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SSS und Stativ
Hallo,
ich habe heute ein paar Nachtaufnahmen gemacht. Habe ein Stativ dafür verwendet. Nun sagt man ja oft, dass man auf dem Stativ besser den SSS ausschaltet. Ich hab das nun nicht gemacht, weils mir wirklich unlogisch erscheint. Kann mir jemand technisch begründen, warum ich den SSS ausschalten sollte, wenn ich mit Stativ fotografiere? Danke |
Das wüßte ich auch gern mal !!
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Servus zusammen,
Die Suchfunktion kennt Ihr? http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=73267 Gruss, Kapone |
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Hoffentlich nicht. Danke für den Link, probiers beim nächsten Mal.
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Der SSS kann entwackeln obwohl gar nichts wackelt und dadurch verwackeln.
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Warum sollte er das tun ??
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Offenbar schaltet er sich nicht immer zuverlässig aus.
Irgendwo hab ich mal Testbilder gesehen. Der Unterschied ist minimal, aber sichtbar. |
Irgendwie ist das merkwürdig wenn er doch nicht mehr wackelt wenn ich ohne Stativ die Kamera ruhig halte , müsste er doch auch nicht wackeln wenns auf dem Stativ ruhig wird oder ?? Der SSS kann doch nicht wissen ob ich ein Stativ nutze oder nicht . Sofern man SSS überhaupt personalisieren kann :roll:;)
Egal , wird wohl für mich und andere ein Mysterium bleiben ;) |
Minimale Abweichungen (Schatten, Bewegung...) können dem System ein "Wackeln"vortäuschen. Das setzt (möglicherweise) eine "Antiwackel"- Reaktion in Gang, die sich aufschaukeln kann.
Davon abgesehen - was spricht dagegen, den "Antiwackel" auf dem Stativ auszuschalten:?: |
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Hast meine Antwort schon gelesen - :shock: oder?
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Sicher. Nur war deine Fragestellung etwas seltsam... Ich werds auf jeden Fall das nächste mal ohne Steady Shot probieren und sehen, was es bringt.
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Sorry: Ich hatte keine Frage gestellt sondern eine beantwortet:D...
Edit: Frage: Was spricht dagegen, SSS auf dem Stativ auszuschalten? |
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Schatten, die durch Bewegungen ausserhalb des Bildausschnitts verursacht werden, aber dort sichtbar werden ("bewegte Schatten")...
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Der SSS ist blind. Reagiert nur auf Erschütterung.
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Wenn du recht hast, dann wäre die Sony-Empfehlung ("ausschalten auf dem Stativ") wirklich daneben ( außer im Fall von Erbeben...).
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:mrgreen:
Umgekehrt, bei Erdbeben unbedingt ein. Gruß Thomas |
Bei aktivem Antishake und Belichtungszeiten von um die 10 - 15sec. verwackelt dies bei mir, was man auch an dem leichten piepsen in der Kamera hört.
Ohne, ist dieses Problem nicht vorhanden, wiederholbar ohne Probleme bei mir mit SSS on/off. |
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Mit der Hand hält ein Mensch die Kamera niemals wirklich ruhig, ausser du hast spezielle Fähigkeiten oder einen Betonarm. Solltest du das haben dann kannst du den SSS tatsächlich auch aus der Hand ausschalten. Mach einfach mal ein Bild mit 5s Belichtungszeit und halte dabei die Kamera ruhig (und dann das gleiche vom Stativ), so findest du heraus ob du ein Supermensch bist. |
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Hallo,
ich finds total logisch. Jede hochempfindliche Elektronik "rauscht". Auch ein Antishake. Wenn das Rauschen größer ist als die tatsächliche Kompensation einer Bewegung (am Stativ ja im Idealfall 0), dann wird das Bild durch den Antishake unschärfer. Clemens |
Ganz tolle Unschärfeefekte lassen sich erreichen, schaltet man gleichzeitig SSS und die Stabilisierung des Objektivs an:lol:.
Rainer |
Ich denk die Sony Ingenieure werden nen Grund für die Empfehlung haben, vieleicht dient es aber auch nur dem ausgeglichenerem Chi der Kamera, wer weiss,wer weiss ?:lol:
ps..es verwackelt aber tatsächlich etwas mit SSS auf stabilem Stativ ! |
es ist in der Tat so daß der SSS auf dem Stativ Verwacklungen verursacht. Diese sind deutlich stärker als der Spiegelschlag. Bei diesem Test war es mir nämlich erstmals aufgefallen. Zu sehen sind die Bilder auf meiner Homepage -->Galerie--> Testbilder--> Spiegelvorauslösung...
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Eine Kamera ist ein technisches Gerät, dessen Vorrichtungen für einen bestimmten Zweck gebaut wurde. Setzt man es nun nicht bestimmungsgemäss ein, funktioniert es nicht so wie es soll - o Wunder.
Das Getriebe eures Autos verträgt z.B. nur ca. 100h Rückwärtsfahrt. Danach ist es kaputt. Wenn es nun jemand darauf anlegt und eine Alpenüberquerung rückwärts machen möchte, wird es zu Schäden kommen, obwohl es NICHT in der Betriebsanleitung steht. Wenn Sony empfiehlt, den SSS auszuschalten, warum macht man das nicht einfach und gut? |
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Der SSS ist für bestimmte Frequenzen und Amplituden des Verwackelns konzipiert (neben weiteren Parametern wie beispielsweise der Brennweite des angesetzten Objektivs). Innerhalb dieses bei der Konzeption vorgesehenen Nutzbereiches der Steuerungssoftware, der sich für die Freihandfotografie erklärt, leistet der SSS eine gute und in der Regel vorhersehbare Leistung. Stativschwingungen und -amplituden liegen ausserhalb dieses Nutzungsbereiches, so dass Sony für die Stativnutzung rät, den SSS auszuschalten. Sony kann nun die Steuersoftware für den Stativeinsatz weiterentwickeln. Möglicherweise ist dies bereits geschehen, so dass sich Sony dachte, den SSS-Ein/Aus-Schalter an den beiden Modellen A500 und A550 weglassen zu können. Das ist aber nur ein möglicher Grund für den Entfall des Schalters. Eine noch plausiblere Erklärung wäre, die Bedienung für Einsteiger weiter zu vereinfachen und den Raum, den der Schalter einnimmt, anderweitig zu nutzen. Theroretisch könnten nun A500 und A700 Besitzer über lange Versuchsreihen die Auswirkungen des SSS bei Stativeinsatz bei beiden Kameras vergleichend testen. Ein schwieriger Test, der vermutlich ohne wirklich aussagefähiges Ergebnis enden würde. Vor ein paar Jahren sah ich im web eine Sony-Präsentation, die den Wirkbereich und Leistung des SSS in einem Diagramm darstellte. Leider ist es keine Priorität von Sony, den Kunden tiefergehende whitepapers zu den Produkten zur Verfügung zu stellen, so dass diese SSS-Frage wie viele andere Themen ungeklärt bleiben wird. |
Danke T-Rex. Das ist eine wirklich hilfreiche Antwort und die hilft mir auch, den ganzen Sachverhalt zu verstehen. Meine Kamera hat ja noch den SSS-Schalter :)
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Gegen das Abschalten spricht, dass man vergißt das SSS wieder anzuschalten.
Mein Test ergab bei eingeschaltetem SSS bessere Bilder. Das Objekt war mehrere 1000 Meter entfernt, sodass kleinste Erschüterungen sichtbar waren. Bei mir bleibt der SSS immer an. Soweit ich mich erinnere stand bei Sony das Wort "kann" - also eine Kann-Sein-Geschichte. Nach meinen Tests verbanne ich diese Geschichte ins Reich der vielen Fabeln und Legenden, die immer wieder gerne erzählt werde, weil sie sich so schön anhören. |
Die Alpha 100 hat bei mir auch kaum Unterschiede gezeigt... die 700 deutliche.
Die 550 habe ich daraufhin nicht getestet, aber ich geh davon aus das sich nix geändert hat.... Steffen |
Zitat:
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Ich verstehe die Logik dahinter auch nicht ganz! Warum sollte man SSS am Stativ ausschalten?
Gedankenexperiment: jemand hat eine so stabile Handhaltung (Sportschütze?), die der Stabiliät eines Statives nahe kommt! Muss er jetzt SSS abschalten? Warum sollte der Regelkreis arbeiten, wenn der Beschleunigungssensor nichts meldet?# Ich muss dazu sagen, dass ich zur "Sicherheit" SSS abschalte, wenn ich die A700 am Fernrohr montiere. Am Stativ vergesse ich sehr oft darauf! Habe aber noch nie eine Aufnahme deswegen "verloren". |
Noch ein Erklärungsansatz: Murphys Gesetz.
Der SSS ist technisch in der Lage, den Sensor zu bewegen und könnte durch verschiedenste denkbare Fehler ausgelöst werden. Schaltet man ihn ab, ist er dazu nicht mehr in der Lage, also hat man bessere Stabilität durch Fehlervermeidung. |
Zitat:
In diesem http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=73267 und den darin verlinkten Threads wurde wirklich eindeutig bewiesen, dass der SSS am Stativ Nachteile bringt (Einschränkung siehe unten). Aber es gab nach Tschernobyl ja auch Leute, die das Atom einfach abgekocht haben. Es ist allerdings wichtig, hier nicht alle Alphas und Dynaxen über einen Kamm zu scheren. Meine A700 hat bei der Kombination SSS+Stariv erhebliche Probleme gezeigt, während meine A300 weniger kritisch war. Außerdem stellt sich die Frage, ob das Problem bei allen Brennweiten deutlich auftritt. Nicht jeder benutzt z.B. Brennweiten von 400mm oder mehr. Um das Verhalten aussagefähig zu erkunden, reicht der Vergleich von drei oder vier Aufnahmen nicht aus. Eindeutige aussagen sollten nur in Bezug auf das Kameramodell und ggf. noch die Brennweite getroffen werden. Auch das Schwingungsverhalten des jeweiligen Stativs kann einen Einfluss haben. Ich zitiere mich selbst nochmal auszugsweise: Zitat:
http://www.sonyuserforum.de/forum/sh...ad.php?t=73267 |
Zitat:
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Ist das wirklich so schwer,
keine Technik ist perfekt, also kann auch SSS bei perfekt ruhig gehaltener Kamera mehr schaden als nützen (schaut doch mal in Bücher über Regelungstechnik, eine Regelung, die nichts zu regeln hat, ist Mist, sie wird immer ein wenig um den Sollwert herumschwingen oder Rauschen, wie oben von einem anderen User geschrieben). Nun muss man für sich das Optimum finden, wenn man die Kamera mit langem Tele auf ein eher wackeliges Stativ stellt, wird der SSS nützen, vielleicht kann der Sportschütze ohne SSS bessere Bilder schießen als mit. Jan |
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