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Sensorreinigung aus Sicht von Minolta
Da ich trotz intensiver Forenrecherche immer noch nicht sicher bin, wie ich den Sensor meiner D5D reinigen soll, da jeder wieder etwas anderes schreibt und nur seine Reinigungsmethode für die richtige hält, von Sensor Swaps, Sensor Wand bis hin zu Eclipse und Q-Tips, Isopropanol bzw. destilliertem Wasser, habe ich mal an Minolta gemailt und bekam folgende Antwort: "Die Oberfläche des CCD sollte überhaupt nicht berührt werden, allenfalls mit einem sehr weichen Pinsel. Unsachgemäßes Reinigen kann zu Beschädigungen am CCD führen. Verwenden Sie einen Objektivpinsel mit Blasebalg zur Reinigung. Zu starker Luftdruck kann jedoch den CCD beschädigen. Andere Reinigungsmethoden oder Hilfsmittel können wir nicht empfehlen. Schon gar keine chemischen Reinigungsmittel. Sollte eine Reinigung bei Beachtung der Hinweise nicht vollständig möglich sein, schicken Sie die Kamera bitte zur Reinigung zum Service ein." :flop:
Da ich mit dieser Auskunft nicht zufrieden war, mailte ich nochmal: "Nach allem was ich in diversen Foren zu diesem Thema gelesen habe, bin ich leider damit noch nicht zufrieden, da stark anhaftender Staub (Schmutz) am Sensor offensichtlich keine Seltenheit ist und nicht umsonst werden ja allerlei Reinigungsmittel wie "Eclipse" oder "Sensor Swabs" angeboten. In einem Forum hieß es, der Service von Konica Minolta würde auch mit nichts anderem reinigen als eben Eclipse oder Methylalkohol..." Antwort von Minolta: "Wir können nur darauf hinweisen, daß jede selbst verursachte Beschädigung des CCD von der Garantie ausgeschlossen ist, daher raten wir nur zu den genannten Hilfsmitteln und keinen anderen, darüberhinaus zur Einsendung zum Reparaturservice. Der CCD ist bei nicht geöffnetem Verschluß gegen Staub geschützt. Eine Reinigung wird deshalb nur in Ausnahmefällen erforderlich sein." :? Irgendwie habe ich da bisher ganz anderes in den Foren gelesen oder will sich Minolta nur absichern. Jedes Mal die Kamera zur Reinigung nach Bremen zu schicken kann ja wohl nicht die Lösung sein. :roll: digisucher |
Nun,
zB: zu starker Luftdruck kann den CCD beschädigen, klar wenn ich mit Pressluft 10 bar draufhalte. Staub geht mit Pinsel oder Blasebalg weg, Verunreinigung kann ja eigentlich nicht auf den CCD kommen und ich würde in diesem Fall aber doch Eclipse verwenden. |
Ich kann Minolta nur zustimmen. Im Normalfall dürfe höchstens mal Staub auf den Sensor kommen. Dafür reicht der Blasebalg oder notfalls der weiche Pinsel. Ich hatte ein Körnchen nach 60.000 Bildern.
Alle anderen Mittelchen sind für all diejenigen gedacht, die ihren Sonsor schon durch unsachgemäße Reinigung versaut haben. Und nun versuchen etwas zu retten ... |
Über dieses Thema wurde wirklich schon sehr viel im Netz - und auch hier im Forum - geschrieben. Deshalb findende ich Deine Idee an Minolate mal direkt zu schreiben - und auch da nochmlas nachzuhaken - richtig gut. Allerdings war ja die 2. Antwort noch schwammiger wie die erste :-(
Ich nehme diesen Anlass mal meine Erfahrung zu berichten. Ich hatte meine D5d noch keine 2 Wochen da hatte ich auf dem Sensor schon Flecken drauf, die man deutlich bei Ablichtung eines blauen Himmels sehen konnte. (Soviel zur Aussage von Minolta, dass es einer Reinigung nur ganz gelegentlich bedarf.) Ohne mich mal richtig im Netz schlau zu machen habe ich versucht mit einem "Mikrofaster-Tuch" den Senosr zu Reinigen. Habe den Sensor zunächst nur ganz sachte gestreift und dann gleich wieder ein Bild vom blauen Himmer gemacht. Doch anstatt dem kleinen Fleck war nun ein riesiger Schieren drauf. Danne rst mal das Netz durchwühlt und so viel wie möglich gelesen. Mir dann ein Herz gefasst und die QTip-Variante mit Isopropanol durchgefüht. Ohne die geringsten Problem. Einwandfrei sauber geworden. Seit dem (ist nu ca. 6 Wochen her) habe ich keinen "Dreck" mehr auf dem Sensor feststellen können. Grüße jms |
Re: Sensorreinigung aus Sicht von Minolta
Zitat:
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Hi,
auch ich hatte erst tüchtigen Bammel den Sensor meiner 7D zu reinigen. Habe dann durch stöbern im Netz folgende Variante gewählt.und muss sagen einfach und effektiv. Ein blitzblanker Sensor war das Ergebniss. Ich hab mir in der Apotheke eine Mischung aus 90 Teile 100% Isopropanol und 10 Teile Äther mixen lassen diesen auf ein Stück Microfasertuch geträufelt. Damit leicht über den Sensor das wars. Der Äther verhindert die Schlierenbildung. Gruss Jürgen |
Hallo zusammen,
hab mal ne Frage zu der Folie.....ist die direkt auf dem Sensor aufgebracht??? ich hatte auch nach ca 1 Woche (neue 7D) bemerkt das da ein "dicker Brocken" auf dem Sensor war.....habe dann versucht mit Blasebalg das Staubkorn ...was so mit dem Auge nicht zu sehen war, zu entfernen....hat aber nicht geklappt, habe dann die Kamera nach Minolta geschickt....nach dem Service war der "dicke Brocken" weg...dafür waren aber zwei kleine da :flop: kann ich aber mit leben........ Gruß Detlef |
Re: Sensorreinigung aus Sicht von Minolta
Zitat:
digisucher |
Zitat:
also ich hatte nach sechs Wochen schon einen dicken Brocken drauf, der weder durch pusten noch durch pinseln wegging. Und ich hatte ab Werk auch schon welche drauf, die sich nur durch beherztes Pinseln entfernen ließen. Und da hatte ich noch überhaupt garnix gereinig.... PETER |
Was hätte denn KoMi anderes antworten sollen :eek:
Wichtig ist Gefühl und die richtigen Materialien :top: |
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