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Lichtstarkes Weitwinkel gesucht
Da ich viele meiner Landschaftsaufnahmen in der Nacht oder bei dunklen Lichtverhältnissen mache, bin ich noch auf der Suche nach einem qualitativ guten und lichtstarkem Objektiv.
Für meine bisherigen Aufnahmen unter diesen Bedingungen nutze ich das Sigma 18-35 F1,8 ART-Objektiv. An der Qualität und Lichtstärke des Objektivs gibt es nichts auszusetzen. Die Sterne werden bis an den Rand scharf dargestellt und die Lichtstärke überzeugt mich vollstens. Mit dem Crop-Faktor ist es allerdings oft so, dass der Bildausschnitt nach meinem Geschmack zu klein ist - besonders bei nächtlichen Himmelsaufnahmen. Ich nutze die Alpha 77 II. Meine Wunschvorstellungen an ein neues Objektiv wären: - mindestens gleiche Lichtstärke wie das o. g. Sigma - Brennweite um die 12 - maximal 16mm - gute Abbildungsqualität auch an den Rändern Keinen Wert lege ich darauf ob es einen Autofokus besitzt oder nicht - ich fotografiere bei solchen Bedingung sowieso manuell, ebenso ist es mir egal ob es Festbrennweite oder Zoom ist. Die Suche in der Objektiv-Datenbank hat mir nicht weiter geholfen, da ich kein Objektiv gefunden habe, welches den oben genannten Wunschvorstellungen entspricht. Kann da jemand weiter helfen? Danke und Grüße Jochen |
Hast du dich in diesen kürzlich gestarteten Threads schon etwas eingelesen?
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=172327 http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=171393 http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...d.php?t=171250 Bei allen Threads über (U)WW werden im Grunde immer die selben Linsen genannt. ;-) |
Danke Steve!
Die Threads habe ich verfolgt und das Tokina würde in den von mir angedachten Brennweitenbereich passen (ebenso auch das Sigma 10-20). Die Lichtstärke gefällt mir allerdings bei beiden nicht so optimal. Vielleicht bin ich durch die F1,8 beim Sigma "zu verwöhnt" und vielleicht kann ich die fehlende Lichtstärke durch längere Belichtungszeit bei kleinerer Brennweite ausgleichen (will Sternspuren vermeiden) - da fehlt mir aber die Erfahrung um dies einzuschätzen. |
Also mir ist kein UWW mit einer Lichtstärke < f2,8 und unter 16mm bekannt. Vielleicht wissen die Anderen das eine oder andere noch nie genannte Modell ;)
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Es gibt von Samyang ein 12mm mit Bl. 2.0, aber das passt nur für Spiegellose Modelle.
Allgemein kommt man aber mit einer Bl. 2.8 oder sogar 3.5 (dann vielleicht aus BQ Gründen leicht abgeblendet) bei SWW und Nachthimmel doch sehr gut zurecht. |
Danke für eure Antworten!
Zumindest bin ich mir jetzt sicher, dass mir kein potentielles Wunschobjektiv durchs Suchraster gegangen ist. Unschlüssig bin ich im Moment ob ich der Lichtstärke den Vorrang gebe und beim Sigma 18-35 bleibe oder der Brennweite den Vorrang gebe und mir noch ein Tokina 11-16 zulegen will. |
Es gäbe da noch das Samyang 16mm 2.0. Das wäre wenigstens ein bisschen weiter wie das Sigma und hat auch ordentlich Lichtstärke.
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11mm sind schon ein erheblicher Fortschritt gegenüber 18mm. Aufgrund des größeren Bildwinkels kannst Du auch länger belichten, bis die Sterne sichtbar zu Strichen werden. Damit kannst Du einen erheblichen Teil der gringeren Lichtstärke kompensieren. Für Landschaften mit Sternenhimmel lohnt sich ein Ultraweitwinkel auf jeden Fall. Nimm vom Tokina die Typ II Version und achte darauf, dass es sich auch bei 11mm scharf auf weit entfernte Objekte fokussieren lässt. Ebenso solltest Du es auf einwandfreie Zentrierung testen.
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Zitat:
Die Grenzen des 18mm-WW wurden mir bei diesem Bild bewusst: http://www.panoramio.com/photo_explo...c&user=5163498 (ich hoffe, das Einbinden des Links ist hier gestattet?) Auch wenn ich 250 Grad in der Breite und 90 Grad in der Höhe auch mit einem 11mm-Objektiv nicht in einer Aufnahme machen kann, so waren doch hier insgesamt 24 Einzelaufnahmen nötig. Panoramaprogramme können Sternenhimmel nicht zusammensetzen und deswegen war eine umfangreich stundenlange manuelle Passpunktbestimmung nötig. Dies ist bei größerem Bildwinkel natürlich mit erheblich weniger Bildern und damit Bearbeitungsaufwand verbunden. Zudem ist es wohl möglich, bei Hochformataufnahmen den Horizont zur Passpunktauswahl zu nutzen und damit geht es erheblich einfacher. PS: wie teste ich die Zentrierung des Objektivs? |
Beim Tokina darauf achten, daß der Fokus unendlich nicht der Anschlag ist, sondern etwas davor genau in der Mitte des Zeichens.
Ist bei der 1-er und 2-er Version gleich. Es spricht auch nix gegen die Version I an der Sony (hatte beide), optisch kein relevanter Unterschied in den Ergebnissen feststellbar, Schärfe ist sehr gut. |
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