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Abblenden noch sinnvoll?
Bekanntlich beginnt bei der A77 ja schon beim Abblenden über Blende 5 die Beugung, sprich der (Tiefen)Schärfegewinn geht einher mit gleichzeitigen Schärfeverlust.
Was sich mir daher als schlichte Frage stellt: ist es bei ordntlichn Objektiven (SAL 1680, 1750) bei Landschaftsfotos überhaupt sinnvoll auf die "Klassiker" Blende 8 oder 11 zu gehen? Nach hinten habe ich doch eh alles scharf und nach vorn ist der Tiefenschärfeunterschied ja auch überschaubar. |
HI, das ist ja eine interessante Aussage. Woher ist das bekannt?
Ich gehe bei Guten objektiven meist nur auf 5,6 außer wenn ich es von vorne bis hinten scharf brauche. Ausnahme ist hier meine eher Günstiges tele, bei welchem mir zwischen 6,3 und 8 die beste schärfe erscheint. ein super weitwinkel dürfte ebenfalls f8 vertagen um an den Rädern gut abzubilden. Ich bin mal auf andre Antworten gespannt. LG. Gerhard |
Ich kenne die A77 nicht aus eigener Anschauung, verfolge aber die Meldungen und Beiträge der Sonykameras sehr aufmerksam. Darüber habe ich nichts gelesen.
Ich kann mir dieses Verhalten bei der A77 nicht vorstellen, denn das wäre ein KO-Kriterium für diese Kamera. Es scheint mir, als hättest du da was falsch verstanden. Lg Uwe |
Hab ich auch noch nie gehört, noch konnte ich dies praktisch bestätigen. Habe im Hochsommer einen Bergbach mit f/22 (um den Fluss des Bachs hinzubekommen) fotographiert. Das Bild war top!
Der Link zum Bild: http://4kpx.rocks/special/2014-2/ein...mage/img_1098/ Gruss Milo |
Hier wird m.E. auch eher über eine physikalisch bedingte förderliche Blende gesprochen. Die daraus theoretisch errechenbare Einschränkung gilt generell und markenübergreifend für alle Kameras die Sensoren mit kleinen Pixeln haben. Siehe z.B. hier: http://www.digitalkamera.de/Fototipp..._das/5397.aspx
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Diese förderlicher Blende liegt bei der A77 sicherlich nicht bei max. 5.
Wenn diese bei der A77 bei bspw. 11 liegt, heißt dass auch nur dass darüber hinaus die Beugung allmählich zum Tragen kommt. Die Betonung liegt auf allmählich. |
Rein rechnerisch mag vielleicht das Optimum bei f/5 liegen, aber in der Praxis kann man mit der A77 sicher sehr gut bei f/8 oder f/11 arbeiten. Weiter würde ich nur in Ausnahmefällen abblenden. Aber gerade digital stellt es ja kein Problem dar mehrere Blenden auszuprobieren.
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Theoretisch ist es F 5,6. Bei F8 sieht man aber noch nichts, bei F 11 kann man bei 100% Ansicht schon ein Nachlassen der Schärfe erkennen.
Makros hab ich aber schon mit kleineren Blenden gemacht. Es ist ja nicht so, das das Bild gleich völlig unscharf ist. |
Robert hat es richtig kommentiert - es handelt sich um die physikalische Berechnung, ab wann - in Abhängigkeit von Sensorgröße und Pixelzahl - beugungsunschärfe auftritt. Mal die Ergebnisse bei meinen Alphas:
A300: 9 A580: 7 A77: 5 Natürlich ist das eine Formelergebnis und heißt nicht, dass ab den Werten sofort das Bild unscharf wird. Gerade deshalb aber meine Frage: bei dieser förderlichen Blende habe ich keine Beugungsunschärfe, das Objektiv schon leicht abgeblendet, habe kurze Verschlusszeiten und wenig Verlust an Tiefenschärfe. |
Ja, man muss praktisch abwägen, ob eine kleinere Blende unbedingt notwendig ist. Sie bringt ja mehr Tiefenschärfe, die bei Makros oft notwendig ist. Da nimmt man dann eine allgemein etwas nachlassende Schärfe in Kauf.
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