu lagern.
Die Alternative zu SSDs wäre ein entsprechendes auf Geschwindigkeit ausgelegtes RAID-Set.
Ach ja - beim benutzen von Aperture bitte auf irgendwelche Programme verzichten, die parallel dazu massiv CoreImage belasten!