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Foto mit oder ohne Exifs präsentieren?
Hallo,
meine frage ist wie schon in der überschrift zu erkennen, ob die exifs wichtig, oder eher überflüssig sein könnten zum beispiel wenn ich mich bei nem fotostudio etc. vorstelle. würd mich freuen heut noch antworten auf meine frage zu bekommen gruß |
ok danke. frage hat sich erledigt.
KEINE EXIFs :flop: |
Hallo eddy,
auch wenn Deine Frage eigentlich schon beantwortet worden ist, so möchte ich diese Gelegenheit trotzdem nutzen und den Thread weiterführen. Diesmal aber bezogen auf Fotos im Internet (Foren, Galerien, etc.) Ich habe in der Anfangszeit meiner digitalen Fotografie immer sehr viel Wert auf die EXIFs gelegt und diese auch immer im Bild belassen. Mittlerweile zeige ich Bilder grundsätzlich nur noch ohne EXIFs. Warum? Weil einige Leute Bilder nach den EXIFs und der dort hinterlegten Kamera/Objektiv-Kombi beurteilen und dementsprechen unneutral die Aufnahmen besprechen. Stell mal ein Makro ein mit der Kombi Dynax 5 und KoMi 18-70. Spätestens der Dritte bemängelt die mangelnde Schärfe und Verzeichnung der "Kitscherbe". Fälscht Du aber die EXIFs und hinterlegst dort eine Canon 1D Mark IV + dem 100er Makro aus der L-Serie, so fallen die Kritiken schon wesentlich verhaltener und neutraler aus. Ist so wie mit der Ente und dem Ferrari. Steht an der grünen Ampel eine Ente vor Dir, so hupt jeder sofort wild drauf los. Bei dem 150.000 Teuro-Ferrari warten die Leute schon eher etwas länger, bevor Sie vielleicht einmal vorsichtig hupen ;). Probiert es aus ;). See ya, Maic. P.S: In einer Fotomappe haben EXIFs übrigens auch nichts zu suchen. Unter anderem auch aus oben genanntem Grund. Zudem sieht es noch doof aus ;). |
moin,
ich schaue bei Bildern, die mir auffallen, weil sie besonders gelungen sind, gern nach, womit sie gemacht wurden. Das hilft beim Versuch, vergleichbares hinzubekommen. Für eine Präsentation u.ä. oder beim Weitergeben würde ich die EXIFs auch eher raunehmen, beim Zeigen in Foren eher drinlassen. |
Zitat:
nur ein Beispiel 1 dazu.... Ansel Adams Moonrise ist mit Jahres+Uhrzeit+Geotagging+Kamera+Film und Nachbereitung bekannt... und jedes Jahr reisen ganze Busladungen von Schlaufotografen dorthin... und noch NIE gelang ein.....halbwegs ähnlicher Schuß:P:oops::cool: Beispiel 2 bei mir im Studio... jahrelang Produktgruppen für Großkunden entwickelt... die Sachen sollten nun von Kollegen(Berufsfotografen!) weitergemacht werden... es gelang NICHT einem auch nur nahe an meine Ergebnisse zu kommen:P (umgekehrt wäre es ebenso :cry:) also vergiß es total... ein Blendenwert....eine Zeit, der ganze andere Müll, vielleicht noch die Herzfrequenz des Fotografen...oder wann er geatmet hatte :P:?:D führen dich nicht auf den rechten Weg, einfach weil zu einem Bild...VIELE Parameter notwenig sind... und die sind weder speicherbar noch wiederhol-/abrufbar....damit unnütz:top: Mfg gpo |
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Tobi |
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Natürlich hilft es ... wenn Du noch am lernen bist. Sicher ist es lehrreich, wenn Du ein Bild siehst und dazu noch die Info über Blendenwert, Brennweite und Belichtungszeit hast. Du vergisst immer, dass es einen Haufen Leute gibt, denen sich der Zusammenhang von Brennweite und Abbildungscharakteristik oder meinetwegen Tiefenschärfe und Blende noch nicht so eingebrannt hat wie Dir. Und diesen Leuten hilft es sicher weiter. Und die merken sich auch mal was. Ich finde die EXIFs oft informativ - und früher haben sie mir auch geholfen mich weiter zu entwickeln (rein fototechnisch selbstverständlich). Das hört zwar irgendwann auf, wenn Du den nötigen Überblick hast, aber bis dahin ... |
Ich sehe es wie Itscha. Gerade für Anfänger können die Exifs sehr hilfreich sein, sowohl bei fremden, als auch bei den eigenen Bildern.
Wenn Jemand ein total verhunztes Bild einstellt (z.B. unscharf) und um Hilfe und Ratschläge bittet, kann man natürlich auch ohne Exifs mutmaßen, woran es liegt und versuchen, Hilfe anzubieten (hast Du vielleicht zu lang belichtet?). Wenn aber die Exifs vorliegen, kann ich ganz konkret sagen, bei 200 mm und 1/10 s kann das freihand nicht klappen. Und bei einem verrauschten Bild liegt natürlich die Vermutung nahe, dass die Iso zu hoch war. Aber noch lange nicht, ob diese Einstellung in der Aufnahmesituation überhaupt nötig war. Sehe ich aber, Iso 2000 und dazu noch die anderen Parameter wie Zeit, Blende und Brennweite, kann ich ganz konkret sagen, ob und wie das Problem in den Griff zu bekommen ist. Vielleicht steht die Iso aber auch auf 100. Dann ist klar, dass bei der EBV mächtig was schief gegangen ist. Und wenn einer fragt, wieso bei seiner Makroaufnahme nur so wenig scharf ist, kann man natürlich sagen, dass die Schärfentiefe bei solchen Abbildungsmaßstäben sehr gering ist und man stärker abblenden sollte. Sieht man aber in den Exifs, dass schon f/32 eingestellt ist, wird die Hilfestellung ganz anders ausfallen (muss man mit leben, DFF, etc.). Und so ließen sich die Beispiele für eine sinnvolle Verwendung der Exif-Daten, gerade im Anfängerbereich, wohl beliebig fortsetzen. |
Zitat:
Das ist meines Erachtens nach auch der große Irrtum. Man mag vielleicht technische Fehler leichter zuordnen können, aber die Faktoren die ein Bild "gut" machen sind in den EXIFs einfach nicht zu finden. Gerade diejenigen, die am Anfang stehen sollten sich weniger mit den technischen Werten beschäftigen als vielmehr das Bild selbst "lesen" zu lernen. Das Bild sagt alles was man wissen muss, dafür braucht es einfach keine EXIFs. EXIFs sind ein Paradebeispiel für die Technikgläubigkeit. Das Bild zerlegt als technischer Wert. Objektiv - Unbestechlich - Berechenbar und somit Erklärbar? Mitnichten. Gerd hat schon recht. Warum ein Bild gut ist steht da halt einfach nicht drin... |
Zitat:
Es geht doch um die Frage, ob man ein Bild mit EXIFs präsentieren soll, oder ohne. Sicherlich gibt es Leute, die meinen anhand der EXIFs das Bild beurteilen zu müssen. Selber schuld! Die EXIFs sind Zusatzinfos für Interessierte. Die liegen doch nicht vor dem Bild, dass man sie anschauen muss. Insofern schaden die doch überhaupt nix. Wenn jemand meint, nur aufgrund der EXIFs feststellen zu müssen, dass die Qualität des Fotos unter aller S** ist, dann tut er mir Leid. Ich sehe natürlich die Gefahr, dass man unbewusst in seinem Urteil durch die EXIFs beinflusst wird. Die (vorgenannten) Nutzen der EXIFs schätze ich aber höher ein, als diese Gefahr. |
Ich komme langsam zu der Überzeugung das es besser ist die Exif-Daten nicht mit zu veröffentlichen ;)
Meine persönliche Meinung |
Hier möchte ich auch gerne meinen Senf dazugeben:
Ich präsentiere meine Fotos grundsätzlich *ohne* EXIF-Daten. Mittlerweile sogar ohne irgendwelche technischen Angaben wie Zeit und Blende. Damit kann man nervigen Kommentaren entgehen: Anfänger: - "Tolles Foto! Waaaas? Das hast Du nur mit einer Kompaktkamera gemacht? Mit einer DSLR wäre es sicher noch viel besser geworden...." - "Ah, klasse! Hier sieht man sofort, dass die mit einer guten Kamera gemacht sind. Mit einer xy hätte ich das auch gekonnt." Fortgeschrittener Amateur: - "Das hätte man auch mit Blende 5.6 und 100 ASA statt Blende 8 und 200 ASA machen können." - "Weißabgleich Glühbirne? Ah, jetzt wo ich es lese, sieht alles irgendwie farbstichig aus!" - "Dateiname DSC012500.JPG? Heisst das du hast schon über 10.000 Bilder mit der Kamera geschossen??" Das ist so interessant wie Telefonbücher durchblättern. Mir geht es bei Präsentationen um den *Gesamteindruck* eines Bildes. Ich möchte mich lieber über Licht, Bildaufbau, Idee, Wirkung usw unterhalten. Wenn jemand gerne technische Details (als Mittel zum Zweck) wissen möchte, kann er mich jederzeit fragen. Das zeigt echtes Interesse und die sich daraus ergebenden Diskussionen sind wesentlich interessanter! Die Kamera sollte "nur" das Werkzeug bleiben. Zu schade, dass sie so häufig zum Mittelpunkt wird. Grüße, Taniquetil |
Ich kann nur von mir persönlich ausgehen.
Ich habe, wenn es hochkommt, fünf oder sechsmal Exifs angeschaut. zB wenn ich wissen wollte, ob da Blitz dabei war oder nicht oder sowas. Es ist aber für die Bildbetrachtung total unnötig, meiner persönlichen Einschätzung nach. Sinnvoll ist es dann, wenn jemand fragt, ob man helfen könne (wenn er Fehler im Bild sieht etcpp). DANN sind Exifs sinnvoll, weil man dann auch sagen kann: guck, du hast die Blende zu weit zu gemacht und/oder falsch belichtet. Exifs als Vergleich zu nehmen oder als Ansporn, selbst so zu fotografieren, halte ich für nicht möglich. |
Zitat:
Ich persönlich -die ganz Aufmerksamen unter Euch haben es schon gemerkt ;)-find es gut, wenn EXIFs dabeistehen. Ich schau sie mir nicht oft an, aber manchmal taucht halt doch die ein oder andere Frage auf (warum so eine knappe Schärfentiefe oder ähnliches), die mit einem Blick beantwortet sein kann. Aber wie man sieht, ist es reine Geschmacksache. Edit: Zitat:
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Und der vernünftige Umgang und das Verständnis der Zusammenhänge von Blende, Belichtungszeit, Brennweite etc. sind nun mal wichtige Aspekte, um reproduzierbare Bilder (unabhängig von der künstlerischen Qualität) machen zu können. Dass für gute Fotos natürlich mehr dazu gehört, wie z.B. der Blick für Motiv und Stimmungen, Bildgestaltung, Talent, etc. steht doch außer Frage. Zitat:
Erlebt man doch oft genug, dass Bilder gezeigt werden mit der Hoffnung um Hilfestellung und die erste Antwort lautet dann: Ohne Exifdaten lässt sich da nicht viel sagen. |
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Wenn ich die Fotos jetzt *anderen* Zeige, blende ich nur noch die Fotonummer ein. Früher[TM] bei analogen Diashows hatten wir solche Probleme nicht. ;) Zitat:
Aber auch dort findet man jede Menge Blödsinnskommentare... |
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... ich hab selber mal so angefangen, deshalb kann ich mich ziemlich genau dran erinnern. Das Mi-Fo mit seiner Galerie mit EXIFs war mir eine große Hilfe. |
Also ich finde die schon wichtig, ab und zu geben dir mir einen gewissen "Aha-Effekt"
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Ja aber auf Grund der Möglichkeiten einer Bearbeitung in einem Grafikprogramm, sagen die Exifdaten nicht wirklich etwas aus ;)
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Das ist gut möglich, aber grad Infos wie Brennweite und Iso finde ich interessant.
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Veröffentlicht keine EXIFs mehr, weil die Bilder sind ja eh bis zur Unkenntlichkeit bearbeitet. Entschuldige, wenn ich bissig klinge, aber bis gerade habe ich die Diskussion noch ernst genommen. |
Für den im Ausgangsposting geschilderten Zweck ist es wohl eher unnötig, die Exifs beizulegen.
Für Bilder in Foren ist es schon ganz gut (weil man sich manches Nachfragen und -antworten erspart) |
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dein "Anfängerproblem" ist mir nicht bekannt.... bekannt ist aber das in iForen gerne ne große Klappe geführt wird....dabei sich gegenseitig tagelang sein "Expertenwissen" an den Latz knallt aber... vergessen hat, das Handbuch zu lesen :roll::flop::shock: in meinen 30-vor-digital-Jahren...gab es sowas auch nicht und KEIN Kunde hat dadurch schlechtere Bilder bekommen. und ja... früher galt es mal als schick die Aufnahmedaten ...aufzuschreiben damit man später...blablabla, es gab sogar Vordrucke dafür... nur wer es gemacht hatte, muste später Aktenordner schleppen :P:oops::flop:...Blödsinn :cool: das heute Computer und Software in unser Leben gegriffen haben, läst sich nicht mehr rückgängig machen... aber man muss auch nicht jeden Mist mitmachen...nur weil er vorhanden ist:evil: interessant wird es erst.... wenn EXIFs das kopieren von Bildern unterbinden kann oder beweiskräftige Fotos liefert die vor Gericht nicht abgelehnt werden....weil jeder Hobbyist darin rumpfuschen kann :cool: *** übrigends meine Schulpraktikanten.... konnten die Abhängigkeit von ASA-Zeit-Blende-Schärfe....nach einer halben Stunde:top: Fotografie ist einfach...es zählt nur das Bild:top: Mfg gpo |
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„Wenn ich mein Grafikprogramm beherrsche dann kann ich den Betrachtern vorgaukeln das meine Kamera im High-ISO-Bereich besser ist als alle anderen, am Ende löse ich damit noch einen Systemwechsel aus“ Ich habe überwiegend Exif-Daten mit veröffentlicht, aber manche Reaktionen der Betrachter haben mich da stutzig gemacht... |
Hallo,
das ist ja n langer diskussionsthread geworden. dachte eigentlich, dass nachdem ich meine frage selbst beantwortet habe, dieser thread verrotten wird. aber noch nicht :D für mich ist klar. keine Exifs in fotopresätationsmappen. darauf bezog sich meine frage. aber im www bin ich das geteilter meinung. hier oder in anderen foren find ichs gut wenn die exifs dabei sind. ich bin noch nicht lange im DSLR-metier (fotografiere zwar schon seit 13 Jahren mit kompakt). aber jetzt nutze ich die exif daten oft für mich wenn mich ein bild fasziniert. ich will wissen was der fotograf da an der kamera bewusst oder unbewusst, wie auch immer, eingestellt hat. ob ich das dann nachmachen will oder nicht hängt ganz von bild ab. genauso hinkriegen werd ichs sowieso nicht. aber ich bin auch nicht einer der ZUERST die exifs liest und dann ein bild beurteilt. Wenn mir die wirkung des bildes reicht um n kommentar zu schreiben, mach ich mir nicht noch die mühe nach den exifs zu gucken. Also fürs WWW: -fotoforum-> exifs JA :top: -eigene internetfotopräsenz-> exifs NEIN :flop: einfach damit niemand anhand exifs anfängt meine galerie zu beurteilen. wie schon gesagt wurde: das bild soll wirken, nicht die exifs. bei picassos bildern fragt auch niemand mit welchem pinsel und mit welcher farbe er die gemalt hat. sie gefallen einfach (fast) jedem. Gruß |
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Ein noch lebender Hamburger Künstler, eine Art "Picasso in 10 Minuten", hat sich das Herstellungsverfahren seiner Farben patentieren lassen :D . |
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