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Objektivbajonett aus Kunststoff ?
Ich habe bis jetzt keine DSLR gekauft.
Ich habe festgestellt,bei den preisgünstigen Optiken ist der Objektivanschluß ( Bajonett ) bei allen Herstellern aus Kunststoff. Das hatte ich bei der Pentax MZ3 nicht. Ist das Bajonett trotzdem fest ? Gibt es negative Erfahrungen damit ? Über eine Antwort würde ich mich freuen. LG Jürgen |
Ich bin kein großer Freund von Kunststoffbajonetten. Nicht weil ich sie für (zu) instabil halte, sondern weil sie sich abnutzen. Ich habe ein paar analoge Kameras mit Kunststoffbajonett und die sind schon irgendwie ausgeleiert. Idr. haben nur kleine und günstige Objektive Kunststoffbajonette, die halten das Gewicht dieser Objektive schon problemlos aus. Und bei Unfällen hat man eine Sollbruchstelle (besser das Objektiv bricht ab, als das Bajonett der Kamera reisst aus), aber ich denke auch der Abrieb dieser Kunstsotffbajonette landet irgendwann auf dem Sensor. Also ein Kunststoffbajonett ist kein Beinbruch, aber die Edelstahlbajonette sind schon besser.
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Wie Jens schon geschrieben hat bin ich auch kein Freund von Kunststoffbajonetten, aber bei den normalen und billigen Zooms kann man damit leben, ich hatte bis jetzt erst einmal den Fall, das ein Stück vom Bajonett rausgebrochen ist aber da war ich selber schuld, ich hatte es an einer Tischkante angestossen. Abrieb habe ich bis jetzt erst bei den alten Minolta Zooms feststellen können, die Sony Objektive sind da noch zu neu.
Man kann mit leben, aber ein Metallbajonett würde ich immer vorziehen, wenn möglich |
Bloß kein Kunsstoffbajonett. Mir ist mal ne 300si mit 35-80 auf den Teppich gefallen:
Bajonett-Teile (300si hat Kunststoffbajonett) aus der Kamera gebrochen, also nix solides. Nur wenn es auf jedes Gramm ankommen sollte.... Gruß Thomas |
Das gab es aber bei der A700 trotz Metallbajonett auch schon.
Gruß Wolfgang |
Wenn du dir als Einsteiger eine Kamera kaufst und da zB ein Tamron 18-200 drauf packst und das dein einziges Objektiv ist, hast du damit keine Probleme! Runterschmeißen sollte man eins mit Metallbajonett auch nicht.
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Ich fasse mal zusammen:
Es gibt Kunststoffbajonette an Objektiven und an Kameras, an Kameras gabs das mal bei billigen Einsteiger-Analogen. Mir ist keine DSLR bekannt die eines aus Kunststoff hätte. Und objektivseitig sage ich mal so: bei kleinen leichten Standardzooms oder Kit-Teles ist mir das herzlich egal, zumal es Kunststoffe und Kunststoffe gibt. Kurzum, ich würde mir da keine allzu großen Gedanken machen. Gruß Uwe |
Ich habe das Tamron 55-200 seit gut 1 1/2 Jahren und ich nutze es immer noch gerne, ist halt schön leicht. Bisher habe ich keinen Abrieb festgestellt.
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Ich besitz auch Objektive mit Kunststoffbajonett. Ein 18-70 (diese habe ich seit längeren nicht mehr in Gebrauch) und ein 55-200. Das Letztere häufiger wenn ich mit leichten Gepäck unterwegs bin.
Auch die neuen Sony 30/2.8 Makro und das 50/1.8 haben ein Kunststoffbajonett. Abrieb ist sicher vorhanden, wenn auch sehr gering. Ich denke, daß da mehr Dreck beim Objektivwechseln auf den Sensor kommt als durch den Abrieb des Bajonetts. Ein Kunststoffbajonett wirkt nicht so solide oder robust, als eines aus Metall. In der Gewichts- und Preisregion, der oben genannten Objektive, setzt Sony, aber auch andere Hersteller, schon mal den Rotstift an. Ob Kunststoffbajonett oder nicht, ist z.B. das Sony 55-200 eine durchaus gelungene Linse und sein Geld wert. LG Gerhard |
Die Tamrons mit Kunststoffbajonett haben ein stück Metall eingegossen.
Nennt sich Super Hybrid Bajonett.... und dient der Gewichtsersparniss. |
In der heutigen Zeit ist man durchaus in der Lage, hochwertige Kunststoffe herzustellen, die sehr gute Eigenschaften besitzen.
Oft assoziiert man aber Kunststoff mit billigem Plastik. Natürlich sieht ein Metallbajonett stabiler und edeler aus. Es kommt halt auf die Wertigkeit der verarbeiteten, künstlich hergestellten, Stoffe an. Nicht immer ist es zum Nachteil. (Gewichtsvorteil, besseres Temperaturverhalten) Bei Kit Linsen oder Suppenzooms haben Kunststoffbajonette durchaus , finde ich, ihre Berechtigung. Bossi |
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Gruß |
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Das solide metallene Kamerabajonett ist mit 6 mickrigen 1,6mm (D) x 5mm (L) Schräubchen im Kunststoffspiegelkasten befestigt. Zitat:
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So ein Spritzteil kostet nur ein Bruchteil eines anständigen automatengedrehten Metallbajonetts, daran ändert auch das eingespritzte Büchsenblech nicht viel. Hört sich halt viel besser an, Super Hybrid Bajonett, statt Plaste-Bajonett mit integriertem Stanzblech-Kringel... :lol: |
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Lästiger sind da schon Pollen, die richtig am Sensor kleben, insbesondere die fetten Rapspollen. Übrigens hat das Sony 55-200 kein Hybrid Bajonett, wie das Schwestermodell von Tamron. LG Gerhard |
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In einem 40€-Kitobjektiv??? Unwahrscheinlich (lass es meinetwegen auch ein 150€-Objektiv sein) |
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Es ist auch richtig, daß die Metallbajonette der Kameras idR. in einem Kunststoffblock (der Spiegelkasten halt) verschraubt sind und so durchaus abreissen können. EDIT: die A100 und andere kleine Alphas bis hin zur 550 haben offenbar das gleiche Bajonett. D.h. es gibt jede Menge DSLRs, die zumindest ein teilweises Kunststoffbajonett haben. Zitat:
Ich meine, wir sind uns doch offenbar alle einig, daß Kunststoffbajonette nicht sein müssen, oder? Ich sage ja auch nicht, daß ich ein Objektiv deswegen nicht kaufen würde oder so, aber gut finden muß ich es auch nicht, trotz aller Argumente für moderne Kunststoffe usw. - es ändert nichts an der Tatsache, daß es sich dabei in erster Linie um eine Sparmaßnahme handelt und es eine bessere Alternative gibt. |
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Falls sich aber der Abrieb eines Objektivwechsels auf dem Sensor niederlässt, sollte dieser aber von der Reinigungsfunktion entfernt werden können. Andere Rückstände sind da für mich wesentlich hartnäckiger. Es kommt aber bestimmt auch darauf an, welches "Fotoverhalten" man hat. Wechselt man nicht ständig sene Optik, halte ich das Argument der Verschmutzuing für überzogen. Da hat man mehr Staub in der Kamera durch die Zoomfunktion einiger Objektive. Bossi |
Über den Abrieb beim Objektivwechsel würd ich mir keine Gedanken machen.
Im Objektiv an sich gibt es viel mehr Teile, die sich viel öfter und schneller bewegen: die Ganze Zoom-Mechanik und Fokus-Mechanik. Da gibts sicher auch genug Abrieb, weil nicht alles mit Fett (?) geschmiert ist. Ich habe neulich meine Objektive gereinigt, und ich habe ausschließlich Metall-Bajonette. Was da an Dreck vom Bajonett runter gegangen ist, hat mich ganz schön erschreckt! Selbst bei den Objektiven die nicht viel in Verwendung sind. Ich werde mehr Augenmerk auf die Reinigung des Equipment legen... |
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Habe ich so noch nie gesehen. http://www.chinchilla-lexikon.de/Can...Preview_03.jpg See ya, Maic. P.S: Und nein, mich stören Kunststoffbajonette nicht wirklich. Bei einem 50/1.8 ist es mir regelrecht egal. Bei einem 85/1.2 oder 300/4 möchte ich aber dann bitteschön eines aus Metall haben :). |
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Wenn ich mir diese schematische Darstellung so ansehe, endet der Magnesiumbody auch vor dem Bajonett, d.h. da ist nichts anderes, woran man das Bajonett befestigen könnte. Auch aus Gründen der Fertigungstoleranz dürfte es am Spiegelkasten verschraubt sein, ansonsten hätte man ein Teil (das Gehäuse) dazwischen, daß einem Probleme bereiten kann. Die Toleranzen nur des Spiegelkastens alleine sind sicherlich leichter in den Griff zu bekommen. Insofern alles ganz normal, bei der A700, der 7D und vielen anderen Kameras. Hier mal ein Bild einer "nackten" 1D: http://a.img-dpreview.com/reviews/Ca...pecsview02.jpg Da sieht das schon anders aus. |
Zitat:
Bei der a700 und der D7d (und vermutlich auch den anderen Minolta/Sony-DSLRs aus dem Produktionszeitraum) ist das Metallbajonett direkt mit dem Kunststoffspiegelkasten verschraubt und hängt nicht am Gehäuse. Das Gehäuse ist nur lose "drübergeworfen". Bei der Canon-Lösung auf Deinem Bild sieht es aber m.M. nach genauso aus, nur daß 4 statt 6 Schrauben verwendet werden. Zitat:
Hellgrau statt schwarz. ;) Ob das Metall oder heller Kunststoff ist, kann man da aber auch nicht eindeutig erkennen. |
Habe gerade mal an meinen Bodys "geklopft". Es scheint sich bei den zweistelligen um irgendein Kompositmaterial zu handeln. Klingt irgendwie für Kunststoff zu "trocken", Haptik eher rau wie bei Sintermaterialien. Weiß der Schinder :roll:. Das Service-Manual gibt auch nicht mehr her. Außer das die 4 Schrauben so lang sind, dass diese theoretisch bis ins Metall reichen könnten. Dafür ist der Ausschnitt aber zu groß.
Laut Repair-Guide ist der Spiegelkasten von hinten angeflanscht und dann im oberen Bereich mit zwei Schrauben am Mag.-Gehäuse befestigt. Also alles in allem auch keinen Deut besser :flop:. Bei der Großen scheint es sich tatsächlich um Vollmetall zu handeln, welches nur irgendwie beschichtet, angeraut etc. ist. Das sieht schon irgendwie vertrauenserweckender aus :top:. Alles in allem mal wieder Humbug, den man nicht verstehen muss... Einzige Erklärung meinerseits, dass es sich dabei wirklich um eine vorberechnete Sollbruchstelle handelt. See ya, Maic. P.S: Oben mal ein wenig durchgestrichen :). |
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moin,
und selbst die 1D-Konstruktion fliegt auseinander, wenn z.B. ein Fussball an ein 300/2.8 knallt. Die Bilder einer zerfetzten 1D, bei der ebenfalls das Objektiv samt Body-Teil des Bajonetts aus dem Gehäuse gerissen wurde, fliegen im Netz rum; eventuell hat ja noch jemand den link. Die Bajonettkonstruktionen stammen alle noch aus der analogen Ära, und da war das Gehäuse die billigste Komponente: lieber das Gehäuse opfern, um das (teure) Objektiv zu retten. Ausserdem wäre es ungünstig, das Bajonett nicht am Spiegelkasten zu befestigen: wie soll denn dan justiert werden: Objektivauflage relativ zu AF, Sucher, Sensor/Filmebene? Wenn alles miteinander verschraubt würde, gäbe es Verzug im Spiegelkasten durch die thermische Bewegung des Metallgehäuses, also auch keine gute Idee. Trotzdem, Kunststoffbajonette an Objektiven mag ich nicht: speziell neu gibt es Abrieb, und der landet auf dem Sensor. Getestet mit einer a700 und dem 18-70Kit... (unfreiwillig). Hochleistungskunststoffe, welche sicher kein Problem wären, sind -teilweise sehr deutlich- teurer als ein schnödes gedrehtes und verchromtes Metallteil. |
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Vielleicht sollten Fotografen eher beim Fotografieren bleiben und das denken den Ingenieuren überlassen! :) |
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Abrieb?
Nehmen wir mal ein naheliegendes Beispiel: Eure Maus. Die meisten mäuse haben extra Noppen an der Unterseite. Sind die mal weg, reibt man auf dem Plastik. Und nun schaut mal eure Maus an, wie der Kunststoff da aussieht... Dreck weg, sieht aus wie neu. Und jetzt denkt euch mal wie viel die Maus auf einer anderen Fläche reibt, und wie viel das Objektiv an einer anderen Fläche reibt.. Also ich bin kein Dauerobjektivwechsler. Habe aber auch kein Objektiv (mehr) mit Kunststoffbajonet. Aber ein kleines leichtes würde ich damit kaufen. Naja, also ich würde mir keine Sorgen machen wegen dem Abrieb. Und bei leichten Objektiven ist doch ein Kunststoffbajonett nur logisch. Günstiger (viel günstiger) und leichter. Korrektur: Natürlich nicht der Billigste Kunststoff ;-) Angehender Ingenieur ;-) |
Wie gesagt, ich habe diverse Kameras und auch ein paar Objektive mit Kunststofbajonett und deren Abnutzung ist leider nicht von der Hand zu weisen, so nett der Vergleich mit der Maus auch sein mag (übrigens zeigen auch deren Kunststoffgleiter bei mir Abnutzungserscheinungen, aber das nur am Rande).
Und nochmal: sicherlich gibt es größere Faktoren die zur Sensorverschmutzung beitragen als der Abrieb des Bajonetts, aber wenn es vermeidbar ist, muß ich das ja nicht noch zusätzlich haben. |
niemand von euch hat bis jz gesagt dass es auch beim Metall-Bajo abrieb gibt...
von dem her müsste das Bajo aus Keramik sein und dann hat man ein tolles gleitlager ohne Abrieb ;) |
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habe mir vor kurzem als Reserve für meine gute alte Dyn 500si in der Bucht eine Reserve- 500si gekauft - diese war mit Kunststoff-Bajo. Sieht seltsam aus, funktioniert genauso. Ich nehme trotzdem lieber die mit Metall!
LG Kurt |
Ich sehe Kunststoffbajonette bei günstigen Objektiven als Vorteil. Man spart sich Gewicht und Kosten ein. Gerade bei Kitobjektiven, die aus dem Kit heraus gekauft gerade mal 50 Euro kosten ist es mir zudem lieber, wenn das Objektiv im Fall des Falles den meisten Schaden aufnimmt (wobei das natürlich auch nicht immer klappt). Der angesprochene Abrieb (wenn es den heute wirklich noch gibt) stellt natürlich ein Problem dar, auch wenn hier weniger das wackelnde Objektiv die schlimmste Folge ist (man kann sich ja für wenig Geld ein neues kaufen) sondern der Dreck im Spiegelkasten. Ich denke das man hier, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt beim Wechseln des Objektivs auch das Schlimmste verhindern kann.
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Manchmal reicht aber auch schon der gesunden Menschenverstand aus...:P |
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Einfache Leute haben die Arche Noah gebaut, Ingenieure die Titanic....:roll: LG Gerhard |
Edelstahl?
Sind wirklich alle Bajonette aus Edelstahl? mMn gibt es einige (viele?), die aus verchrohmten Messing bestehen! |
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See ya, Maic. |
Ich fange jetzt aber nicht an, an meinen Bajonetten rumzufeilen, um das genauer festzustellen.
Metall genügt mir...:lol: |
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Aber auch nur in einem Märchen;) Ich dachte auch das alle Bajonette aus verchromtem messing sind, wüsste nicht was Edelstahl für einen vorteil hätte, das lässt sich viel schlechter bearbeiten als messing, vorallem bei den (relativ) feinen strukturen die da gefräßt werden. Gegen plaste Bajonette in einsteigerlinsen habe ich nichts, aber dann bitte die Tamron variante, nicht die sigma. Bei Tamron, und wahrscheinlich auch bei den sonys, wird ein blechteil umspritzt, das hält. Bei sigma wird das plaste bajonett silber lakiert und auf metall gefaked... die brechen dann wirklich. |
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