Vielleicht hilft auch ein wenig Wissen über die Funktionsweise weiter:
Die F828 hat die Schärfe über den Haupt-/Bildsensor gemessen. In dem vorgegebenen und verschieblichen Bereich hat sie dann mit einem Regelkreis das Objektiv so verstellt, dass ein maximaler Kontrast in diesem Bereich anliegt. Dies hat sie nach dem Trial-&Error-Verfahren gemacht. Dennoch gut funktioniert hat das, weil der Regelkreis auf das Objektiv und seine Brennweiten optimiert werden konnte.
Die DSLR, z.B. die Alpha, verwendet ein AF-Modul, das nicht auf dem Bildsensor liegt. Das Licht vom Objektiv wird per Reflex-Spiegel und Hilfsspiegel in 2 Richtungen aufgeteilt: Sucher und AF-Sensormodul. Letzteres liegt im Boden der Kamera.
Dieser Sensormodul (
hier ein Bild von einem der Marke Sony) hat nun eine bestimmte Zahl von AF-Feldern, und bei jedem sitzt ein Sensor, der per einfacher Triangulation die Unschärfe und deren Ausmaß erkennen kann, also einen Steuerbefehl an den Stellmotor geben kann, so dass die Schärfe dann sofort erreicht ist. Die Methode heißt Phasenvergleich.
Der Phasenvergleichs-AF ist 1. üblicherweise und bei DSLR-Brennweiten schneller, 2. erfordert wenig Rechenaufwand, 3. in der Lage, den Schärfepunkt vorherzusagen, anstatt ihn per Trial-and-Error zu suchen, 4. energiesparend
gegenüber dem Kontrast-AF.
Die AF-Felder sind festgelegt, weil es einzelne Sensoren auf einem Modul sind.
Gruß
seb.