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Alt Heute, 15:45   #15729
DerGoettinger
 
 
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Zitat:
Zitat von hlenz Beitrag anzeigen
Ich sehe gerade, dass die Ventile der Hörner mit derart gefederten Tasten bedient werden (sorry, kenne die Fachausdrücke nicht), somit wäre ein Horn mein Tipp.
Vermutlich dann das erwähnte Waldhorn?
Gemeinhin tatsächlich auch "Drücker" genannt

Tja, wie jetzt vorgehen? Es ist kein Waldhorn. Andererseits sind sich die Instrumente der Horn- und Tubenfamilie (also auch sowas wie Tenorhorn oder Bariton) so ähnlich, dass man jetzt stumpf die Instrumente aufzählen könnte, bis eine:r zufällig das richtige erwischt. Ergibt auch keinen Sinn.

Ich würde es daher mal als gelöst ansehen. Es handelt sich um die Drücker einer Ventilgruppe einer Tuba (Bild reiche ich nach).

Für den, den es interessiert:
Grundsätzlich unterscheidet man bei Blechblasinstrumenten zwischen Pumpventilen (so wie z.B. bei den verbreiteten Trompeten nach amerikanischer Bauart, auch Jazztrompete genannt), bei denen das Vetil direkt von oben heruntergerückt wird, und sog. Drehventilen, bei denern sich das Ventil beim Umstellen um 90° dreht und so die Luft in ein "Verlängerungsrohr" umgeleitet wird (kennt man z. B. von Waldhörnern).

Bei den Pumbventilen befindet sich im "Ventilrohr", in dem das Ventil auf- und niedergleitet, eine Feder, die das Ventil dann einfach wieder zurück in seine Ausgangspostion drückt. bei Drehventilen aber haben wir das Problem, dass die "Drückbewegung" der Finger in eine Drehbewegung für das Ventil umgewandelt werden muss. Das passiert über eine Art "Umlenkgestenge". Damit die Drücker nun wieder in ihre Ausgangsposition zurückgedrückt werden können, werden die Drücker in Federböcken gelagert - und genau das sehen wir hier.

Ich poste (wenn das Forum es gerade mal zulässt) ein größeres Bild, wo man das vielleicht etwas besser sehen kann.
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"Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten" - wahlweise Henri-Cartier Bresson, Jackson Pollock oder Helmut Newton zugeschrieben
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