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Einstellungsfehler ? oder zu Grenzen des Objektives erreicht?
Hallo Leute,
Anfangs möchte ich mich als absoluten Neuling auf dem Gebiet der Fotografie mit Spielreflex Kameras auten. Ich habe mir eine Sony Alpha 500 mit Sony Aufsteckblitz zugelegt und Arbeite damit im Bereich der Partyfotografie. ich habe mich mit anderen Fotografen unterhalten und mir ein paar einstellungstipps geholt. Das entscheidente Problem liegt darin das ich mit dem Kit-Objektiv nur genügend Hintergrundlicht reinbekomme wenn ich mit einer 1/4 Sekunde verschlusszeit arbeite, was aber das Fotografieren von Tanzenden Menschen annähernd unmöglich macht. Liegt das an mir ?? :? Einstellungstipps sind gern erwünscht zu Schwaches Objektiv :?: wenn ja Empfehlungen ?? oder gibt es irgendeine andere Lösung die ich noch nicht in betracht gezogen habe ?... tut mir Leid wenn euch die Frage komisch vorkommt. :roll: Gruß RiiCo |
Das kann ich nicht glauben.
Wart Ihr betrunken? Oder war das ein subtiler Scherz? |
:?::?::?:
gibts Tipps. ?? bin für alles dankbar. (: sagte ja. NEULING: |
entweder:
1/4 und Blitzen (trotzdem länger belichten) oder: Iso hoch ^^ ps: Ich hoffe das du nicht wirklich in diesem bereich ARBEITEST und Geld verdienst ^^ (nichts für ungut ;) ) |
Zitat:
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Oder ein Zeiss kaufen. Dann kommst du immerhin auf 1/8 s. ;-)
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ISO 400-800, wo bei man bei der 500 die ISO auch auf 1600 drücken kann ;).
Blende komplett auf. Blitz auf Langzeit oder 2. Vorhang, je nachdem welche Wirkung man im Bild haben möchte. Verschlusszeit zwischen 1/4-1/60 oder 1/80 halten, dann klappt es auch mit den bewegten Menschen ;). Lichtstarke Objektive helfen hier ungemein, da man das Umgebungslicht einfacher einbeziehen kann. LG Max |
Welches Objektiv würdet ihr mir denn da empfehlen ?
im Mediamarkt, hat mir ein Verkäufer gesagt er würde mir ein Lichtstarkes von Sony empfehlen mit einer FESTEN brennweite von 50 ...*in einer Disco???? :shock: er meinte auch es gäbe KEINE verbindung in Lichtstärke und Verrstellbarer Brennweite... das erscheint mir einfach als quatsch. und nochmal zu der frage ob es mein ernst ist, das ich in dem Bereich arbeite. Ja das ist es. (: muss ja erstmal meine Kamera Finazieren. (: und bisschen Equipment leisten bin ja nur Azubi. ;) Danke für die infos werde das bisschen ausprobieren |
Hallo,
wichtig ist es erstmal die Grundlagen der Fotografie zu verstehen bzw. zu studieren. Als Tip siehe hier: http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/lehrg.htm Gruß Martin |
Zitat:
Um auf den Mediamarkt-Verkäufer zurückzukommen. Er hat Dir ein wirklich sehr lichtstarkes Objektiv empfohlen, das noch dazu klein und günstig ist. 50mm ist DIE klassische Brennweite. Es gibt von Sony zwei 50er, beide erheblich lichtstärker als die lichtstärksten Zooms. Welche Brennweite man in der Disco braucht, weiß ich nicht. Klar ist: Festbrennweiten erfordern, daß sich der Fotograf bewegt. Damit kann man den fehlenden Zoom in vielen Fällen sehr gut kompensieren. Kann sein, daß Du noch etwas weitwinkligeres brauchst. Der Tip war vermutlich gar nicht schlecht. Rainer |
das mit der Lichtstärke ist gar nicht schlecht das weiß ich schon auch... doch eine feste brennweite von 50 ist für Disco einfach nicht lösbar auf Grund der "menschenmassen"... selbst wenn ich weit genug wegkomme um den richtigen abstand zu bekommen hab ich dann ständig leute dazwischen deswegen ist eine Brennweite schon erforderlich...
und ich weiß nicht wirklich für welches Objektiv ich mich entscheiden soll... in der Auswahl... :shock: |
Wenn es etwas lichtstärkeres als das Kit zu einem Azubi-günstigen Preis sein soll, würde ich mal die Augen nach einem Sony/Minolta 28mm/f2.8 offen halten.
Damit habe ich an APS-C Crop recht gute Erfahrungen gemacht. Etwas teurer sind dann z.B. die Minolta 24mm/f2.8 Modelle. Je nach Disco-Größe geht das 50mm/f1.7 auch noch, ist aber meist zu lang. Zum Thema Bildgestaltung in der Disco mit langer Belichtungszeit und Blitzen auf den zweiten Vorhang wurde ja schon ausreichend gesagt ;) Das hier waren bei den "Tanzbildern" z.B. meist ~1/2s bei ISO 200 mit f3,5 und Blitz auf dem zweiten Vorhang: http://www.corcordis.de/2010/06/34-d...-impressionen/ Da kommt schon einiges an Umgebungslicht mit aufs Bild ;) |
Wieso werden dem TO immer noch Festbrennweiten empfohlen, wenn er sagt, dass diese für seine Zwecke nicht geeignet sind? :zuck:
Wie wäre es mit dem Tamron/Sigma 17(18)-50 2.8?? Die sind gut und haben durchgängig eine Anfangsblende von 2.8. Mit 17/18 bekommst du eine kleine Gruppe auf engen Raum aufs Bild, mit 50 kannst du schon ganz gute Einzelportraits schießen. |
Bei uns laufen diese Papparazzi-Light zumeist mit einem Canon 16-35mm F2.8L herum.
Da dieses schwer auf eine Sony passt wäre ein solches Tamron/Sigma 17(18)-50 2.8, wie von Sofian vorgeschlagen, sicher eine Alternative. LG Gerhard |
Zitat:
Sehe ich ähnlich - daher mein Tip in Richtung 28mm. Auch bzgl. der Azubi-Info. Ein gebrauchtes Sony/Minolta 28mm/2.8 kostet einen Bruchteil von einem lichtstarken Tamron/Sigma Standard-Zoom. |
Zitat:
Da hast du an der A500 auch wirklich 17mm Anfangsbrennweite. nicht wie bei den Vollformatminoltas à la 28mm 2,8 oder 50mm 1,7. Denn da sind dann 42mm bzw. 75mm an der a500 wegen APS-C sensor größe. Ok das Tamron kostet halt so um die 250 bis 300 Euro, dafür ist's aber Lichtstark und knckscharf :top: Viel Spaß. Und pass auf deine Kamera auf in der Disco, etc. Es gab hier schon User die sich n alkohlisches Getränk über die Cam haben schütten lassen. Siehe hier. Das macht nur Ärger und folgende Reparaturen sind auch Nervenaufreibend. Gruß Eddy |
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Aber das ist einfach falsch! 17mm sind 17mm. Brennweite hat nichts mit der Sensorgröße zu tun. Ob Du ein 17mm-APS-C-Objektiv oder ein 17mm-Vollformat-Objektiv an einer APS-C-Kamera betreibst, macht keinerlei Unterschied! Identischer Bildwinkel. Punkt! Ein 17mm-APS-C-Objektiv und ein 17mm-Vollformat-Objektiv würden prinzipiell auch an einer Vollformatsensor-Kamera einen identischen Bildwinkel liefern, allerdings mit zwei Einschränkungen beim APS-C-Objektiv: 1. Es kann - muß aber nicht - in den Randbereichen beim APS-C-Objektiv zu Abschattungen kommen, da es eben nicht für diesesn großen Bildkreis gerechnet ist. 2. Eine Alpha 850 oder Alpha 900 wird dann, wenn sie erkennt, daß es sich um ein APS-C-Objektiv handelt, automatisch in den Crop-Modus schalten. Rainer |
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ich raff es nicht. :roll: |
etwas OT: Aps-C vs Vollformat
Ok, ist hier ein bischen Offtopic, aber wo wir grad dabei sind:
So, ich hoffe mit meiner Grafik hab ich es richtig gemacht. Bei APS-C ist der Bildauschnitt bei gleicher Brennweite kleiner und somit entsteht der Effekt der längeren Brennweite (weil man ja weniger auf dem Bild drauf hat als bei VF) http://www.sonyuserforum.de/galerie/...6/APS-C_VF.JPG Wenn ich immer noch falsch liege, sagt bescheid. Dann nehme ich das Bild sofort raus. Gruß Eddy |
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Fast richtig, es entsteht der Effekt eines Ausschnittes eines mit der kürzeren Brennweite gemachten Bildes.
Für Otto Normalverbraucher ist es eh völlig egal. Der sieht vielleicht das Motiv und zoomt sich ran. Hinsichtlich Größe des Motives verhält sich dann ein 200er wie ein 300er. d.h. er kriegt es mit 200 so formatfüllend wie ein Vollformatler mit 300. Somit ist es für die meisten Leute verständlicher, weil die eh nur den Vergrößerungsfaktor sehen. Nur die Perspektive ändert sich (Verhältnis zw. Vordergrund und Hintergrundgrößen)mit der Brennweite. Wenn du also die Perspektive eines 300er haben willst, erreichst du sie nicht, wenn du ein 200er vorschnallst. Es bleibt ein 200er mit Auschnitt. |
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Das sieht man ja auch auf der Skizze denke ich. Mit einer Kürzeren Brennweite wäre Beispielsweise die Wolke noch mit drauf, die beim APS-C nun nicht mit drauf ist ;) |
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Deine Grafik ist schon richtig, aber darum geht es nicht. Aber Deine Aussage, daß ein 17er-APS-C-Objektiv an einer APS-C-Kamera ein "echte" 17mm Brennweite liefere, ein 28er-Vollformat-Objektiv an APS-C aber ein 42er sei, die ist falsch. Einfach nur falsch. Und damit führst Du einen Unwissenden in die Irre. Kein Vorwurf, denn Du unterliegst ja selbst diesem Irrtum. Ich meine ganz konkret die folgende Aussage: Zitat:
Oder Deine gestrige Zitat:
Zitat:
Brennweite ist eine Eigenschaft des Objektivs! Ich kann mich nur wiederholen: Zitat:
Wie gesagt. Nicht böse gemeint. Aber aus Deinem Irrtum heraus, führst Du andere möglicherweise in die Irre. Rainer |
Zitat:
z.b. 20 und 28 mm nehmen, dann bei dem 20 mm so cropen das sich das Bild von 28 mm ergibt. Dadurch sieht man deutlich das der Hintergrund ein anderer ist ^^ (ich gehe davon aus das es vorder und Hintergrund in dem BIld gibt, wenn man eine Plane Fläche Fotografiert ist kein unterschied zu sehen ^^) |
Zitat:
Daher nun Themenwechsel und zu eurer Perspektivendiskussion: Da ist es so, daß es - mal von Eigenarten des Objektivs wie Verzeichnung etc. und der Auflösung des Sensors abgesehen - nur und ausschließlich auf den Standort des Fotografen zum Motiv ankommt. Einen Sensor mit beliebiger Auflösung angenommen, könnte ich eine Aufnahme mit z.B. einem 20mm-Objektiv bei Blende 4 machen und dann vom selben Standort noch mal eine mit einem 200er Objektiv ebenfalls Blende 4. Aus der 20er Aufnahme dann einen entsprechenden Ausschnitt. Beide Aufnahmen wären völlig identisch, auch was Größenverhältnisse und Schärfe-/Unschärfebereiche angeht. Hätten wir den idealen Sensor und das ideale Weitwinkel, dann bräuchten wir nur noch ein einziges Superweitwinkelobjektiv. Erst wenn ich meinen Standpunkt verändere, also mit dem 200er ein Objekt im Abstand von 20m und dann noch mal dasselbe Objekt im Abstand von 30m mit einem 300er Objektiv fotografiere, dann ändert sich die Perspektive. Das Objekt wird in beiden Fällen gleich groß angebildet, Hinter- und Vordergrund allerdings nicht. Kann man sich leicht klarmachen, da ein Hintergrundobjekt, das sich z.B. 10m hinter dem Hauptobjekt befindet, das eine Mal (200er Objektiv) sich von der Kamera aus gesehen in (20+10)/20=1,5-facher Entfernung zum Hauptobjekt befindet, im anderen Fall (300er Objektiv) aber in (30+10)/30=1,33-facher Entfernung liegt. Rainer |
Ahso ;)
Hatte nichtmehr sooo genau mitgelesen ^^ |
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http://upload.wikimedia.org/wikipedi...llinse.svg.png (Quelle:Wikipedia) Den Einfluß der Sensorgröße auf den Bildwinkel kann man aber sehr gut auf einen Blick erkennen, also kein Grund, die Skizze zu entfernen... :top: |
Lol den Brennpunkt hab ich ganz übersehen :D
Den bitte da weg machen! da besteh ich drauf! |
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Blick wieder mal nicht durch. ich muss das mal in Ruhe mit meinen Objektiven durch spielen. Dazu wird vielleicht mein Minolta50mm1,7 und das Tamron17-50mm2,8 reichen. Mit beiden bei 50mm Bildchen schießen und dann vergleichen. Oder soll ich lieber das Ofenrohr und das Suppenzoom vergleichen, natürlich bei gleicher Brennweitenzahl, zB. 200mm? Wenn ich zuhause bin, geh ich nochmal ran. :top: Gruß Eddy |
Der Brennpunkt sitzt natürlich an dem Punkt wo die Parallel zur optischen Achse einfallenden Lichtstrahlen gebündelt, also hingebrochen, werden.
Das heisst er befindet sich je Brennweite unterschiedlich weit von der Linse entfernt und nicht genau in der Linse ^^ Das von dir gezeigte Objektiv bzw die Linse hat die Brennweite von 0 ... (boa krass was nen Geiles Objektiv! Damit kann man einfach ALLES auf einmal fotografieren :D) |
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Gruß eddy |
Nochmal ein Tipp für die Ausgangsfrage:
In Kürze kommt ein Sony DT 35/1,8 für (mutmaßlich) unter 200€ auf den Markt - für die Partyfotos eine vielleicht geeignetere Brennweite als das 50er. Siehe http://www.photoscala.de/Artikel/Son...4-DT-35-85-SAM |
Kleiner Hinweis noch zur tatsächlichen und "äquivalenten" Brennweite:
Überschaubarer wurde es für mich, als ich mir bewusst wurde, dass die Bezugssensorgröße ("am Kleinbild/Vollformat") ja auch nur völlig willkürlich gewählt ist, aus der Dimension des gewohnten Filmformats abgeleitet. Somit ist eine Angabe "50 mm an Kleinbild" auch nur eine gewohnheitsmäßige Umschreibung für einen bestimmten Bildwinkel; man könnte ja auch sagen "35mm am APS-C entsprechend 80mm am Mittelformat". Also: Die Brennweite ist immer eine feste Größe des Objektivs. Welchen Bildwinkel die Kamera daraus macht, hängt von der Sensorgröße ab. Die Umrechnung per "Crop-Faktor" ist keine physikalisch/mathematisch begründete, sondern fußt ausschließlich auf der Gewohnheit, dass man sich unter einer bestimmten Brennweite am Kleinbild einen gewissen Bildwinkel vorstellen kann. Bei Wechselobjektiven ist immer die tatsächliche Brennweite angegeben. Ob der Bildkreis (also der Durchmesser des Bildes, das durch das Objektiv auf den Sensor fällt) den Sensor ausreichend ausleuchtet, ist davon unabhängig (bei gleichem Auflagemaß, welches durch das Bayonett bestimmt ist). Ein Sony DT-Objektiv leuchtet nur den APS-C-Sensor voll aus. Deswegen liest die a900 mit DT-Objektiv nur einen Teil des Sensors aus, macht diesen also kleiner, und reduziert damit den Bildwinkel. Ein Nicht-DT-Objektiv ("Vollformat") mit gleicher Brennweite liefert aber dasselbe Bild auf den Sensor!, nur dass der gesamte Sensor ausgeleuchtet ist. Umgekehrt liefert aber ein DT- und ein Vollformat-Objektiv mit gleicher Brennweite am APS-C-Sensor exakt dasselbe Bild. Welcher Bildwinkel daraus gemacht wird, ist ausschließlich durch die Sensorgröße und nicht durch die Brennweite bestimmt. Hoffe, dass ich nicht noch mehr verwirrt habe... Gruß seb. |
Muss ja nicht unbedingt am Objektiv liegen. Hohe, dunkel getäferte Decke, welche alles Licht schluckt. Gieng mir so bei einer Hochzeit. Gruss, frank.
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