@ml:
Colorfoto & co traue ich nicht. Die haben auch viel zu wenig Zeit, sich intensiv mit den Cams zu beschäftigen. Da kommen dann Sachen raus wie, dass die A2 eine wesentlich schlechtere Bedienung oder Funktionsumfang hat wie die A1 - obwohl die beiden Cams da nahezu identisch sind.
Die Unterschiede von Foveon zu normalen Sensoren liegen auf der Hand: Foveon macht aus 6 MP 2 MP, da immer 3 Pixel für einen herhalten, es wird also nicht interpoliert. Bei den normalen CCDs hingegen werden aus 6 MP auch 6 MP berechnet, es ist also jeder Pixel interpoliert. Das führt erstmal zu den anderen Ergebnissen und hat nichts mit dem Dynamikumfang an Blendenstufen zu tun, denn die Fotozellen selber sind letztendlich die selben, da ist nicht viel mehr als 9 Blendenstufen zu holen. Der Rest liegt an der Software, der Interpolation. Siehe z.B. einige Canon Kameras, die mehr als 100% der Details in Messungen wieder geben - da ist schlicht was hinzugrechnet was vorher nicht da war.
Das DCTau-Testverfahren ist standardisiert und misst verschiedene Parameter und vermag dabei zwischen tatsächlich vorhandenen und von der Software hinzugerechneten Bilddetails zu unterscheiden. Auf
www.digitalkamera.de sind entsprechende Dokumente abrufbar.
Der aus dem Bild scheinbar herausragende Ast hat doch nichts mit Dynamikumfang/Blendenstufen zu tun, sondern mit Bilddynamik. Das eine ist ein mathemtisch/physikalischer Begriff, das andere ein subjektives Empfinden des Bildmotivs.