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Licht einfrieren - genial daneben oder zutreffend?
Ihr kennt die Ratesendungen, wo Dinge ohne Informationen über den Zusammenhang und reduziert auf pointierte Kurzbeschreibung zu erraten sind.
Ich habe heute zufällig eine Entdeckung gemacht, wonach ich behaupten kann: Ich habe Licht eingefroren und wieder aufgetaut. Welches Experiment habe ich gemacht, was kann es gewesen sein? Ich bin neugierig auf eure Antworten. Es grüßt Matthias |
Taschenlampe in der Gefriertruhe vergessen:?:
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Nein.
Nach dem Einfrieren war das Licht weg. Bei einer Taschenlampe wird es wohl dunkler, sollte aber nicht ganz "einfrieren". Was mache ich sonst im Winter? |
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Das Licht war weg und nach dem auftauen wieder da. |
Licht hat keine (Ruhe)Masse. Deswegen ist nach e=mc2 die rechte Seite 0, insofern auch die linke - ergo ist keine Energie da. Deswegen ist's, wenn dunkel wird, es auch so kalt und alles friert ein. Deswegen muss man heizen, weswegen man e zuführt und deswegen auch m nicht mehr 0 sein kann (c ist ja konstant) und siehe da: schon haben wir wieder Licht.
Lösung: Du hast von gestern abend auf heute früh gewartet Physik 101 ;) Ich habe keine Ahnung, bloß einen Link, dass es tatsächlich funktioniert. |
Erstaunlich, was die Wissenschaft schon so alles rausgefunden hat. Naja, ich würd mal sagen so langsam wird's dann Zeit sich schonmal anzuschnallen...
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Meine Apparaturen waren wesentlich einfacher als die von beiden Physiker im Gebrauch.
Gefrierschrank und später heißes Wasser genügten mir. Interessanter Link, woran so alles gearbeitet wird! Da bin ich ja Nobelpreis-verdächtig! Immerhin gab es auch mal Wissenschaftler, die eine Kernfusion im Wasserglas stattfinden lassen konnten. Andere mühten sich da schon jahrzentelang ab und verballerten Milliarden Dollar, DM, Franc, Euro und was weiß ich nicht alles. |
fusion im wasserglas?
ok, also reden wir nichtmehr über physik sondern über pseudowissenschaften :D |
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Ich schätze mal, du hast heisses Wasser in die Geftriertruhe / den Gefrierschrank gegeben und das Eis abgetaut.
Beim Zumsachen ging das Licht aus (eingefroren), nach dem Auftauen hast die Tür geöffnet und das Licht ging wieder an -> aufgetaut. Greets, speedy |
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Ende der 80er Jahre war das. Zuerst von irgendwo aus Fernost eine Meldung und dann die Wiederholung durch eine Wissenschaftlergruppe in Dresden. Die Wissenschaft der DDR war auf der Höhe der Zeit! Aber ich möchte Lösungen! Über meinen Nobelpreis reden wir später.:) Matthias |
Ich dachte wen man STrak erhitztes (Siedepunkt) Wasser in extreme Kälte stellt das es schneller gefriert als wenn man "normale" temperiertes Wasser Abkühlt:zuck::?:
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Dein Kühlschrank war so sehr vereist, dass die Kühlschrankinnenbeleuchtung völlig vereist war (Licht eingefroren). Du hast den Kühlschrank oder Eisfach mittels warm Wasser abgetaut und siehe da, das Licht war wieder aufgetaut :eek:
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Nein, nein!
Das Bier bleibt vorerst im Braukeller und wird noch nicht ausgeliefert! Ich nahm eine Handvoll Licht, steckte es in den Gefrierschrank, dann war es dunkel, weil eingefroren und warmes Wasser half, es wieder auftauen und es leuchtete wieder. So war es. Jetzt seid ihr wieder dran. Matthias |
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Das können eigentlich nur Halbleiter sein. Je kälter es wird, desto schlechter leiten sie, bis sie schließlich zu Isolatoren werden. Andersherum leiten sie auch umso besser, wenn man sie erwärmt. Konkret: Du hattest einen Stromkreis mit Stromquelle, Halbleiter und Glühbirne, den du eingefroren hast, bis der Halbleiter zum Isolator wurde. Dann hast du das ganze wieder so weit aufgetaut, dass wieder Strom floss.
Den Doppler-Effekt möchte ich mal ausschließen. :lol: LG, Melanie |
Hast Du Leuchtstäbe eingefroren? Laut Wikipedia lässt die dadurch die chemische Reaktion jedoch nicht stoppen, sondern nur deutlich verlangsamen.
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gefrorene Glühwürmchen?
Greets, speedy |
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Gestern Abend entdeckte meine Tochter die Packung Leuchtstäbe und wollte unbedingt noch damit spielen. Zu meiner Überraschung leuchteten sie heute morgen immer noch. Man sagt, sie haben so ca. 12h Leuchtdauer. Da sie in den Kindergarten gehen musste, wäre das Leuchten am Nachmittag garantiert zu Ende, also habe ich sie versuchsweise ins Gefrierfach gelegt und gehofft, die restliche Leuchtdauer bis zum Nachmittag zu erhalten. Als wir die Stäbe am Nachmittag rausholten, waren sie wirklich dunkel, d.h. sie leuchteten kein bisschen. Mit heißem Wasser haben wir sie wieder zu voller Leistung aktiviert und sie haben noch mehr als 2 Stunden geleuchtet. Ich war mir nicht sicher, ob sie wieder aktiv werden. Es geht. Danke für's mitspielen. Es grüßt Matthias |
Weiß jemand, was da für eine Reaktion abläuft? Ist ja echt spannend. Damit habe ich mich noch nicht so ausführlich beschäftigt :?
LG, Melanie |
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Viele Grüsse vom Bodensee, Michael |
Ich versteh aber noch nicht ganz, warum die Stäbe leuchten und nicht zB heiß werden. Naja gut, muss ich wohl noch nen paar Semester warten :top: Aber danke, die BASF Seite ist echt cool. Hab ich auch gleich an meinen Vater weitergeleitet, der ist Chemielehrer :D
LG, Melanie |
Schau lieber auch mal hier nach, da sind die Einzelschritte bei einem Beispiel erklärt - im Prinzip eine Oxidation.
Kurz gesagt: Für Chemoluminiszenz ist der Rückfall angeregter Elektronen auf (energetisch tiefer liegende) Orbitale entscheidend, also kein Verlust an kinetischer Energie von Atomen/Molekülen (Wärmestrahlung). Wär ja auch schlimm, wenn einem Glühwürmchen jedes Mal der A*** zu heiß würde... :cool: |
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Sehr spannend! Ich hoffe, dass ich das dann auch mal im Labor machen darf ;) LG, Melanie |
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