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Temperaturen im Rechner
Hi,
nachdem mir auffiel, dass der Lüfter in meinem Rechner sehr häufig recht laut anläuft (seit einigen Wochen; beim normalen surfen vielleicht regelmässig alle 5 oder 10 Minuten; die CPU Last ist sehr niedrig, die Anzeige geht bis zur mitteleren Werten kurzfristig hoch, wenn der Lüfter anläuft; Anzeige aus sidebar gadget Core meter) habe ich mir Speed Fan installiert. Das Programm zeigt drei Lüfter an: fan1: 2471rpm fan2: 1935 rpm fan3: 0 rpm Bedeutet das, dass ich einen 3. Lüfter im Rechner habe, der nicht funktioniert oder ist fan 3 ein leerer Platzhalter? Die angezeigten Temperaturen (temp1 mit grünem Haken versehen, alle anderen mit einer rot-gelben Flamme): GPU: 66C temp1: 40C temp2: 63C temp3: 64C Core0: 70C Core1: 70C Core2: 60C Core3: 67C Nachdem speedfan jetzt etwa 20 Minuten läuft, trat das laute Hochfahren der Lüfter nicht mehr auf, die Temperaturen blieben in etwa gleich und ich hatte 'automatische Lüftergeschwindigkeit' zwischendurch nur ein paar Minuten eingeschaltet. Seltsam. Sind die Temeraturwerte im normalen Bereich angesiedelt? Ich wäre für die Einschätzung durch Experten sehr dankbar, da ich mir etwas sorgen um meinen Rechner mache. Vielen Dank!!! |
Der dritte Fan müsste ein Platzhalter sein, also ein nichtbestückter Anschluss auf dem Mainboard. Der 1te ist der CPU-Fan, der 2te ein Gehäuselüfter, 3te ist noch ein zweiter Gehäuselüfteranschluss auf der Platine.
Ich finde die Temperaturen recht hoch für Idle-Betrieb. Ist aber schon lange her, das mein Rechner luftgekühlt war, lauft seit Jahren mit einer Wasserkühlung, von daher weiß ich jetzt nicht wo da bei mir die Temperaturen so waren. Momentan hab ich so ca. 28° auf der CPU und ca. 30° auf der GPU. Festplattenumgebung etwas über 20°. Ist aber auch recht kühl im meinem "Spielzimmer". Unter last komme ich auch auf deine Temperaturen (d.H. nach 2h Killerspiele-Zocken). Hast du die Lüfter mal ausgeblasen, setzen sich gerne mal voll Staub und da geht die Wärme nicht mehr aus dem Gehäuse.. |
Ich kenne speed fan nicht, aber ich finde es besser, zu hohe Temperaturen hardewaremäßig zu behandeln, anstatt mit einem Programm.
Soll heißen: Deckel abnehmen und mal sämtliche Kühlrippen gründlich mit Druckluft durchpusten und vom Staub befreien. Das kann oft mehr als 10° Abkühlung bringen, und wirkt ein paar Wochen lang. 70...75° ist bei mir so eine Obergrenze, die anzeigt, dass es bald wieder nötig ist. Danach werden diese Werte nur unter Dauerlast erreicht. |
Zitat:
Fazit.: Entweder du musst dringend was tun oder Speed Fan ließt die Temperaturen Falsch aus. Du solltest Speed Fan deaktivieren/deinstallieren und mal mit anderen Programmen die Temperatur auslesen, einfach mal Googeln da gibt es ne menge Tools wie Everest, Core Temp... |
Wenn es sich um einen PC handelt, würde ich den mal aufschrauben und den Staubsauger rein halten. Es ist manchmal erschreckend, was sich im inneren alles ansammelt und wie die Lüfter teilweise zugestaubt sind.
Gruß Wolfgang |
Zitat:
Bei mir sieht das so aus: http://www.abload.de/thumb/hwmonitorydo9.jpg Ich habe allerdings nicht den serienmäßigen Kühler verbaut sondern den Alpenföhn Brocken. |
Um was für einen Computer geht es überhaupt???
Meine CPU läuft unter Vollast auch nach drei Stunden noch irgendwo bei 40°, ältere CPUs können da wesentlich größere Hitzköpfe sein. Vielleicht auch Staub im Rechner? Mal aufmachen und säubern. Aber wie gesagt, was für ein PC, wie alt, vielleicht sogar ein Notebook? Claudio: ich habe den GroßClockner, hauptsächlich wegen des coolen Namens :mrgreen: Grüße Andreas |
Hallo,
Also all die Tips mit "Staubsauger reinhalten" sind ja sicherlich ganz gut gemeint, aber dabei wird immer ein wichtiger Zusatz vergessen: LÜFTER FESTHALTEN!!! Durch den Luftstrom des Staubsaugers werden die Lüfter in Bewegung versetzt (und das z.T. mit ziemlich hohen Umdrehungszahlen). Ein Lüfter ist eigentlich nur ein Elektromotor mit Flügelrad. Und was macht ein Elektromotor, wenn man ihn dreht? Genau - er induziert einen Stromfluss durch seine Anschlusskabel. Das Anschlusskabel endet auf dem Mainboard und das ist dafür ausgelegt, Strom abzugeben und nicht aufzunehmen! Ergo: im dümmsten Fall kann so eine Staubsaugeraktion ohne Lüfter-festhalten zum Mainboard-Tod führen. Klar, das passiert nicht garantiert und nicht in jedem Fall und nicht bei jedem Mainbaord, aber es kann halt einfach dumm laufen und passieren. Daher: Staubsauger ok, aber nur bei blockiertem (Finger oder Schraubendreher reinstecken) Lüfter. Gruss Christoph |
Hi,
ich habe den Rechner (HP desktop)aufgeschraubt und gereinigt. Es war eine Menge Staub drinnen. Insgesamt habe ich vier Lüfter entdeckt. Drei grössere und ein kleinerer, der vermutlich direkt auf der Grafikkarte sitzt. Auf den Rotorbblättern hatte sich schon teilweise der Staub verhärtet, den ich aber entfernen konnte. Der Lüfter für die CPU sass auf einem massiven Kühlrippengerüst das rückseitig eine 'geschmierte' Kontaktfläche (->Wärmeleitpaste aus Jakes Hinweis) hatte. Die Kühlrippen waren fanseitig regelrecht mit Staub verstopft. Den bekam ich komplett raus, man kann jetzt wieder durchschauen. Ich denke, die drei grossen Lüfter habe ich sehr gut reinigen können, wenn ich auch nur zwei davon ausbauen konnte. Der dritte ist wohl speziell für das Netzteil. Etwas Sorgen bereitet mir noch der kleine Lüfter auf der Grafikkarte, da er schwer zugänglich war. Die Reinigung blieb im wesentlichen beschränkt auf Heraussaugen des Staubes, aus dem engen Spalt zwischen Ventilator und Platine und aus den Schaufeln des Ventilators. Auf den Schaufeln sitzt immer noch verhärteter Staub, der das Strömungsverhalten negativ beeinflussen wird. Diese Schaufeln konnte ich wegen der Kleinheit und Enge der Zwischenräume und schlechter Zugänglichkeit des Ventilators nicht reinigen. Der Ausbau der Grafikkarte gelang mir nicht, da die Grafikarte an einer Ecke nicht aus dem Steckplatz herauszubekommen war. Ich habe das schmale Abdeckblech oberhalb der Grafikkarte am Gehäuse entfernt, damit dort evtl. etwas mehr Frischluft hineingelangen kann. Der Rechner ist nun sehr leise, die Drehzahlen der Ventilatoren wesentlich geringer. Die neuen Werte sind alle unter 30C mit blauem Pfeil nach unten. Bis auf Temp1, das um 42C pendelt, mal mit grünem Haken versehen, kurzzeitig mit roter Flamme, wenn die Temperatur auf 43C steigt. Und bis auf GPU, die Grafikkarte. GPU ist bei 67/68C und mit roter Flamme gekennzeichnet. Hier werde ich nichts ausrichten können. Due neuen Werte, die sich nach einer halben Stunde stabil eingependelt haben, sind: fan1: 1574rpm fan2: 962 rpm fan3: 0 rpm Die angezeigten Temperaturen: GPU: 67/68C temp1: 43C temp2: 25C temp3: 26C Core0: 29C Core1: 27C Core2: 25C Core3: 25C Ich werde jetzt noch ein anderes Programm zum Auslesen der temperaturen installieren. Das von Kakes screenshot scheint sehr informativ zu sein. Vista selbst bietet wohl nicht diese Möglichkeit? Vielen Dank für Eure Ratschläge! Die Reinigung war sehr effektiv. |
Zitat:
Nennt sich HWMonitor und das gibt es hier... |
Sorry für den Vertipper, J liegt gleich neben K auf meiner Tastatur;-)
HW Monitor zeigt mir etwas höhere Core Temperaturen an, um 35C. Everest wieder die bekannten Werte aus speed fan. Diese scheinen dann eher zu stimmen. Die Grafikkartentemperatur wird bei allen drei Programmen gleich angezeigt. Everest zeigt mir weitere Details zu den Lüftern an: CPU:1573rpm Gehäuse: 963rpm Grafikprozessor (GPU): 40% Wenn der Lüfter über der Grafikkarte auf 40% läuft, scheint die vergleichsweise Temperatur von 67/68C normal zu sein, sonst würde er auf eine höhere Drehzahl gesteuert. Grafikkarte ist: Nvidia GeForce 8600 GT |
Auch wenn die Temperatur der Grafikkarte nicht Optimal ist, ist sie noch nicht im Bedrohlichen Rahmen, dazu müsstest du erst mal wissen wie sie unter Vollast ist, wie du ja schon mitbekommen hast regelt die ihren Lüfter selber.
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Noch ein paar Ergänzungen:
Die Lüfter, die nicht so leicht zugänglich sind, kannst du mit einem Pinsel auspinseln. Ich habe in meinem "PC-Reparaturkoffer" immer ein paar davon auf Lager (grobe, stachelige Malerpinsel, mit dennen man schön "herumstochern" kann). Grafikkarte ausbauen: wenn es sich um einen etwas älteren PC handelt, wird wohl eine AGP-Grafikkarte eingebaut sein. Die hat in ihrem Steckplatz ganz hinten eine Sicherung, damit sie nicht herausrutschen kann. Du musst dort mit einer Hand den Plastiknippel nach oben ziehen und mit der anderen Hand die Karte herauswackeln. Zum Einbau genau so. Dass zuerst die Schraube an der Blende gelöst werden muss, versteht sich von selbst. Und die Blendenlamelle würde ich wieder montieren. Du schreibst, dass es ein HP-Desktop ist. HP (genau wie auch Dell) verfolgen eigene, aber sehr gute Kühlkonzepte und die Gehäuse sind ganz klar darauf ausgelegt, verschlossen zu sein, sonst kommt es erst recht zu Turbulenzen und der Luftstrom wird negativ beeinflusst. Gruss Christoph |
Zitat:
Aber schön, dass sauber machen geholfen hat :top: Ist beim PC ja einfach, mit Cheffe sein Laptop war das deutlich komplizierter... Andreas |
@Schmiddi:
Ich wusste doch, dass ich noch was vergessen hatte ;) Und wo wir gleich bei Wärmeleitpaste sind: nicht zu grosszügig sein damit! Also zuerst all das alte Zeugs runterkratzen. Wenn es störrisch ist: Wundbenzin und Fön wirkt Wunder! Dann ein erbsengrosser Klecks der neuen Paste in die Mitte des Kühlers platzieren. Der Rest (verteilen) erledigt der Anpressdruck des Kühlers an die CPU beim Aufsetzen. Gruss Christoph |
Ich denke, die Konsistenz des Kontaktmittels war noch gut und so homogen hätte ich es gar nicht selber auftragen können. Aus der Erinnerung schätze ich ca. 4cm2 Fläche, da die Wärmeübertragung proportional zur Fläche ist, macht eine kleine punktuelle Verunreinigung nicht viel aus.
Ich habe dann auch noch mit einem Programm Lasttests für den Prozessor simuliert, nicht mal die Lüfterdrehzahlen sind für gleichbleibende Temperaturen unter 30C hochgegangen. Ich denke, nach der Reinigung habe ich ein mit 4 Lüftern gut belüftetes Gehäuse mit ordentlich Freiraum für frische Luft. Für alle Fälle habe ich in der Vista sidebar über ein gadget jetzt online die Temperaturanzeigen ständig im Blick und werde das mal eine Weile beobachten. Die nächste Reinigung werde ich in jedem Fall zeitig vornehmen. |
Hallo Andreas!
Ich habe den Alpenfön Brocken und Arctic Silver5 (noch besser ist das liquid Zeugs, aber das haftet wie der Teufel zwischen Kühler und Prozessor!!!). Unter 97-98% sind die Temperaturen selten höher als 40 Grad. Und bei der Fließkommaberechnung oder Seti,max. 45 °C. Aber man sollte den Kühler, die Lüfter und auch (bei mir) den Gehäusefilter alle paar Wochen reinigen !!! http://s4b.directupload.net/images/090628/pkyb93rk.jpg Raumtemperatur ca. 24 Grad! http://www3.pic-upload.de/21.12.09/3s2w9m9x7v5z.jpg Eckhard Zitat:
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Die Gehäusetermperaturen sollten in Ordnung sein, wie auch die Grafikkarten Temperatur.
Teilweise laufen die Grafikkarten unter Vollast sogar mit 90-100 Grad ohne dass es ihnen schadet, ansonsten gibts ne automatische Abschaltung. Wenn du es genau wissen willst http://www.ozone3d.net/benchmarks/fur/ Das sorgt für mächtig Last auf der Graka... LG |
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