![]() |
Das perfekte Einbeinstativ!
Nach der interessanten Diskussion über das perfekte Reisestativ würde mich nun (und diesmal wirklich ohne Kaufabsicht und irgendwie in verführung zu geraten!) das Perfekte Einbein Stativ interessieren ;)
Ich werfe mal etwas in den Ring: Als "Standfuß" den Monostat Fuß (obwohl er ja eigendlich seperat nichtmehr zu bekommen ist) Das Manfrotto 685B als Stativ wegen seines "Handgriffs" mit dem man das Stativ schnell ohne Klemmung oder schraubung in der Höhe verstellen kann. Und als Kopf den Manfrotto Action-Griff 322RC2 um schnell von hoch auf Querformat wechseln zu können. Was meint ihr zu der Kombi? Was würdet ihr als das beste vom besten sehn? ;) |
Was das Stativ angeht kann ich dir nur zustimmen, aber sollte man drei Nachteile nicht verschweigen:
Ich darf es seit zwei Monaten mein eigen nennen und bin begeistert, bin mir aber noch nicht sicher, welchen für welchen Kopf ich mich entscheiden werde. Gruß Ralf |
Ob es das "perfekte Einbein" gibt? Ich glaube, das kommt auf den Einsatzzweck an. Dein Vorschlag würde sehr gut zu meinen Bedürfnissen passen. Den Fuß und den Kopf habe ich ja, nur das Rohr dazwischen ist ein 69 cm langes 681B. Das ist beim Ein- und Ausfahren nicht so schnell, aber eigentlich auch schnell genug.
Würde ich viel reisen, dann wäre mein Einbein sicher leichter und kleiner. Auf jeden Fall wäre es für mich ein gutes Stück besser, wenn man damit echte Langzeitbelichtungen machen kann, ohne auf eine Anlehnkante angewiesen zu sein. |
Naja ich weis auch nicht was daran wahr ist aber ich hab gelesen und gehört das das 685B gerne mal kaputt gehen soll wenns z.b. dreck ins getriebe bekommt ^^
Ich frag mich aber sowiso ob Einbeinstative als Alu oder Carbon irgend einen weiteren Vorteil haben auser das sie leichter sind. Schwingungen spielen da ja nun nicht wirklich solch eine große Rolle. .... oder irre ich mich da? |
Zitat:
Mein ideales Einbein sieht deinem sehr ähnlich, allerdings habe ich es nicht. ich habe ein 681 mit Monostat-Fuss, genail. Und ein 334 mit revolerhöhenverstellung, genial (finde ich)- Und der optimale Kopf ist meiner Meinung nach von RRS, obwohl ich den noch nie in echt gesehen habe (war mir bisher doch zu teuer). |
Moin
das "perfekte Einbein" wirds nicht geben weil... es ausschließlich von der Handhabung des Fotografen abhängig ist... und da haben wir alles zusammen, der blutige Anfänger über die Semis bis zum Berufenem :roll: ich erinnere noch diverse Winsoft Beiträge wo man ebenso auf diesen Tatbestand verweist... jeder macht es anders...damit ist auch alles möglich :top: ich habe ein kleines mit Dreieckrohr und Klemmen von Cullmann, gedacht für eine Reise die nicht stattfand:cry: und inzwischen auch ein Monostat extra lang :top: Mehrfachnutzen sehe ich selbst für die billigsten, man kann sie gut zweckentfremden...wie Wanderstock oder als Zusatzstütze wie bei Macros usw. bei den Köpfen bin ich auch ratlos... ein kleiner Job(Autofotografieren) mit dem Monostat erinnerte mich an Chaoshandling... immerhin ist man um seine (fette) Kamera besorgt, kann nicht gleichzeitig das Einbein einstellen... muss sich drauf verlassen...das wirklich nix wackelt, abrutscht oder einfährt(Beine).... wenn es dann komplett ist hünert man mit dem Gestänge rum....da ist dann der Kopf schon fast egal.... bisher hatte ich kleine Neiger benutzt, habe aber auch den Manfrotto Griff, der macht oben "Gewicht" und....es bleibt eine Frage "wie schnell" man beides trennen kann... also wiedrum die Diskussion von verdrehsicheren Schnellwechselplatten(noch mehr Gewicht!) bitte nicht vergessen.... im Ablauf mit Einbeinen/Stativen, kann man ein Stativ immer "abstellen", sich dann um die Kamera kümmern... beim Einbein muss es ständig nach oben gehalten werden, wenn dann noch ein BG unter der Kamera ist... schweben da mit einem 70-200 dann fast 5 Kilo oben herum :oops: das macht gute Tennisärme:top: Mfg gpo |
Zitat:
Wäre ja mal interessant die in "Live zu erleben" Bzw schonmal mit dem Action grip drauf probiert? Irgenwie braucht man dann doch mindestens 3 Hänge oder muss ständig umgreifen wenn ich mir das alles so recht überlege *G* Und diese Speziellen Einbeinneiger sind dann ja quasi nur in der Kippung verstellbar. Also Hoch und quermormat. Um die Kamera nach "unten" zu neigen muss man dann das Einbein nach vorne stellen? oder wie kann man sich das vorstellen ^^ |
Das riecht nach einer Revolverparade am nächsten stammi...
Ich nutze das Cullman Magnesit 560 und bin sehr zufrieden damit. Kopf habe ich meist einen 486RC2 von Manfrotto drauf. (will nicht für jede Kamera eine andere Befestigungsplatte.) Ja wenn mir so ein Monostat fuß noch günstig in die Hände fällt wird es noch umgebaut. Nutze das Einbein aber recht wenig. (Formel eins und Moto GP) sind die Haupteinsätze. |
Zitat:
Der Einbein-Neiger ist selbstverständlich um die Kamera nach vorn/hinten zu neigen, Hochformat erreicht man indem man die Kamera im Hochformat einlegt. Der RRS Kopf ist hauptsächlich für wirkliche Belastungen mit schweren Teles gemacht, das bringt der kleine Manfrotto-Neiger nicht den man sonst so einsetzt. |
Zitat:
|
Okay Gottlieb aber nach Frankf erklärung mal eine doofe Frage ...
Kann man das Einbein nicht einfach auch um seine eigene Achse drehen? Ist ja immerhin nur ein Stock ^^ Da versteh ich nicht das man einen Kugelkopf oben drauf BRAUCHT. |
Zitat:
Gruß: Joachim |
Zitat:
|
Zitat:
Morgentlichen Gruß: Joachim |
Zitat:
|
Eigentlich wollte ich noch vor Irland ein Stativ kaufen. Aber nun bin ich völlig verunsichert. Ich glaube, ich warte noch und nehme bei Shooty und Gottlieb auf der Insel erst mal Privatstunden im Handling dieser Dinger...
|
Zitat:
dann wirf doch ne Münze:top: |
Zitat:
|
Auch ich stehe vor der Auswahl eines Stativs und wollte zunächst mit einem wandertauglichen Einbeinstativ beginnen (ein 20 Jahre altes Dreibein-Stativ aus Camcorder-Zeiten habe ich als Reserve, wenn ich kurze Wege habe).
Es sollte nicht nur meine SLT55, sondern auch eine VF-Kamera tragen können (Ja, als unerverbesserlicher Optimist:cool: plane ich mit der A900-Nachfolgerin A2012). Das schwerste Objektiv ist mein 70-300 G, also insgesamt Belastung <2 kg. Nun habe ich eine Anzeige über das Vitruvian von Giottos gefunden, ein leichtes kombiniertes Drei/Einbein (in der Carbon-Ausführung mit Kugelkopf 1,3 kg) mit Packmaß 40 cm. Meine Frage an das Forum: Kennt jemand dieses Stativ aus dem praktischen Einsatz? Denn, wenn es taugt, wäre dies für mich das ideale Einbeinstativ, weil es gar nichts mehr wiegt, wenn man sowieso schon ein Dreibein mitträgt. Ich bin auf Eure Meinung zu diesem Teil gespannt. Gruß hw |
Zitat:
auch wenn Deine Frage nicht so ganz in diesen Thread passt (das "perfekte Einbein" wird gesucht), will ich meine Meinung dazu sagen. Das benannte Einbein/Stativ kenne ich zwar nur vom Ansehen, aber ich würde es mir nicht anschaffen. Insbesondere das Einbein wäre aus mehreren Gründen uninteressant. - Es kat keinen Monostatfuß, der das Drehzittern verhindert und die Lage der Kamera stabilisiert. - Es ist zu kurz (Gesamthöhe). - Es ist vermutlich zu wackelig, weil die untersten Segmente sehr dünn sind, und weil es zu viele bewegliche Stellen hat. - 5 Elemente sind zu umständlich zu bedienen Die einzigen Vorteile, die ich sehe: Gewicht und Packmaß sind gering. |
Dank Dir, Gottlieb, für die schnelle Antwort.
Ich werde jetzt wohl meine Konzentration wieder auf das Einbein richten und den Thread weiter beobachten und Eure Erkenntnisse einwirken lassen. Gruß hw |
Das ist auch für mich eine wertvolle Meinung, Gottlieb. Ich hatte auch - theoretisch - mit dem Vitruvian geliebäugelt.
|
Ich will mal wegen der Realität einwerfen das man aus zwei gründen kein Monostat fuß an das Manfrotto 685 montieren kann (weil hier ja scheinbar von manchen Reale Kaufabsicht vorliegt):
1. Es gibt einfach keine Monostat füße mehr einzeln zu kaufen 2. das Manfrotto 685 funktioniert mit einem Pistolenauszug und man muss so wie ich das verstanden habe unten drauf treten um das schnell hoch und runter zu fahran. Wenn die Reibung im Stativ so groß wäre das man das dann doch mit zwei Händen auseiandner ziehen muss wäre der Vorteil wieder hin. |
Zitat:
|
Zitat:
Zwei Hände brauchst Du nur, wenn das, was oben auf dem Staiv ist, für deine eine Hand zu schwer ist:D. WIll sagen, das Prinzip funktioniert sehr gut und das war genau das, was ich mir von dieser Technik versprochen habe: Durch den "Tritthebel" und den Pistolengriff kannst Du sehr schnell die Höhe den Gegebenheiten anpassen. Ob das Staiv Wildlife-tauglich - sprich Dreckgefahr - ist, weiss ich nicht. Auf der Photokina habe ich die Standbesatzung bei Manfrotto darauf angesprochen und sie haben gesagt, das es da keine Probleme gibt - aber sollen sie auch anderes sagen:roll: Ob das tatsächlich so ist, wird bei mir die Zukunft zeigen, wobei ich, außer mal am Strand, meins diesen Gefahren eher weniger aussetzen werde. Gruß Ralf |
Hallo
Ich habe das 685B undbin damit zu frieden ...:top: Es gibt aber noch ein paar Punkte die es da zu beachten sind .. - durch die Bauart das das unterste Rohr das dickste ist ergibt sich einen Selbstbau eines Fototrollys ein Vorteil da das 685B dann mittels Schellen o.ä. an den Trolley befestigt werden kann und man dann (fast) den Komfort eines Dreibeinstativs hat - was den wechsel des Fußes betrifft kann man sich den eh sparen weil sich der "Pistolenkopf" bei diesem Stativ dreht . Dies ist aber zumindest bei meinem Exemplar relativ schwergängig das das mich nicht stört. Gruß Uwe |
Zitat:
Funktioniert bestens mit dem Manfrotto 685B. Wie oben schon jemand gesagt hat, tritt man nur auf einen ausklappbaren Fuss, nicht dirket auf den Monostatfuss. Das Drehen des Stativfusses ist nicht alles, was den Monostatfuss so gut macht. Es ist auch seine Fähigkeit das Stativ auf stark unebenem Boden zu halten. (Schaut auf der Monostat-Homepage, was da alles möglich ist. Das Ding hält fast überall.) Gruss Horst PS Wenn gewünscht liefere ich ein Bild der Fusskonstruktion nach. |
Das Manfrotto 685B habe ich mittlerweile 2 Jahre und betrachte es als eine meiner kostspieligsten Fehlinvestitionen.
Es hat Vorteile wie die schnellen Höhenstellbarkeit, aber der entscheidende Nachteil ist die Instabilität mit einer A900+70-400. Für diese Kombi ist das Manfrotto leider viel zu instabil.:flop::flop::flop: Das stabilste was ich bisher in der Hand hatte ist das Monostat 16RS Pro Art, das ist sehr stabil, relativ leicht und sehr schnell durch nur zwei verdrehsichere Muttern zu verstellen. Oben drauf das Novoflex-Schnellwechselsystem Q-Mount+Plate und gut ists. |
Zitat:
Ich weiß, schuld bin ich und das Telemacro ;) Ich hätte vorher hier reinschauen sollen. LG, Erwin ps: Shooty, der Monostativ, der 29€ gekostet hat, hat beim 2. Rundgang magischerweise 39€ gekostet. Ich weiß, ich hätte es nicht so lange vor den Augen des Verkäufers anfassen & angucken dürfen. :lol: |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:49 Uhr. |