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Maginon f8/500 - unscharf bei Endloseinstellung
Hallo,
ich hab gestern mal mit meinem Maginon f8/500 gespielt. Hatte ich mir letztes Jahr schon für 20,-€ aus der Bucht gefischt und nie eingesetzt. Leider ist das Teil im Endanschlag total unscharf. Kann man das irgendwie einstellen? Es handelt sich um das Linsenobjektiv, nicht das Spiegeltele. Gruß Rallo |
Abblenden könnte etwas helfen, gleichzeitig mal ISO auf 800 oder 1600 raufsetzen, um schnellere Verschlusszeiten bei hohen Blendenwerten zu erreichen. Allgemein sind die Objektive aber wohl nicht so toll, deshalb gibt es die ja auch für 20 Euro ;)
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Wenn ich die Kiste abblende, seh ich kaum noch was...:lol:
ich meine aber auch eher, ob man den Fokusring mechanisch so einstellen kann, damit es auch im Unendlichbereich scharf wird. Mit dem Rest bin ich ja soweit zufrieden. Und dass das Teil nicht die Krönung ist, na ja... Ich spiel halt gerne mal mit dem Brennweiten. Hier mal ein Bild von gestern. ISO400, danach etwas entrauscht und nachgeschärft. http://www.sonyuserforum.de/galerie/...Mag_ISO400.jpg |
Zitat:
Zitat:
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Nur, um Fehler hinter der Kamera auszuschließen:
Wie sind die Exif-Daten? Stativ benutzt, evtl. SVA? |
Zitat:
Die Objektivmechanik hat Toleranzen aus der Fertigung, Abnutzung und abhängig von der Temperatur, ein solches Objektiv muß zwingend manuell fokussiert werden, alles andere ist ein Glücksspiel (aka "knipsen" :-) Helfen können dabei je nach Kamera z.B. Live-View oder Sucherlupe. Frank |
Keine Exifs.
Wie wärs mit ein paar Infos? Aus der Hand? Welche Belichtungszeit? Stativ? Laß uns nicht raten. Ich tippe hier einfach auf verwackelt. Bei ISO 400 und der Lichtsituation, dürfte die Verschlußzeit deutlich zu lang gewesen sein. Es sei denn Du hast ein ausreichend stabiles Stativ benutzt. Rainer |
Verwackelt sieht mir das nicht aus, sondern tatsächlich nicht exakt fokussiert, bzw. allgemein "matschig" - an der Stelle dann auch mal die Frage, was man denn von einem 500mm Objektiv für 20 Euro erwartet?
Wegen des unendlich-Anschlags: es wurde schon gesagt, der mechanische Anschlag des Objektivs kann durchaus noch hinter unendlich liegen, d.h. auch auf große Entfernungen muß man zwingend selbst fokussieren, sonst wird das nichts. Wenn da wirklich mechanisch etwas nicht stimmt, also das Objektiv tatsächlich nicht auf unendlich kommt, ist das Auflagemaß zu groß. Das kann vorkommen, besonders bei adaptierten Objektiven. Ist das hier der Fall (M42 o.ä.)? Dann wäre die Lösung ein dünnerer Adapter oder mal schauen, ob unter dem Objektivbajonett noch Unterlegscheiben sind und diese entfernen, bzw. durch dünnere tauschen (es geht dabei allerdings teils um Toleranzen im 1/10mm Bereich, ist also etwas tricky). Ansonsten hilft nur ein Abdrehen des Bajonetts o.ä., also eine mechanische Bearbeitung des Objektivs, die sich wohl kaum lohnen dürfte. Möglicherweise ist das Teil auch einfach so schlecht. Wie gesagt, was erwartet man von einem Tele für 20 Euro... |
Hallo,
bei Spiegellinsern ist die Unendlicheinstellung normalerweise nicht am Anschlag, sondern etwas früher. MfG Franz |
Zitat:
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