![]() |
"Geheimwaffen" Portraitobjektive bis 200 Euro
Guten Abend,
ich bin auf der Suche nach Portraitobjektiven. Vielleicht kann ja der ein oder andere aus dem Nähkästchen plaudern und wertvolle Tipps weitergeben.. Die Objektive sollten nicht die Welt kosten, aber dennoch eine ordentlich Abbildungsleistung leisten. Bisher besitze ich ein Minolta AF 50 f1.4, daher fällt das 50 1.7 weg. Preislich sollte es erstmals nicht die 200 euro überschreiten. :roll: Als "Schüler" ist leider momentan nicht mehr drin. Ich weiß das ich meine Ansprüche nicht zu hoch setzen darf und wahrscheinlich kein besseres im Vergleich zum 50 1.4 bekommen werde. Aber vielleicht ist ja eine andere empfehlenswerte Brennweite außer die 50er zu nennen. Ich denke ein 85er würde zu teuer sein oder Irre ich mich? Das ganze soll an meiner a700 betrieben werden. Ein M42-Adapter ist schon vorhanden. Daher bin ich auch offen für alte Linsen wie z.B. die Jena-Reihe etc. Manueller Fokus stellt für mich auch kein Problem dar. Ich danke euch im Voraus Gruß |
Hi,
besorg dir ein Makro um die 100mm. Gebraucht sollten 200€ möglich sein. Blende 2.8 sind nicht 1.4-2 wie bei den Spezialisten, aber zum Spaß haben mehr als genug :top: Grüße Andreas |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bevor ich das 85er hatte, habe ich immer mein Tamron 28-75/2,8 für Portraits genutzt. Damit war ich zufriedener als mit dem 50er. Auch nicht schlecht ist das Ofenrohr. Es gibt von Walimex noch ein 85/1,4, das manuell zu bedienen ist. Optisch soll es gut sein, aber ich persönlich kann dazu nichts sagen. Nutz am besten mal die Suchfunktion dazu :top: LG, Melanie |
Vielleicht wär das noch eine Möglichkeit:
Du verkaufst dein 50mm f1,4 (ca. 220-250 Euro dürften drin sein) und du kaufst dur das Tamron 60mm f2 Makro, das hat ein schöneres Bokeh als das 50er und ist etwas länger. Und zusätzlich könntest du noch im Makrobereich rumexperimentieren. |
Hallo Melanie,
das Walimex 85 f1.4 liegt bei Ebay für 249 Euro Ist auf jeden Fall interessant. Werde mich mal schlau drüber machen ;) Eben bin ich über das M42 Objektiv Jupiter9 85 gestoßen liegt ebenfall in der Bucht bei um die 100 Euro. Vielleicht kann ja dazu jemand was sagen. Desweiteren wie sieht es mit Minolta Rokkor Objektiven aus? Finde da die 58er sehr interessant. Nur leider geht dann wohl die Qualität ein wenig flöten wenn ich es an der a700 betreiben möchte oder? LG |
Zitat:
|
Zum Thema Rokkore (SR-Bajonett) an Sony-AF (Minolta/Sony-A-Bajonett) zitiere ich mich mal der Einfachheit selber:
Zitat:
|
Zitat:
Ein 90er Tamron Macro ist auch ein ganz guter Kompromiss. Hat ein sehr angenehmes Bokeh für ein Objektiv was gebraucht in der "alten" Variante so um die 200 liegen sollte. |
Danke für eure Ratschläge
Nur irgendwie kann ich mich mit Makro-Objektiven nicht anfreunden. Ich finde Sie sollten dann auch für den Makro Bereich verwendet werden. Keine Ahnung hab da irgendwie eine leichte Blockade.. Aber wenn ihr meint, dass die gut für Portraitaufnahmen geeignet sind, warum eigentlich nicht. Wobei mir dann das Tamron 28-75/2.8 schon sympathischer erscheint. Nur sind die 28 nicht etwas zu kurz für den Portraitbereich? Sprich "Verzerrung des Portraitierenden"?! |
Weil ichs gerade im Post von PeterHadTrapp sehe...
ein Minolta 135mm f2,8 wäre für den Zweck wohl auch nicht schlecht und sollte für um die 250 Euro zu bekommen sein... |
Zitat:
Noch ein Tipp: 135/2,8 Edit: zu langsam ;) |
Zitat:
Makros sind lahm, das ist der größte Nachteil, aber immer noch schneller als das Walimex :lol: |
Zitat:
Aber da du schon ein ganz brauchbares Standardzoom und das 50er hast, wäre es wahrscheinlich tatsächlich sinnvoller, sich im Bereich um 100mm umzusehen, das ergänzt das Vorhandene besser. Und da bieten sich die Makros einfach an. Also feil mal noch ein bisschen an der Blockade, das Tamron ist ein echt gutes Stück Glas. |
Danke Peter für deinen Beitrag.
Schlussfolgerung Rokkor fällt weg. AF bleibt und M42 (wie gesagt Adapter bereits vorhanden) Bezüglich des Abblenden -> es wird düster .. habe ich auch schon meine Erfahrungen gemacht. Hatte schon das Zeiss Jena 35 2.4 und das Jena 135 2.8 Mit der "Düsterung" im Sucher kam ich dennoch eigentlich gut klar. Das Minolta 135 2.8 finde ich auch sehr interessant, nur ich denke es ist zu "lang" um es an der a700 zu nutzen oder? Bzgl. Cropfaktor |
Zitat:
|
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Du siehst: Die Entscheidung wird nicht leicht :roll: LG, Melanie |
Also bisher gefällt mir dann das Minolta 135 2.8 am besten.
Danach kommt das Tamron 28-75 2.8 Schlusslichter sind leider die puren Makros :D Mit bedacht werden sollte vielleicht das ich außerdem noch das SAL 16-105 besitze, daher wäre das Tamron ja ein wenig Doppel Brennweitenbeglegung ;) Da erscheint mir das Minolta am sinnvollsten |
Ich habe ein russiches Jupiter 9 2.0/85 mm, wenn Du manuelles Fokussieren nicht scheust dann ist das eine Superlinse! :top:
Jedoch, manuelles Fokussieren macht ohne Einstellhilfe nicht wirklich Spaß. Gruß, Uwe P.S.: das empfohlene Minolta 2.8/135 AF ist toll, aber kauf so ein Ding nicht von privat als Versandartikel. Die Dinger sind alt, oft verölt... wenn Versand aus der Bucht, dann vom Händler mit Rückgabemöglichkeit. |
Zitat:
|
Hm also M42 wäre das Jupiter 9 gut..
gibt es dazu noch alternativen im M42er Bereich oder nicht? :lol: Favoriten: 1. Minolta 135/2.8 2. Jupiter9 80/2 oder Tamron 28-75/2.8 3. Makrolinsen Weitere Tipps/Vorschläge werden gerne angenommen! Danke übrigends für die schnellen Antworten, echt super :top: |
Zitat:
Bin zwar nicht Melanie und das Jupiter habe ich auch nicht, aber andere haben viel Gutes darüber geschrieben: http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=81739 :D Wäre also eventuell auch noch die ein oder andere Überlegung wert... Gruss, Kapone |
Das 105/2,8 von Sigma.
Absolut geniales Objektiv. Wohl auch ein Makro, aber von so hervorragender Leistung, das ich es auch für manch andere Fotosituation einsetze. Man könnte schon sagen: mein Immerdrauf... Gruß Stefan |
@Kapone
danke für den Link, ich glaube das Jupiter ist echt ein Geheimtipp ;) Gefällt mir sehr gut. So :lol: 1. Jupiter9 85 und Minolta 135 2. Tamron 28-70 3. Makro's Das Sigma schau ich mir jetzt mal näher an. Übrigens was haltet ihr denn vom Minolta AF 70-210 f4 ? Finde es auch nicht schlecht.. trotz der schwächeren Lichtstärke aber dann hätte ich theoretisch den Telebereich noch schön mit drin. Oder garnicht empfehlenswert? |
Zitat:
Tamron 28-75 wurde genannt, desweiteren noch das 90er Makro (bekommt man gebraucht auch für 200€). Ansonsten das Jupiter 9 ab Blende 2.8 gute schärfe und schönes Bokeh (alte Zeiss Rechnung), allerdings Streulicht vermeiden, weil flau und blass (schlechte Vergütung). |
wenn du keine zwei linken hände hast schau dir auch mal das 58mm 1,2er rokkor an.
das kann man mit relativ wenig aufwand ans af bajonett adaptieren, und hat damit ein wirkliches sahneteil! abgeblendet auf f2 hat man ein sehr schönes bokeh mit, für ein "portrait" objektiv, guter schärfe leistung. bei offenblende spart man sich den weichzeichner :D aber das gilt wirklich nur für das 58/1,2 von rokkor. das 58/1,4 oder 50/1,2 sind keine wirklichen bokeh linsen, genau wie die meisten anderen hochlichtstarken linsen. leider wurden die dinger in letzter zeit ziemlich teuer weil gehyped ohne ende... unter 200€ mit umbau ist aber möglich, wenn man etwas sucht.:top: mfg |
Stellt sich aber die Frage, ob Du das wirklich willst mit den alten M42-Objektiven. Kauf Dir lieber erstmal ein billiges für 10-20€ (Pentacon 135 zeigt eine gute Leistung) und probier aus, ob es geht ohne Autofocus bei kleinem Sucher und ohne Springblende aber Arbeitsblendenmessung.
|
Zitat:
Aber das Minolta 2,8/135 ist auch nicht zu verachten. Grüße, Jörg |
Zitat:
|
Da schon 50er FB und das 16-105 vorhanden sind würde ich das kleine ofenrohr noch in Betracht ziehen.Schönes Bokeh und tolle farben.
Das 28-75 2.8 von Minolta habe ich auch ist mir aber meist zu kurz für Portrait. |
Zitat:
Grüße, Jörg Edit: Nach dem ich per PN darauf aufmerksam gemacht wurde, dass hier im Forum eines für 220 € angeboten wird, habe ich das hier nochmal gelesen. Ähmm, mein Kommentar bezog sich auch auf den Preis von 150 €. 250 € ist wohl doch sehr teuer, aber diese Entwicklung machen wohl alle Minoltas zur Zeit durch, denn die 1,7/50mm werden mittlerweile auch schon für 139 oder 149 € und darüber angeboten. |
Vor zwei Jahren war für das 135mm 2.8 ca. 150€ angesagt, und selbst das habe ich sein gelassen :shock: Stempelfix hat das gut auf den Punkt gebracht.
Ich kann nicht begreifen, warum man sich mit einem adaptierten Altmetall rumschlagen will, ausgenommen man tut es weil man genau daran Spaß hat. Das möchte ich natürlich keinem absprechen. Ich denke aber wenn man einfach was funktionierendes braucht, kauft man in der Preisklasse ein Makro. Aber das sage ich jetzt nicht noch einmal, keine Sorge :D Grüße Andreas |
Pentacon 135mm F2,8 aber das mit den vielen Blenden Lamellen :top:
Mit der 100 konnte ich so lala Fokussieren, mit der 700 gings fast garnicht. An der 550 ist es echt cool, mit "Fokus confirm" Adapter ist es noch besser... Steffen |
Zitat:
Grüße, Jörg |
Zitat:
du hast meinen Nachsatz gelesen? Ich verstehe gut was du meinst und halte mich jetzt auch raus. :top: |
Zitat:
Aber warum mehr Geld ausgeben als nötig? Das Jupiter ist heute m.E. völlig überteuert. Es ist gar nicht so lange her, da wollte die Linse keiner für 30 Euro bei ebay haben. Qualitativ untere Schublade, es ist im Grunde nur eine schlechtere Kopie eines westlichen Objektivs. Ich hatte mit den ganzen russischen Nachbauten àla Jupiter, Industar usw nie so richtig gute Ergebnisse. Die 58er Rokkore erleben seit Jahren einen ungebrochenen Hype, heute völlig überteuert. Denke daran, auch hier KEIN AUTOFOKUS. Viele vergessen an der Stelle, welchen Luxus sie aufgeben. Das AF 135/2.8 von Minolta würde ich nicht mal für 150 Euro nehmen, das ist es m.E. schlicht und einfach nicht wert. Ich denke vom Preis-Leistungs-Verhältnis fährt Du für den Anfang mit dem Minolta AF 100-200/4.5 am besten. - Gut geeignet für Portraits (mit offener Blende für Portraits sehr brauchbar, hier kommt es eh nicht auf allerhöchste Schärfe an) - Durchgehende Lichtstärke von 1:4.5 - 49mm Filtergewinde (kannst jede Menge Portrait-Filter günstig kaufen) - Autofokus - Preis so um die 50 Euro - Was mir noch wichtiger erscheint: es ist kaum Gegenlichtempfindlich! Ich schieße Portraits häufig im Gegenlicht, das ging mit der Linse wunderbar, vermutlich wegen des einfachen optischen Aufbaus. Oder wenn es doch ein Makro sein darf, dann irgendwas zwischen 90 und 105 nehmen. Die sind alle gut genug für Portraits. Die ganzen Standardzooms àla 28-75 wären mir persönlich viel zu kurz von der Brennweite. Viele Grüße, Tani P.S. Das M42 Pentacon 135mm/2.8 habe ich auch da. Es ist eine meiner schlechtesten Linsen, schärfemäßig kommt es an kein Ofenrohr ran und sehr Streulicht-empfindlich. Zum Ausprobieren der Brennweite für 20 Euro ganz gut, aber für alles weitere...:flop: |
Das 100-200mm F4.5 hat zwar den Vorteil, dass es günstig, klein und leicht, optisch nicht übel ist und deutlich weniger CA als die Ofenrohre hat.
Allerdings gefällt mir das etwas unruhige Bokeh nicht ganz so gut... Ich würde das Ofenrohr oder das 70-210mm F3.5-4.5 zum portraitieren vorziehen. Das Zweite sollte auch für um die 100€ zu haben sein. LG |
Das Jupiter 9 ist für Portraits super geeignet, es hat durch die kreisrunde Blende ein sehr schönes Bokeh, bei Offenblende ist es weich aber nicht matschig und gut für romantisch angehauchte Bilder. Ab 5,6 schon zu scharf an der A900 - man sieht dann jede Pore und darf retuschieren. Gerade für Portrait ist zu viel Schärfe manchmal gar nicht so gut, vor allem wenn man nicht mit professionell gestylten Models arbeitet. Wer die ollen Russen einfach nur madig macht hat sie entweder nie probiert oder wenig Übung mit manueller Fokusierung. Wobei 100€ echt böse sind, meins hab ich auf einem Flohmarkt für nen 10er mitgenommen, um 40-50€ wäre OK, aber mehr muß nicht sein - da kann man es auch neu kaufen, soweit ich weiß werden die noch immer geschmiedet.
|
Dieser Thread hat das Potential neue Mythen (vgl. 28-135) zu schaffen.:lol:
Da ich auch immer auf der Suche nach guten und günstigen Portraitobjektiven bin, hier mal meine Erfahrung: - Minolta/Tamron 28-75/2.8: Bestens geeignet, lange Zeit auch mein Allrounder gewesen - Sigma 17-70/2.8-4.5: Auch gut, da durchgängig scharf und auch angenehmes Bokeh (28-75 aber hier besser) - Minolta 50mm/2.8 Makro: Am häufigsten für Portraits eingesetzt (siehe Galerie), da offen scharf (ich mag es jede Wimper zu sehen, weichstempeln kann ich immer noch). Das bekommst Du auch deutlich unter 200 Eur. - Sigma 50-150/2.8: Sehr schönes Bokeh, schnell, flexibel durch große Brennweite, leise, am langen Ende mir manchmal etwas zu weich - Minolta 28-135/4-4.5: Draußen genial, drinnen oft zu lichtschwach. Im WW zuviel Verzerrung - Minolta 50/1.4: Sehr geniale Blendenöffnung, schön mittelscharf, Bokeh besser als beim 1.7, aber auch nicht wirklich schön, wenn wenig Hintergrund zu sehen ist, ist es aber gut - Minolta 100-200/4.5: Bin nie ganz mit dem warmgeworden, etwas kühle Farben, nicht ganz scharf, grausiges Bokeh (finde ich) - Minolta 75-300/4.5-5.6 II: Offen schon ok, aber für mich als Portraitlinse einfach zu telelastig, man muss für Anweisungen zu laut brüllen und das Model fühlt sich einfach zu unbeobachtet.. Ich würd an Deiner Stelle mit dem Budget mir folgendes noch mal anschauen: - Minolta/Tamron 28-75 - Sigma 17-70 / evtl. auch Tamron 17-50/2.8 - Makro (zB 50mm, aber bestimmt auch 90mm etc.) |
Ich habe jüngst ein Auftrags-Shooting mit dem 28-75/2,8 D von Minolta und dem 135/2,8 von Minolta gemacht. Die Bilder mit dem 135er gefallen mir um einiges besser und für die Leute war es auch angenehmer, dass ich ihnen nicht zu nah gekommen bin - viele sind unsicher, wenn eine Linse auf sie gerichtet wird und werden es noch mehr, je näher der Fotograf ihnen auf die Pelle rückt. Darum hier ein pro: 135/2,8
|
Zitat:
Der TO hat hier nach Meinungen gefragt. Ich habe die Linsen ausführlich analog verwendet, nicht nur an SLR, sondern auch an diversen Musssucherkameras, später sogar auch digital um die maximal mögliche Schärfe zu ermitteln und ein eventuelles besonderes "Etwas" zu finden. Keine gute Vergütung, kontrastarm, die Blenden waren selbst nach einer gründlichen Reinigung schnell wieder verfettet oder vertrocknet und festfahren. Und ich konnte beim besten Willen kein besonderes "Etwas" daran entdecken. Das besondere "Etwas" (unabhängig ob es hier für Portraits geeignet ist oder nicht) habe ich letztlich bei ganz anderen Objektiven entdeckt, aber das wird Off Topic... Ich mache hier nichts schlecht, es sind einfach keine guten Konstruktionen. M.E. wären 10 Euro, in gutem Zustand vielleicht 20 Euro dafür angemessen. Aber 100 Euro ?? Da sind wir uns doch einig, dass das verrückt ist... Vielleicht hast DU einfach nur ein besonders gutes Exemplar. Sogar sehr wahrscheinlich bei DER Serienstreuung... Grüße, Tani |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 19:27 Uhr. |