Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28.05.2004, 14:09   #16
A-Storch
 
 
Registriert seit: 12.02.2004
Ort: D-31139 Hildesheim
Beiträge: 123
Zitat:
Zitat von Tina
Wenn ich so ein Auto hätte, wäre das erste, was ich tun würde, die Automatik auszuschalten ! Warum ? Ganz einfach, weil mir das schalten Spaß macht.
Ja, und darauf scheint Minolta-Cars in _der_ Form eingegangen zu sein, dass sie den Automatikteil des Getriebes nicht zeitgemäß designed haben, sondern auf einer Stufe, als 2-Gang-Automaten mit Prototypen des Föttinger-Wandlers verheiratet wurden :-/

Den Automatikteil hätte man ja auch auf den aktuellen technischen Stand bringen können - nichts hätte dich daran gehindert, ihn trotzdem abzuschalten und manuell im Benzin zu rühren.
Bei einem unzureichend funktionierenden Automatikteil bist du aber praktisch genötigt manuell zu schalten.

Zitat:
Ich habe 20 Jahre mit einer Revue-SLR hinter mir, die keinerlei Automatik kannte.
Grins.
Und schon sind wir wieder in der Vergangenheit.
Ist die A2 denn wirklich für Menschen designed, die in der Vergangenheit festgewachsen sind?
Ist es der Opel unter den Digitalkameras?

Ich hatte fast 30 Jahre mit einer SLR fotografiert, die nicht mal eine Batterie hatte .


Zitat:
[...]Da nehme ich gern ein paar Unzulänglichkeiten in Kauf (wobei ich die bei der A2 kaum finde ).
Nun ja, ich fand Trabant fahren auch Jahre lang ganz toll :-)

Nach einer Serie von Richtigen Westautos[tm] frage ich mich allerdings, wie das je möglich war |---)

Zitat:
Wer nicht gern Autos mit Schaltgetriebe fährt, soll ich eben eins mit Automatik kaufen, ist doch ganz einfach.
Tja, dummerweise ist das Auto mit dem kaputten Automaten zur Zeit leider das einzige mit Luftfederung, Schwingtüren, Offboard-Navigation, drehbarem Lenkrad und von außen verstellbaren Innenspiegeln.

Sowie jemand die letzteren Features in der Gesamtheit hat und ein funktionierendes Automatikgetriebe einbaut - _dann_ wird eine Entscheidung 'ganz einfach'.

Zitat:
Ehrlich gesagt frage ich mich bei der ständigen Meckerei
Aufzeigen von Unzulänglichkeiten der digitalen Bilderfassung bei bei einer Digitalkamera sehe ich nicht als 'Meckerei'.
Wenn sich das Gehäuse beim Einschlagen eines Stahlnagels in ein Rotbuchenbrett verformt -_das_ würde ich Meckerei nennen.

Zitat:
, wie es hier so viele schaffen, überhaupt gute Bilder mit de Dimage zu machen
* Glück (manchmal liegt die Automatik nicht daneben)
* Glück (öfter liegen die persönlichen Voreinstellungen nicht daneben)
* Glück (auch der Autofokus trifft in gut 3/4 der Fälle zumindest halbwegs)
* Glück (der Objektumfang der Szene lag nicht wesentlich über dem der A2)
* Runterskalieren auf 800x600 oder noch kleiner (da sieht jedes noch so verrauschte und unscharfe Bild wieder top aus)
* verheimlichen der Anzahl Versuche, die nichts geworden sind (Stichwort: Bracketing]
* gekonnte Vorbereitung und expertenhafte Einschätzung des Motivs mit entsprechender manuellen Einstellung
* gekonnte Nachbearbeitung in mindestens 2 EBV-Tools oder einem Photoshop CS, am besten vom MRW aus (Stichwort: Rembrandt)

Ja.
Hatte ich schon 'Glück' erwähnt? :-)

<dramaturgische Überzeichnung an>
Generell ist ein gelungenes Bild mit der A2 praktisch schon eine Art Qualifikation und Statussymbol:
"Was - das Bild ist mit der A2 gemacht?! -- BOAH EY! _Du_ musst ja was draufhaben!"
<dramaturgische Überzeichnung aus>

Zitat:
Wem 930 Eur zuviel für die A2 sind, der soll sie eben nicht kaufen.
Yepp.
Und wer vorranging Wert auf technische Bildqualität ohne Klimmzüge und ohne Expertenwissen aus der Vergangenheit legt auch.


Grüße
André
A-Storch ist offline   Mit Zitat antworten