Blitzlicht-Aufnahmen mit unabsichtlicher Bewegungsunschärfe habe ich jedenfalls erst mit der Dimage kennengelernt
Ich habe nämlich erst gestern begriffen, daß die Blitzfunktionen
2.Vorgang und
LangzeitBlitzSynchronisation doch nicht dasselbe sind (Asche auf mein Haupt), und daß diese vermaledeite Funktion auf AF/AEL die Ursache für zahlreiche Fehlbelichtungen war, bei denen ich in A-Automatik immer fleißig mit der Taste gearbeitet hatte. Zu Zeiten der D7 hatte ich eigentlich AF gewünscht, und dann offensichtlich deswegen unbrauchbare Zeiten erhalten.
Es ist wirklich schockierend zu sehen, wie die im Prinzip gute Zeit von 1/50 über 1/30 hinweg auf 1/6 springt, so ca. 1/2 Sek nachdem man die Taste AEL gedrückt hat. (Mein Beispiel oben bitte nachvollziehen)
Man darf die AEL also nur so benutzen, daß man den Spot auf die hellsten Teile des Hintergrundes oder z.B. auf strahlende Lampen oder brennende Kerzen richtet, Teile, natürlich erscheinen sollen, dann die AEL drückt, und höllisch aufpaßt, ob die Belichtungszeit jetzt gleich zur Stativaufnahme zwingt. Wenn man keines mithat, kann man nur noch einen Versuch mit dem Antishake unternehmen.
Ich fänd's schon, wenn man die
LangzeitBlitzSynchronisation auf P begrenzt hätte. Sehr schade, daß Minolta die Kombination A-Automatik mit AEL damit kaputt macht und einfach überkandidelt.
Ich glaube, es wird Zeit, daß man langsam mal eine
EasyBlitz-Funktion einführt, bei der man nichts falsch machen kann, die so primitiv und idiotensicher ist, wie der Blitz der meisten DigiKnipsen.