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Farbraum
Je mehr ich lese umso unsicherer werde ich!
Welchen Farbraum habt ihr bei eurer Kamera eigestellt? sRGB oder Adobe RGB? (Ich arbeite anschließend mit CS 4, habe den Monitor und den Drucker (canon Pixma ip 4600) kalibriert und drucke die meisten Fotos selbst.) Gibt es letztendlich bei den Farbräumen einen SICHTBAREN Unterschied im Druck? Hat jemand mal Vergleiche gemacht, wenn ja mit welchem Ergebnis? |
sRGB
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sRGB, ist einfach universeller
Der Witz bei richtigem Farbmanagement ist ja, dass es eben keinen Unterschied in den Bildergebnissen gibt/geben darf - außer Du hast Ausgabegeräte, die größere Farbräume mit mehr Differenzierungen wiedergeben können als andere Ausgabegeräte. Sprich: wenn Du AdobeRGB-fähige Geräte hast, dann kannst Du Unterschiede erkennen, aber das sind im Amateurmarkt nicht allzu viele (erschwingliche). |
Wenn du einen durchkalibrierten Workflow hast, wirst du wohl auch mit RAW arbeiten. Da ist es völlig schnuppe was du in der Kamera einstellst, der Farbraum wird erst im Konverter festgelegt.
Backbone |
sRGB
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Settings for an Accurate Histogram Zitat:
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gähn, A-RGB ist längst out. Der coole Profi macht mit PhotoGamutRGB :crazy:
im weiteren empfehle ich zu diesem Thema die Lektüre von Digipix 3 (insbesondere die Seiten 15 bis 17), gibts kostenlos im Downloadbereich von ECI.org |
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Ich für meinen Teil würde Adobe RGB bevorzugen, alleine wegen dem erweiterten Farbraum zuliebe. Wobei ein Problem an der ganzen Adobe RGB Geschichte ist, es gibt kaum Monitore bis auf teure die annähernd 92-98% oder sogar 100% des Adobe RGB-Farbraums abdecken. Gut liese sich sicherlich mit Kalibrierung gröptenteils wieder wett machen. :lol: Aber fehlende Farben sind doch fehlende Farben oder nicht? :?: Gut das menschliche Auge sieht so und so am Ende weniger Farben als die diversen Farbräume ermöglichen. |
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Kann mir bitte mal jemand erklärend was so prickelnd an AdobeRGB ist, wenn man im weiteren mit 8 bit unterwegs ist? Oder macht ihr tatsächlich mit 16bit rum?
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Wenn das Bild dann für verschiedene Formate vearbeitet wird bekommt es jeweils den Farbraum der gewollt und/oder notwendig ist. :) |
ja nee ... auch klar
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ich könnte ja, habe mir aber schon so oft die Finger wund geschrieben... das ich lieber "andere" reden lasse :top: mein Freund Ken sagte was dazu>>> http://www.kenrockwell.com/tech/adobe-rgb.htm Mfg gpo und als gutenachtküßchen noch einen hinterher Freund Beitinger schrieb>>> http://foto.beitinger.de/adobe_rgb/ |
gute Idee gpo, ich hol eben mal schnell noch Cola und Chips und dann setz ich mich zu dir in die Loge :cool:
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Alex |
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Bei einem hat er allerdings (ausnahmsweise) recht: wer bei Aldi ausbelichten lässt, braucht kein aRGB. :top: Gruß, eiq |
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ja ich weiß...bei euch muss immer alles ganz "brandaktuell" sein, damit man es annimmt, am besten noch aus der Grüchteküche der Zukunft...blödsinn... es hat sich NIX aber auch gar NIX geändert zu diesen Aussagen :cool: weder von Kenn Rockwell oder Lumino oder Beitinger Zitat:
was aber viel schlimmer ist....ICH habe einen DU hast einen...die anderen haben X-Y-Z also irgendwas anders, nicht geupt oder sonstwas .... man kann also NICHT davon reden das Farbmanagement ultimativ gelöst ist... :P Zitat:
denn es ist ja nicht nur die Aldibelichtung.... sondern alles anderen Printer auch... zeige mir eine Liste wer Argb ausbelichten kann...(kann faktisch keiner) und bei den Home-Anlagen ist WUNSCHDENKEN wohl auch größer der Geldbeutel :oops: in den meisten Haushalten kann es weder richtig angezeigt werden... noch ausgedruckt und.... hast du schon mal einen LCD/Plasma TV mit Adobe RGB gesehen:?::?::?: Mfg gpo |
Erst mal vielen Dank für eure Beiträge! Ich werde also sRGB einstellen. Trotzdem juckt es mich, mal einen Vergleich zu machen, ob ich überhaupt einen Unterschied sehe. Ich melde mich später nochmal und zeige Bilder!
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Gruß, eiq |
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Alex |
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Gruß, eiq |
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Auf meiner eigenen Webseite ist es mir egal, wie sich die Leute die aRGB-Bilder ansehen, da die, für die die Bilder gedacht sind (Familie, Bekannte), farbmanagementfähige Browser nutzen. Ich glaube aber, dass wir langsam vom eigentlichen Thema abkommen. Gruß, eiq |
Es bleibt aber doch das Problem, einen großen Wertebereich (großer Farbraum) mit wenig bit, also sozusagen schlechter Auflösung abzubilden.
Da lasse ich evtl. die selten Benutzen Farben am Rand weg und löse den interessanten Bereich besser auf, also sRGB mit 8bit-jpg oder, wenn es der eigene Anspruch oder Spieltrieb erfordert Adobe-RGB und Raw-Entwicklung mit SPeicherung in 16 bit tif o.ä.. Es gibt sicher Bilder, bei denen man einen Unterschied wird sehen können, auch zum Positiven hin, wenn man alles richtig macht, aber ich würde wette, dass es bei 99% der Bilder nichts wesentlich verbessert. Möglicher Weise hat sogar der experimentierfreudige Amateur (oder Unbedarfte, der sei Set zu ungleichmäßig/kontrastreich ausleuchtet) mehr Probleme mit sRGB als ein Profi. Jan |
die Vergleichsbilder
Who is who? Ein Bild im sRGB, eins in aRGB. Kann man den Unterschied sehen? Wenn ja, welches ist welches?
http://www.sonyuserforum.de/galerie/...pg_klein_3.jpg http://www.sonyuserforum.de/galerie/..._jpg_klein.jpg |
Man sieht einen grossen Unterschied. Das obere hat mir persönlich zu knallige Farben. Welches aRGB ist, weiss ich nicht. Rat ich mal: Das in der Mitte. Welches kommt den Originalfarben näher?
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Hallo,
hier werden grundsätzlich 2 Dinge durcheinandergeworfen: 1) Farbraum (also welche Farben grundsätzlich dargestellt werden können) und 2) Farbtiefe (also wie differenziert die Farben des Farbraums dargestellt werden) Solange jemand diese Unterschiede nicht versteht, ist es witzlos, darüber zu diskutieren. Welchen Farbraum man verwendet (sofern man in Jpg aufnimmt, oder PS bearbeitet) richtet sich nach der Ausgabe. Da es sehr wenige Drucker gibt, die (interpoliert) mehr darstellen können, als sRGB, macht es nicht unbedingt viel Sinn, in Adobe RGB zu fotografieren, da dieser Farbraum wieder runtergerechnet werden muss, was- wie bei jeder Interpolation- zu Verlusten führt. Verwendet man das RAw-Format bestimmt man im Konverter den Farbraum- und ebenfalls sinnvollerweise nach dem Ausgabegerät. Apple-User haben es da wieder mal leichter, denn die können sich im Programm "ColorSync-Dienstprogramm" die unterschiedliche Farbräume ansehen, also direkt vergleichen, ob der Drucker überhaupt die Farben darstellen kann, die sich im Bild befinden. Für die visuelle Beurteilung benötigt man einen Monitor, der die Unterschiede auch zeigen kann. Die meisten Monitore zeigen sRGB (oder irgendwo zwischen sRGB und Adobe RGB). Erst wenn man tiefer in die Tasche greift (so ab 1000,- aufwärts) bekommt man Monitore, die adobeRGB anzeigen können. Was die Ausbelichter anbelangt: Praktisch alle Ausbelichter beherrschen KEIN Farbmanagement- und gehen bei der Dateninterpretation von sRGB aus. Es ist auch ziemlich witzlos (und in meinen Augen eine Frechheit), das zur Verfügung gestellte Profil eines Ausbelichters zu verwenden und die Bilder darauf abzustimmen. Denn dieses Profil müsste stündlich erneuert werden, da sich die Chemie im Entwicklungsprozess ständig ändert. Spätestens beimEinlegen einer neuen Papierrolle (selbst aus dem gleichen Guss((Emulsionsnummer)) )ist das im Inet zur Verfügung gestellte Profil vollkommen wertlos. Wenn man also auf der "sicheren Seite" sein will...falls es sowas überhaupt gibt...benützt man sRGB. Da kann zumindest am wenigsten passieren. |
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dein Beispiel beweist, dass Du CMM noch nicht wirklich verstehst. Beide Bilder müssen dateimäßig identisch aussehen. ERst durch die falsche Interpretation des Farbraums ergibt sich der Unterschied. Entwickle ein Bild aus einem Raw einmal mit sRGB, einmal mit adobeRGB. Öffne die Bilder im Photoshop (oder einem CMM-fähigen Programm) und lege die Bilder nebeneinander. |
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Gruß, Alison (der im Übrigen auch sRGB für jpgs nimmt:D) |
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Gruß, eiq |
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Du kannst den Anbieter ja relativ leicht testen: Nimm ein identisches Foto in sRGB, adobeRGB und ProPhotoRGB. Sind bei den entwickelten Bildern die Farben/Dichte identisch, hat das 1 von 2 Ursachen: a) Der Belichter kann tatsächlich ProPhotoRGB darstellen (was aktuell unmöglich wäre) oder b) sie verwenden zumindest CMM- und rechnen alle Bilder auf das Maschinenprofil runter. im Falle b)...der wahrscheinlich ist... macht es dann aber keinen Sinn, in einem großen Farbraum Bilder zu übermitteln. Sehen die Bilder unterschiedlich aus, verwenden sie kein CMM. Colormanagement ist grundsätzlich was Tolles, wenn man weiß, was man tut- und Geräte hat, mit denen man das Wissen auch umsetzen kann. Im Amateurbereich (und leider all zu oft auch im Profibereich) ist beides zusammen eher selten der Fall. |
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Hallo, |
Hallo Martin,
wenn Du Dich auf mein Posting beziehst, liegt noch ein Mißverständnis vor, natürlich sind Farbtiefe und Farbraum zu unterscheiden, aber sie haben natürlich etwas miteinander zu tun, vielleicht liest Du ggf. mein Posting noch einmal sorgfältig, ansonsten versuche ich es nochmal klarer Darzustellen, was ich meine (vielleicht erkenne ich dann, dass ich auf dem Holzweg bin). Jan |
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da wird einiges an fragen beantwortet, auch solche die du noch gar nicht gestellt hast. |
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Da kauf ich mir lieber ein MacBook Pro für 999 Euro und kann dann sogar im mitgelieferten Bildbetrachter das Profil ablesen. :roll: Gruß, eiq |
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