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Alt 28.05.2004, 21:01   #15
WinSoft
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 4.030
Ich kann dem Artikel in Luminous Landscape bis auf RAW aus meiner bisherigen Fotpraxis mit der A2 weitgehend zustimmen. Nur das immer so fürchterlich hochgelobte RAW macht mir da Verdruss!

Warum? Weil es
- IMMER bearbeitet werden MUSS,
- die Kamera bei Bracketing unannehmbar lange blockiert,
- unnötig viel Speicherplatz belegt.

Ich fotografiere ausschließlich mit meinen "Grundeinstellungen der A2" in JPEG, Fine und habe bis jetzt keinen echten Anlass gefunden, stattdessen etwa RAW zu verwenden. Was sollte denn da noch "besser" werden? Ich habe x Vergleiche zwischen RAW und JEPG gemacht und fand keinen entscheidenden Grund, hier auf RAW umzusteigen!

Das Foto muss bereits bei der Aufnahme sitzen und nicht erst durch nachträgliches Hintrimmen! Das ist meine unabdingbare Vorbedingung seit Jahrzehnten! Und da kann ich im Nachhinein in RAW bei bestem Willen keine Verbesserung gegenüber JPEG feststellen! Weder mit dem Dimage-Konverter, noch mit dem Photoshop-Konverter! Und das bei Ausdrucken bis A3+.

Man liest immer wieder davon, dass in RAW so viel Potenzial steckt. Aber - bitte - wieviele Stunden werden denn PRO BILD anberaumt, um das vermeintlich höhere Potenzial auszuschöpfen? Mich würde es echt einmal interessieren, was die absoluten Verfechter von RAW gegenüber dem gleichen Bild in JPEG MEHR herausholen wollen oder können als im JPEG-Bild. Ich kann nach meinen bisherigen "Tests" und Ergebnissen einfach nicht glauben, dass die (IMMER zwingend notwendige und aufwändige) Nachbearbeitung von RAW-Fotos SICHTBAR bessere Ergebnisse auf dem Monitor oder dem Großdruck bringt. Ein echter und schlagender Beweis steht bis jetzt noch immer aus...
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