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Braucht man das wirklich? Man kann (muß?) doch nach der Kalibirierung über ein Tool das vom Spyder ermittelte Profil so ins System einbinden, daß es nach dem Systemstart in die Grafikkarte geladen wird. So habe ich es jedenfalls gemacht und ich sehe nach dem Start eine Meldung, wenn das Profil geladen ist - ist das geschehen, ändern sich auch die Farben der Anzeige sichtbar. Danach habe ich in allen Programmen (PS, Firefox ohne plugin, Windows Bilderanzeige...) die gleichen Farben, auch ohne daß die Anwendungen für die Profilverwaltung geeignet sind oder ohne daß ich ihnen ein Profil zugewiesen hätte.
Matthias, hast du das Spyder-Profil über's Startmenü eingebunden und wird es korrekt geladen (Farben ändern sich, entsprechende Meldung erfolgt?), oder hast du das Profil nur in PS u.ä. eingebunden? Wenn letzteres, dann lade es einfach global und die Farben stimmen immer, in jedem Programm. Was auch ein Knackpunkt ist: wenn der Monitor auf sRGB kalibriert ist, musst du natürlich auch mit sRGB arbeiten, d.h. adobe RGB u.ä. geht dann tatsächlich nur mit Programmen, die das auch unterstützen (und das kann dann wegen der sRGB Kalibrierung nach meinem Verständnis auch wieder zu Abweichungen führen). Andernfalls kommt es zu Farbabweichungen zwischen Programmen, die den abweichenden Farbraum, bzw. individuelle Farbprofile unterstüzen und solchen, die das nicht tun. Das hat dann aber mit der Kalibrierung so direkt nix zu tun, das kann einem auch ohne passieren.
Ich nutze eine ältere Version des Spyder, insofern weiß ich nicht, wie das bei neueren genau läuft. Aber ich hoffe doch mal ähnlich. Welche Version hast du denn und in welchem Farbraum bearbeitest und speicherst du deine Bilder (zum "normalen" Ausbelichten oder Zeigen im Netz ist eigentlich nur sRGB sinnvoll, auch wenn es hier wie da natürlich Ausnahmen gibt - also Labore oder Browser, die auch aRGB "können")? Ich arbeite nur in sRGB und alles funktioniert problemlos wie oben beschrieben.
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Gruß Jens
Geändert von Jens N. (03.11.2010 um 14:43 Uhr)
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