Zitat:
|
Zitat von A2zander
Meine Frage führt dann direkt wieder zur Frage nach der richtigen Pixelzahl, wenn man vorher zuschneidet. Dieses sowohl beim automatischen scannen, als auch beim schneiden von 4:3 auf 3:2. Vielleicht muss ja die die Pixelzahl durch 8 Teilbar sein, in dem Beispiel sind die Ergebniss es. Das mit den Bytes stimmt leider auch nicht. (Habe nur im Explorer nachgesehen und der hat immer gerundet)
Mit wc unter linux sieht es so aus.
Original
283x212x24b 9896 byte
1 x links 90
212x272x24b 10169 byte
1 x links 90
272x208y24b 9772 byte
kippen zurück zum Original
272x208x24b 9789 byte
Jetzt nochmal 90 nach links
272x208x24b 9767 byte
und nochmal
272x208x24b 9802 byte
Siehe da die Pixel bleiben konstant, wieso ändert sich dann die Bytezahl?
|
Um das zu verstehen muss man sich etwas in JPEG hineindenken: JPEG arbeitet mit Bloecken von 8x8 Pixeln, die jeweils zusammen umgerechnet werden (DCT). Prinzipiell sollte es zwar moeglich sein die Pixelzahl zu erhalten, aber evtl. ist es einfacher die Raender rechts und unten auf vielfache von 8 zurechtzuschneiden. Kann auch ein Programmfehler sein, der die ueberstehenden Pixel abschneidet.
Beim Drehen werden diese 8x8-Bloecke umsortiert und Vorzeichen nach einem gewissen Schema geaendert. JPEG beinhaltet noch eine verlustlose Kompression, aehnlich ZIP. Je nachdem, wie die Vorzeichen geaendert worden sind und welche Parameter fuer die verlustlose Kompression gewaehlt wurden kann die Dateigroesse geringfuegig variieren. Das Bild, das daraus aber wieder entsteht, ist aber tatsaechlich identisch, nur eben gedreht!
Wozu brauchst du eigentlich 'wc' unter Linux, die Dateigroesse siehst Du doch auch mit einem 'ls -l'??
Ciao,
Rob