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Stuttgart 21
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Na ja, liest sich ganz nett, aber der letzte Absatz ist, mit Verlaub, einfach nur Dünnschi.. ! Und zudem auch noch inhaltlich falsch. Da hätte der Herr Guido Reinking doch den Versuch unternehmen sollen, wenigstens einwenig zu recherchieren.
Böse Zungen meinen: Der geistige Horizont mancher Zeitgenossen ist Radus Null. Und das nennen sie dann Standpunkt. |
Dito. Selten so einen Blödsinn wie den dritten Absatz gelesen. :roll:
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den Bahnhof kenne ich nicht,
aber in allem anderen was im 3.Absatz steht gebe ich ihm recht. Wenn man bedenkt wie lange da schon geplant wird, was das schon gekostet hat wäre Nicht-Realisierung des Projekts ein finanzielles Desaster, bezahlt vom Steuerbürger. Wenn man liest daß die EU darauf beharrt, kommt es so oder so. Man liest immer wieviele gegen das Projekt sind, wieviele dafür sind steht nirgends. |
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Es sollte mittlerweile bekannt sein, daß öffentliche Aufträge immer "schön" gerechnet sind. Es geht leider nicht anders. Das liegt an der Psyche der Menschen, da er die Warheit nicht in vollem Umfang "vertragen" oder akzeptieren würde. Das wiederum liegt zT an der unterschiedlichen Intelligenz und am Verständnis für die Gesamtheit eines Projektes.Deshalb kommt die Warheit immer scheibchen weiße. Und gerade bei einem solchem großem Umfang der Maßnahme, kann der korrekte Endpreis gar nicht von Anfang an ermittelt werden, dafür gibt es unzählige Begebenheiten im Bauablauf, die nicht vorher sehbar sind. Und manchmal tut die Entwicklung des industriellen Fortschritts weh und für umsonst gibts den nun mal nicht. Solln sie das Dinge bauen und die Überwachung der Abläufe und der Zahlungen genau im Auge behalten, darin liegen die größeren Risiken, damit nicht Taschen gefüllt werden, die dann später in Form von DVDs an den deutschen Fiskus weiter veräußert werden!
Ansonsten gilt für beide "Parteien": "Jede Nationalität hat ein Anrecht auf seine Idioten!" |
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Wir sollten hier wirklich nicht explizit über Stuttgart21 politisieren, sonst artet der Beitrag noch aus wie der der selbsternannten Tierschützer.
Nur ist eben S21 ein Paradebeispiel für den Zustand in unserem ganzen Land u. Auslöser. Denn wo es geheime Gutachten, also solche, die uns Bürger gefälligst nichts anzugehen haben gibt, sollte die geballte Faust nicht in der Hosentasche bleiben! PS Es ist schon richtig, wenn unsere Politiker sagen: Der Mensch ist Mittelpunkt." Nur die Verbalisierung hört sich eben so an: "Der Mensch ist Mittel. - Punkt! |
Als politischer Mensch liebe ich ja solche Diskussionen - ich versuch mich aber hier im SUF mal zurückzuhalten (gelingt mir eh schon selten genug)
Bloß: das Stuttgart einen hässlichen Bahnhof hat, ist wohl unbestritten - ich habe hier oder in anderen Foren noch kein ansprechendes Foto vom Stuttgarter Bahnhof entdecken können. Rentiert sich wohl echt nicht. Also ein Aufruf an die SUFler vor Ort: Zeigt uns doch mal den ästhetischen Wert des bisherigen Bahnhofs! :) Bilder!:top: |
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Den Vorschlag, für alle, die den Bahnhof selbst nicht kennen, Bilder zu zeigen, finde ich gut.:top: Steht der gesamte Bahnhof oder nur ein Teil unter Denkmalschutz? Kennt jemand die genauen Gründe für den Schutzstatus? Es grüßt Matthias |
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Als Stuttgarter muss ich auch sagen, dass der Bahnhof keine ausgesprochene Schönheit ist u. somit wird’s wohl auch keine "schöne" Fotos geben..
Es ist eben ein historisch wertvolles Gebäude u. steht/stand unter Denkmalschutz. Zudem soll es Fachleute geben, die so ein Gebäude tadellos renovieren/schöner gestalten können. Das ist aber meine subjektive Sicht und über Geschmack …! Aber es geht ja auch gar nicht um schön oder hässlich - das ist nicht der Punkt! Der eigentliche Punkt ist ein politischer! Aber das gehört nicht in ein Foto-Forum. |
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- Das Projekt ist gut 15 Jahre alt. - Das Projekt wurde über die Parteigrenzen hinweg betrieben und beschlossen. - Das Projekt hat einige, langwierige Verwaltungsakte, wie z.B. die Planfeststellung, hinter sich, in denen durchaus die Beteiligten und Betroffenen angehört werden. Dat Ei |
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Aber offenbar findet sich gegen jedes Projekt immer eine ausreichende Anzahl von Demonstranten und Initiativen. Wir Münchner kennen das ja auch. Wir haben ja noch einen nichtgeschlossenen Autobahnring, einen Flughafen, der nur zwei Startbahnen hat, eine S-Bahn, die nur eine Röhre durch die Stadt hat und Hochhäuser, die nur 100m hoch sein dürfen. |
Die Münchner haben anscheinend schon etwas Erfahrung mit solchen Projekten!;)
Als gebürtiger Stuttgarter ist man immer mehr in der Situation sich "fremdzuschämen" - da inzwischen in der Fremde lebend...;) Da ich immer noch Kontakt zu vielen Stuttgartern habe, bekomme ich auch so manche Lageberichte mitgeteilt. Aus "gut unterrichteten Kreisen" ist mir zugetragen worden, dass es wohl ein bestimmtes Klientel - die meisten davon sind anscheinend weitgehend "satt" - gibt, die wohl keine anderen, konstruktiven Perspektiven mehr für ihr Leben sehen, als einen Volksaufstand anzuzetteln. Eilfertige Gehilfen - übrigens meist aus anderen Landstrichen und Bundesländern stehen wohl schnell Gewehr bei Fuß...:flop: Dass die Politik sich immer mehr vom Volk entfernt hat - da ist S21 aber nur ein Nebenschauplatz - und manches wirklich recht "großkopfet" angelegt ist, darf man allerdings auch nicht von der Hand weisen. Trotzdem müssen Sacherwägungen im Vordergund stehen und ordentliche Verfahren aufrecht erhalten bleiben, wenn der Staat bzw. das Land nicht handlungsunfähig werden sollen...:roll: |
Und so sah er aus ...
im Mai 2009. Das ist keinerlei künstlerisches Foto. Es war nur eine Probeaufnahme einer Kamera, aber weil ich dabei gerade den HBf Stgt. als Motiv hatte, hier für diejenigen, die das Gebäude noch nie gesehen haben.
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Ich versteh den Ärger um die 5 Milliarden auch nicht. Bei der Finanzkrise wurden zweistellige Milliardenbeträge den Banken ohne Gegenwert in den Ar*** geblasen. Auf eine Rückzahlung braucht man wohl nicht mehr zu hoffen, denn die Schulden wird man nie zurückzahlen können. Zur Unterhaltung noch ein kleines Video zum Thema Geld ... http://www.youtube.com/watch?v=X-r7oxmGeO8 Gruß Nick |
Die mindestens 15jährige Planungsphase wurde schon eingeworfen.
Ich kann voll und ganz verstehen, daß es Leute gibt, die gegen S21 sind und den vorhandenen Kopfbahnhof oberirdisch renoviert sehen wollen, statt ganz von der Bildfläche zu verschwinden. Ich frage mich aber nur, warum diese erst heute und nicht schon vor 15 Jahren vehement gegen das Projekt protestieren. Sind die Gegner von S21 erst jetzt, wo die Bagger anrückten, aufgeweckt worden ? Ok, 15 Jahre sind wirklich lang und da liegt fast eine Generation dazwischen; die Neuntklässler von heute hätten damals nicht einmal die Pläne lesen können :? Aber es gibt ja nicht nur Schüler, die auf die Barrikaden gehen, und deren Mitdemonstraten sind durchaus älteren Datums. Der Vorwurf des verspäteten Eingreifens und des Versäumens, frühzeitig im Vorfeld ihren Standpunkt klarzumachen, müssen sich diese Leute genauso gefallen lassen, wie sie den Durchführern vorwerfen, hier gegen den Willen "des Volkes" (naja, eben der in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen Untermenge der Gegner von S21) zu entscheiden. ----------------- Wir haben hier so etwas ähnliches, aber mit anderem Thema. Man hat den Eindruck, jeder schimpfe über sein Kamerasystem und jede Neuerung, die gezeigt wird, ist wieder nur ein schwacher Abklatsch dessen, was die Konkurrenz ja viel besser kann und macht. Jeder ? Denkt mal darüber nach. Die Zufriedenen schweigen lieber... |
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Aus zuverlässiger Quelle weiß ich aber: Der Graben geht quer durch die Parteien und Familien, und das seit langer Zeit. Bereits in 2004 spielte dies bei der Bürgermeisterwahl eine erhebliche Rolle und der jetzige OB Schuster versprach damals, dass bei erheblichen Kostensteigerungen des Projekts ein Volksentscheid möglich sei. Sonst hätte vermutlich Boris Palmer von den Grünen gewonnen - früher undenkbar in der Autostadt Stuttgart. Ich weiß aus meiner eigenen Verwandtschaft, dass sogar Hardcore-CDU-Wähler vehement gegen das Projekt waren, seit vielen Jahren. Nur ist der gemeine Schwabe eher gemütlich und rennt nicht sofort auf die Straße - sondern hofft darauf, dass am Ende die Vernunft regieren wird. Die Opposition gegen das Projekt ist aber alles andere als neu und in der Stadtpolitik von Stuttgart spielt dieses Thema seit vielen Jahren eine bedeutende Rolle. Es lohnt sich ggf. hier nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Palmer Das Argument, die Stuttgarter hätten schon vor Jahren so vehement demonstrieren sollen wie jetzt, ist scheinheilig. Alle Demonstrationen finden dann statt, wenn das betreffende Thema konkret wird. Und nicht Jahre oder Jahrzehnte vorher. Warum fordert man ausgerechnet von den Schwaben, sie hätten vorauseilend demonstrieren sollen. Das schreibe ich als jemand, der sich nicht für oder gegen das Projekt festgelegt hat. Was ich aber vermisse, ist eine faire Argumentation seitens der S21-Befürworter, statt dieser scheinheiligen Unterstellung, man hätte früher demonstrieren sollen. So etwas schreiben entweder Leute, die weit weg von Stuttgart wohnen, oder solche, die sich erhoffen, mit diesem Argument Wahlstimmen im "Ruhe & Ordnung"-liebenden Bevölkerungsanteil, also bei der typischen schwäbischen Mehrheit, an sich zu binden. Eine kleine ungerechte Unterstellung vorzunehmen nimmt man gerne in Kauf, wenn man sich damit Wählerstimmen erhofft. Besonders skurril finde ich, dass der größte Stuttgart-21-Befürworter, Atomministerpräsident Mappus, überhaupt nicht von der Bevölkerung gewählt wurde, sondern ein Nachrücker des glorreichen Günther Oettinger ist, der nun in Brüssel die Interessen von E.ON, EnBW und RWE im Energiesektor vertritt. So, jetzt habe ich genug Dampf abgelassen. Eigentlich das falsche Forum dafür. Und ich dachte immer, ich sei ein Konservativer. Von dem Verein habe ich aber gestrichen die Nase voll. |
Johannes, du hast jetzt aber nicht wirklich alles gelesen, was ich geschrieben habe ?
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Ich kenn deine Quellen nicht - ich habe auch welche - aber dass der "Remstal-Rebell" so aussichtsreich gewesen sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Stuttgart ist nicht Tübingen, obwohl sich die Bevölkerungsanteile dramatisch verändert haben. Und wer redet denn von Demonstrieren? In einem demokratischen Staat entscheiden Mehrheiten und wenn die gegeben sind, und Fristen, Feststellungsverfahren, etc. ordentlich abgelaufen sind, keine Bestechungen oder gar Korruption im Spiel waren, gibt es da m.E. in so einem Fall nichts zu demonstrieren. Dass es in der Politik fast nur noch um Nebenschauplätze geht und um die wirklich heißen Eisen und Reformen herumgeredet wird: das regt mich und so habe ich den Eindruck auch mittlerweile eine ganze Reihe anderer Leute doch eigentlich auf! :evil: Daneben kommt mir S21 und der damit verbundene hysterische Protest wie eine Karrikatur vor...:flop: |
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Hätte ich das sollen? Aber natürlich deinen Beitrag in diesem Thread. Nimm meinen Beitrag nicht als Angriff auf dich - das ist er nicht. Ich beziehe mich damit, wie du siehst, auf andere Leute, die nun plötzlich mit dem "zu spät zum Demonstrieren"-Argument ankommen, weil ihnen die Felle davongeschwommen sind. |
*ups* schon so viele :oops: Nein, natürlich nicht, nur den einen da oben ;)
Wie man wohl erkennen kann, stehe ich dem ganzen einigermaßen neutral gegenüber und denke mir mal hier, mal da meinen Teil. Was absolut gar nicht geht, sind Aggressionen. Und auch da ist es mir gleich, wer aggressiv gegen wen ist - es gibt Regeln, die einzuhalten sind und Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Und Polizisten sind nun mal keine "Bullenschweine", genauso wenig wie Demonstranten Freiwild für unsere Staatsgewalt sind. Aggressionen führen niemals zu einer vernünftigen Lösung... |
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Danke, Giovanni :top: - Du sprichst mir aus der Seele!
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Außerdem redet er ja allerhand, den lieben langen Tag. Und dass er sich erst einmal Freunde machen muss, um nachher als "Volksretter" dazustehen, ist auch nicht ganz abwegig...;) Ich dachte schon, du kannst Sachargumente anführen. Auf die wäre ich nämlich wirklich gespannt gewesen! :cool: |
In der BU steht:
"... um von Stuttgart aus schnell in die nächstgelegenen Großstädte und Ballungszentren zu kommen." Die Worte "Stuttgart", "Auto" und "schnell irgendwo hin" hab ich schon lange nicht mehr in einem Satz gelesen, ohne einen Weinkrampf zu bekommen. Wer öfter mal versucht, aus Richtung Würzburg nach Niedereschach oder weiter zu fahren und an Stuttgart vorbei muss, wird das kennen. Stuttgart ist rundum eine Verkehrsbehinderungszone für Autos! |
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Sehr schön, dass man jetzt auch hier politische Themen diskutieren darf. Wusste ich noch gar nicht. Hat man die Foren-Regeln geändert?
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Frag ich mich schon seit 4 Thread Seiten, wann er zugemacht wird ;)
Ist anscheindend nicht mehr alles so, wie früher ;) |
@ Hopser & tgroesschen:
Recht habt ihr! Und ich muß mich selbst a) an der Nase packen u. b) mich selbst zitieren: Zitat:
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Politische Diskussionen sind hier im Forum unerwünscht, deshalb bitte ich euch, das Thema weiterhin ironisch zu behandeln wie es begonnen hat, da wir es sonst schließen müssten, da es gegen die Forenregeln verstößt.
Gruß Wolfgang |
Zitat:
Ich will Stuttgart 21! Jetzt! Sofort! Für alle! Billig! Weg mit dem Baustopp! (aber bitte nur aus ökölögisch abbaubarem Plastik!) |
Nicht schlecht, vor allem kann man den Bahnhof dann wieder aufbauen :top:
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Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:16 Uhr. |