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Alt 29.05.2004, 10:07   #6
andys
 
 
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Re: 14 Bit Farbtiefe - wie werden die genutzt?

Zitat:
Zitat von Klaus.Opel
Hallo,

wie wirkt sich eigentlich die 14-Bit Farbtiefe bei der Weiterverarbeitung von RAW-Bildern mit dem Dimage Viewer aus?

Denn Windows arbeitet ja nur 8-bittig...

Wenn ich also das RAW-Bild importiert habe und nachbearbeite (z.B. indem ich Schatten etwas aufhelle), werden dann die 6 von Windows eigentlich ungenutzen Bits verwendet?

Oder wirken die sich nur bei der Belichtungskorrektur und dem nachträglichen Weiß-Abgleich aus?

Klaus
Hallo Klaus,

ich weiß nicht, ob das die RAW Diskussion wieder beleben soll. Zu RAW möchte ich nochmal zur Klärung sagen.

RAW ist kein Wundermittel. RAW ist etwas für Liebhabär. RAW ist nichts für die, die mit 4GB aus dem Urlaub kommen und4GB ins Netz stellen wollen. RAW ist nichts für die, die die Kamera immer auf Automatik und höchste Brillanz einstellen, so nach dem Motto. "Es ist alles so schön bunt".
RAW vergleiche ich ganz gerne mit dem SW Fotolabor. Es gab die Laboranten, die einen Eintwickler (Eukobrom) hatten und ihre bilder darin vergrößert haben. Es gab aber auch die, die die 3 Schalen Methode eingesetzt haben, erst Weich-, dann Normal- und zuletzt Hartentwickler. Manche Betrachter haben keinen Unterschied gesehen.
So ist es mit RAW. Das Format sollte z.B. in L*a*b bearbeitet werden und nicht in RGB. Man sollte mit einer Konturenmaske nachschärfen usw. Man sollte wissen, wie man in Möglichst wenig Schritten, das Bild verbessert. Da gibt es eine Menge kleine Tricks, die man kennen sollte. Nur dann ist RAW ein echter Gewinn. Denn nur so werden die Rohdaten möglichst wenig verändert.
Wir haben es ja in der Zwischenzeit häufig genug gelesen, dass die Dimage eine Tendenz zum Überbelichten hat. Es hat sich bei Minolta anscheinend noch nicht herum gesprochen, dass digitale Aufnahmen, wie Dias belichtet werden müssen, will sagen auf Lichter. Dadurch besteht eine gewisse Gefahr, dass Schatten zulaufen. Mit RAW sehr gut zu korrigieren.
Und die Frage ist und bleibt sicher berechtigt, ob, für die steigende Anzahl der TFT Monitorbesitzer, sich dieser Aufwand tatsächlich lohnt. Denn diese Monitore können zur Zeit den Gewinn kaum zeigen.
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