Zitat:
Zitat von cdan
Auf den ersten Blick hört sich das lächerlich an. Worum es aber eigentlich geht, ist der Respekt und der Schutz der engeren Lebensräume.
Ein Beispiel: Viele meiner Rehbilder entstehen in einem Bereich von ca. 2,5 Quadratkilometern. Dort kenne ich die Wege und Bereiche, die von den Rehen hauptsächlich benutzt werden und die werden von mir nicht betreten. Ich arbeite von den Rändern aus und das so behutsam, dass die Tiere in ihrem nomralen Verhalten möglichst nicht gestört werden. Mitten in diesem Gebiet gibt es ein großes Dickicht, dass die Rehe immer wieder als Versteck und Kinderstube aufsuchen. Dieser Bereich ist für mich absolut tabu. Das verstehe ich unter Recht auf Privatsphäre und so verstehe ich in gewisser Weise auch den Ursprungsgedanken der hinter der Forderung steht.
Viele Tierfotografen dringen heute tief in die Lebensräume der Tiere ein, ohne diese genau zu kennen. Etliche der vermeintlichen Tierfotografen kennen nicht einmal die Lebens- und Verhaltensweisen der Tiere, die sie da aufnehmen und setzen sich nur ungenügend mit ihnen auseinander.
Sicher lässt sich über den Artikel schnell lachen, aber ganz unberechtigt und abwegig ist er nicht.
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das is genau die richtige Einstellung die man(n) gegenüber der Natur haben sollte, schlieslich hats ja von uns auch keiner gern wenn irgendein Fremder in unser Haus reinwatschelt...