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Giovanni 03.10.2019 12:09

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 2091867)
(Grüne und Greenpeace)

Weil hier immer wieder Greenpeace genannt wird: Im Vergleich zu manch anderem Umweltverband erscheint mir Greenpeace sogar regelrecht konstruktiv. Manche Umweltverbände sind dagegen getarnte Lobbyorganisationen oder von Lobbyisten unterwandert. Oder agieren einfach nach dem St. Florians-Prinzip, weil sie großteils aus Ruheständlern bestehen, deren wichtigstes Ziel es ist, vor Ort ihre Ruhe zu genießen.

Ellersiek 03.10.2019 13:11

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2091649)
Das besonders perverse an diesen Kisten ist, dass die dann auch noch die kostenlosen E- Auto- Parkplätze oder gar die Ladestationen zuparken, hab ich in Dublin und Umgebung mehrfach gesehen.:flop::flop::flop:...

Dann sollten sie dringend an der Software, die für das selbstständige Parken verantwortlich ist, arbeiten.

Falles kein automatisches Parken war (wovon ich ausgehe), wird es der Fahrer gewesen sei, der sein Auto falsch geparkt hat. Hat also nichts mit der Art des Fahrzeuges sondern mit dem Fahrer zu tun.

Sorry, aber soviel Präzision muss sein.

Gruß
Ralf

steve.hatton 03.10.2019 13:38

Zitat:

Zitat von Giovanni (Beitrag 2091865)
Und woher soll die kommen? Da muss wohl mal wieder der Staat lenkend eingreifen: Wer seinen Keller zur Verfügung stellt, um eine Riesenbatterie aus Altakkus einzubauen, bekommt eine satte Prämie. Geld aus den diversen CO2-Abgaben ist schließlich genug da. Fragt sich nur, wer das versichert, wenn die Hütte Feuer fängt.

:crazy:

Warum subventionieren - jeder zweite mit Solaranlage kann einen Altakkuu als Zwischenspeicher.
Zudem war meine Antwort auf Recycling bezogen. Steigen die Rohstoffpreise wird recycling interessanter, sprich die NAchfrage steigt !

Öch und immer wieder die Feuer-Märchen?!??
WIeviele Verbrenner brennen täglich in Deutschland ?
Mal googeln.

Giovanni 03.10.2019 14:53

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2091886)
Öch und immer wieder die Feuer-Märchen?!??
WIeviele Verbrenner brennen täglich in Deutschland ?
Mal googeln.

Es geht hier nicht um brennende Autos. Mal lesen. Sondern:

https://www.infranken.de/regional/wu...en-durch-brand

https://www.vdi-nachrichten.com/tech...erden-brennen/

miso 03.10.2019 15:49

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 2091867)
Richtig!
Aber wo sollen die Speicher stehen, wie sollen sie funktionieren und wieviel Speicherkapazität brauchen wir.
Auf all diese Frage gibt es von Regierungsseite her nur ausweichende Antworten und G&G (Grüne und Greenpeace) fordern diese, bieten aber keinerlei Lösungen, wie es aussehen soll.

Gruß Wolfgang

1,2% der Bundesrepublik Deutschland müsste mit Photovoltaik bepflastert sein um den momentanen Strombedarf zu decken. 5,3% wären theoretisch möglich allein auf Dächern, Gebäudewände, überdachte Verkehrswege, Parkplätze,...

3/4 davon müssten einen Speicher haben, der garnicht mal so groß sein müsste.

Ellersiek 03.10.2019 16:15

Zitat:

Zitat von miso (Beitrag 2091911)
1,2% der Bundesrepublik Deutschland müsste mit Photovoltaik bepflastert sein um den momentanen Strombedarf zu decken. 5,3% wären theoretisch möglich allein auf Dächern, Gebäudewände, überdachte Verkehrswege, Parkplätze,...

3/4 davon müssten einen Speicher haben, der garnicht mal so groß sein müsste.

Bei ca. 357000 km² macht das gut 4000 km², also ein Streifen, der 4 km breit und 1000 km lang ist.

Oder 1,2 % anders ausgedrückt: ca. jeder dreiundachtzigste m² müsste mit Photovoltaik bepflastert sein. Ca. jeder zweiundzwanzigste m² ist schon eine Straße.

4000 km² macht 4 Milliarden m². Je Euro, was eine solche Photovoltaiklösung kostet, müssten 4 Milliarden ausgegeben werden. Kostet ein m² 50 Euro, wären das dann 200 Mrd. Euro.

Gruß
Ralf

About Schmidt 03.10.2019 16:26

Und vor allem, bei wie viel % Sonneneinstrahlung?

Grau ist alle Theorie und rechnerisch vieles möglich. Doch was davon lässt sich realisieren? Schlage mal vor, wir bauen ein Damm vor das größte Tal in Deutschland, evakuieren dann und fluten. ;) Ein Speicherkraftwerk hätten wir dann schon mal.

Gruß Wolfgang

Porty 03.10.2019 17:26

Zitat:

Zitat von Giovanni (Beitrag 2091903)

Würdest Du dir Gedanken machen,wenn da wo Du wohnst, eine Tiefgarage im Keller wäre?
Einen Kollegen von wir hat es erwischt:
https://www.augsburger-allgemeine.de...d55474546.html
Er lebt jetzt mit Frau und 2 kleien Kindern erst mal in ener Notunterkunft
Ein anderer Kollege, der als Feuerwehrman bei dem Einsatz dabei war, hat mir Fotos gezeigt, in der Tiefgarage waren die Temperaturen so hoch, dass der Beton teilweise bis auf die Bewehrungen abgeplatzt ist.

Was die Batteriespeicher angeht, wenn man den 2. Artikel liest, wundert einen Artikel 1 nicht mehr.
Es ist erschreckend, zu was Menschen aus lauter Profitgier in der Lage sind. Deutsche Firmen sind da wohl keine Ausnahme.
Aber Boeing baut ja so ein liederlich konstruiertes System sogar in den Dreamliner ein, inzwischen nur feuerfest eingepackt mit Schornstein nach Draussen........


p.s. Inzwischen geht wohl die Kripo von der selbstentzündung eines Autos aus und nein, ein Tesla war dort nicht geparkt.

Gerhard55 03.10.2019 20:14

Michael, das ist ja wirklich erschreckend, was in den Links zu lesen ist. Passend dazu: in unserer Region haben einige Häuser mit Solaranlagen auf dem Dach gebrannt, laut Zeitungsberichten mit dieser als vermutlichem Auslöser.

Im Gegensatz dazu sind in unserem Dorf auf sehr vielen Dächern PV-Anlagen, teilweise mit weit über 100 Quadratmetern auf den Stall- und Scheunendächern verbaut. Da gab es noch nie einen Zwischenfall in dieser Richtung, allerdings wohl weitestgehend ohne Speicher auf Grund der Errichtungsjahre.

RoDiAVision 04.10.2019 13:11

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 2091833)
Und da sind die Grünen und Greenpeace leider nicht besser. Nicht dass ich es nicht gut heiße, was sie tun und fordern. Aber sie müssen sich gefallen lassen, dass auch sie keine Lösungen haben und nur fordern. ...

Ooh, da lege ich aber energisch Einspruch ein!!!

Vielleicht erinnern sich die Ein oder Anderen noch an das leidige Thema FCKW und seine zerstörerischen Folgen.
Da hat Greenpeace mit dem Greenfreeze den großen Herstellern gezeigt das sich sehr wohl Kühlschränke ohne FCKW herstellen lassen.

Oder dem "SmILE", das Auto was mit (Echten) unter 3 Liter Verbrauch auskam, aber keiner so wirklich bauen wollte.
Die Motorentechnik wurde aber für tonnenschwere Fahrzeuge übernommen, wobei der Verbrauch dann auch in die Höhe ging bzw. geht.

Die Liste könnte ich noch weiter führen.
Aktuell würde Greenpeace Energy gerne das Areal im Rheinischen Revier kaufen.
Greenpeace Energy will RWE-Braunkohlesparte bis 2025 stilllegen und durch Erneuerbare ersetzen

ReinRevierWende

Ich bin selbst seit fast 12 Jahren in der hiesigen Greenpeace Gruppe aktiv und kann daher mit Sicherheit sagen, das es genug Ideen und Vorschläge gibt.
Es kommen auch schon mal Anfragen von Schulen um diese in Sachen Unterricht zum Umweltschutz zu unterstützen, ja und selbst die Stadt Siegen hat uns mal ins Boot geholt, als es um die Umsetzung zu 100% Recyclingpapier ging:
Siegen ist "Recyclingpapierfreundlichste Stadt 2016"


Zitat:

Als wichtig auf diesem Weg der Stadtverwaltung bezeichnet Mues rückblickend auch die vielen regelmäßigen Gespräche mit der Greenpeace-Gruppe Siegen: „Hier gibt es die Expertinnen und Experten, die wertvolle Tipps gegeben haben und uns dazu motivierten, den eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen.“
Die Gruppen arbeiten übrigens alle Ehrenamtlich, da gehen schon mal Tage "drauf" die hätte man auch faul auf dem Sofa verbringen können.


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