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Frage: Portraitfotografie
Hallo zusammen,
ich fotografiere wahnsinnig gern Menschen, ob gross oder klein oder sogar Mini. DA ich nun schon zwei anfragen habe, bzgl die Babys meiner Freundinnen zu fotografieren, suche ich dafür nun ein geignetes Objektiv, das ich auch dann für Personen-Gesichter- ganz Körper oder nur mit Oberkörper benutzen kann. Ich selbst hab das Kit- 18-70mm und das Tamron 70-300mm. Wobei ich schon festegestellt habe das ich bei dem Tamron oft ein Stativ brauch- ich haber lieber aus der Hand fotografier. Könnt ihr mir Tips und Ratschläge geben bezüglich eines Objektives für Portraits???? Ich bin leider noch eine, naja etwas unerfahrene Knipserin was Objektive betrift und weiss eben auch nicht genau was und welches dafür wirklich geeignet wäre! Ich dnake schon mal gnaz lieb für Zahlreiche Tips... Alice |
Ich nutze für die Portraitfotografie ein Sigma 90 mm Blende 2.8. Meine Erfahrungen damit sind sehr positiv.
Detlef |
Hallo Alice,
in der Kleinbildfotografie gilt der Brennweitenbereich von 90 bis 135 Millimeter als "klassische" Portraitbrennweite. Mit deinem Kit-Objektiv am langen Ende kommst du da schon ganz gut hin. Für erste Gehversuche reicht das völlig. Ein typisches Portrait-Objektiv für unser System ist das 85/1.4. Am Crop ist es für die Halbtotale mit umgerechnet ca. 120 mm Brennweite vielleicht schon etwas lang. Dafür bietet es eine sehr große max. Blendenöffnung, womit sich die Tiefenschärfe auf einen sehr kleinen Bereich reduzieren lässt. Das ist bei Portraits oft erwünscht, um das (scharfe) Gesicht schön vom unscharfen Hintergrund zu trennen. Deutlich günstiger wäre ein 50/1.7, das am Crop ja auf ca. 75 mm Brennweite kommt. Dieses Objektiv wäre mein Tipp, wenn du deine "Versuche" etwas intensivieren möchtest. Ich selbst bevorzuge das 70-200/2.8 G SSM bei nahezu Offenblende. Ähnlich wie dein Tele ist es zwar schwer, gibt mir aber als Zoom die Flexibilität, schnell den gewünschten Bildausschnitt zu wählen. Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte. Martin |
Wenn auch mal Ganzkörperaufnahmen oder Innenaufnahmen drin sein sollen, dann sind 90mm wohl fast schon zu lang, aber sonst bestimmt gut geeignet.
Sony hat vor kurzem das DT 50mm f1,8 rausgebraucht, das ist bestimmt eine gute Allroundlösung. |
Ich empfehle das Minolta 50/1,7. Bei Teilporträts muss man zwar manchmal recht nah ran, aber wenn du die "Modelle" kennst und die sich dabei dann nicht unwohl fühlen ist das ja eignetlich kein Problem.
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Zitat:
In engeren Räumen benötigt man relativ kurze Brennweiten, so ca. 35-50, bei mehr Platz bis ca 70 mm. Das Licht kann und muß man meist selber bestimmen und durch die kurzen Abstände zum Modell und die freie Wahl des Hintergrundes benötigt man meist keine extremen Blendenöffnungen, ich komme meist mit 4.0 bis 5.6 aus. Draußen oder in größeren Räumen sind längere Brennweiten gefragt, 50 mm ist da eher knapp, besser sind 70 oder 100 mm. Mancher Spezi geht aber auch weiter. Auch sind hier größere Öffnungen günstig, da man den Hintergrund oft nicht bestimmen kann und verschwimmen lassen will. Damit ist ein 50/1.7 oder 1.8 ein günstiger und guter Einstieg. Ich nehme gerne mein 50/1.4 oder ein 28-75/2.8, beide kosten je unter 400 Euro. Fotorrhoe |
würde auch ein lichtstarkes objektiv nehmen! das schon genannte 50er 1,7 von minolta ist auch in meinem besitz und scheint diesbezüglich einen guten job zu machen. wobei ich in letzter zeit nich so zum portraitieren komme ;)
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Hi,
auch ich kann das 50/1.7 nur empfehlen. Das war mein Standard-Protraitobjektiv. z.Zt. mausert sich allerdings mein 50/2.8 Makro dazu. Auch nicht schlecht ist das gute alte AF35-70/f4. Jedoch bei Innenaufnahmen eben nicht so lichtstark und die beiden 50er sind definitiv schärfer! Das waren jetzt nur die günstigen Einstiegslösungen. Was willst Du denn ausgeben? |
Ich habe das Sony 50mm 1.4, welches ein schönes Bokeh bei großer (Richtung offen) Blende gibt. Man kann damit auch schön mit dem Schärfeverlauf spielen (Stichwort Augen scharf, Nasenspitze unscharf oder umgekehrt zb). Zu kurz ist es auch nicht - an Deiner 200 sind das 75mm bei KB - und das vorher zitierte und sündhaft teure 85mm 1.4 ist für auch für VF gebaut. Das 50mm an KB wird an Crop quasi zur Portraitlinse. An VF wäre es wahrscheinlich ein bisschen kurz, weil man den Leuten doch arg auf die Pelle rücken würde. Damit sind das im Vergleich Crop/VF quasi nur 10mm Unterschied (also vernachlässigbar), aber dafür ein 4-stelliger Preisunterschied zu gunsten des 50mm. Ich hatte Glück und hab meins für 290 EUR bekommen und es macht richtig Spass!
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Ich verwende für Portraits meist ein 85/1,4 oder das Sigma 50-150/2,8 -- manchmal auch das 50/1,4, das als Einstieg sicher sehr gut geeignet ist (alternativ eben zu geringeren Kosten ein 50/1,7 oder das neue 50/1,8 DT von Sony).
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Ich finde Ken Rockwell's Beitrag zum Thema ganz interessant (ja IMO gibt es auch vernünftige):
http://www.kenrockwell.com/tech/portrait-lenses.htm Ich persönlich benutze ein Tamron 70-200 f2.8, was ich für meine Verhältnisse als ideal empfinde, falls du aber eher ganz-körper Aufnahmen machst (bei mir ist das Gegenteil der Fall), kann es vielleicht in Räumen recht eng werden. Bezüglich des "Stativ-Problems": Ein Lichtstarkes Objektiv reicht da vielleicht schon. Wenn nicht, muss halt die ISO hoch, in RAW fortografieren und dann das Rauschen bearbeiten. |
Wow, ich bin begeistert von Euren Antworten. Freu mich richtig das ihr mir soviel Tips gegeben habt.
Hmm ausgeben, das ist als Mama mit zwei kidis immer so ne Sache, natürlich sollte es so günstig wie möglich sein! Ihr habt mir ja nun meist ein 50/1,7 empfohlen, was ich denke bei Babys kein Problem sein wird. Auch bei Personen die mit dem nahen Körperkontakt kein Problem haben, bestimmt auch super. Aber was wenn die Leute den Kontakt scheuen? Oder bei Kindern die naja springen rumlaufen und nicht still halten???? Was wäre denn noch ne möglichkeit als Zoom um das mit den 50mm abzudecken??? Fotografieren möchte ich gern draussen, hab es lieber in der Natur da kann man so schöne Hintergründe finden. Aber natürlich kommt der Winter und dann immer draussen Fotografieren geht natürlich nicht, vorallem Babys und Kleinkinder. Aber natürlich Fotografier ich auch im Innenbereich, allerdings, naja bei uns im WZ is das mit der weite kein Problem, aber was wenn ich zu den Personen hingeh und die ne kleiner Wohnung haben????? DAnn doch eher nen Zoom???? Ein Lichtstarkes Objektiv sollte es schon sein, denn die Schärfe is mir wichtig, wie natürlich jedem anderen auch. Die fotos sollten mit unter für mich eine art Hmm Aushängeschild? sein, so ne art Visitenkarte, damit die Personen sehen was ich mach und wie ich es mach. Mir fällt nen richtiges wort dazu leider gerade nicht ein. ui schon wieder soviel geredt. Ich hoffe jedoch ihr wisst was ich mein :-)! Auch hier nochmals Danke für die Tips. |
...da fällt mir nur noch eines ein...
... das Tamron oder KonicaMinolta 28-75/2.8
preisgünstig, sehr gut und lichtstark. Gebraucht für um die 230 € zu bekommen. Hier ist man für alle Eventualitäten gerüstet. |
Ich möchte hier nochmal das Minolta AF 35-70/F4 bestärken.
Vorteile: - Es ist schweinegünstig - sollte für etwa 40-50 EUR zu haben sein (gebraucht natürlich) - sehr scharf schon bei Offenblende - schöne "Minoltafarben" - deckt für Portrait eigentlich einen ganz interessanten Brennweitenbereich ab - Recht schönes Bokeh Nachteile: - evtl. Handelt man sich ein Exemplar mit verölter Blende ein: Hier gilt aufpassen!!! - Größte Offenblende nur F4 - i. d. R um die 25 Jahre alt (aber ist das unbedingt ein Nachteil?) - etwas lange Nahgrenze, die auch in dem Pseudo-Makrobereich nur bei 70mm verkürzt werden kann Ich persönlich fotografiere sehr gerne mit der Linse - zusammen mit einem kleinen Ofenrohr (Minolta 100-200/F4,5; um die 80-100 EUR) aus der selben Generation mache ich damit zur Zeit noch alle meine Portraits. |
Zitat:
was du hier schreibst hat Hand und Fuß. Kinder zu fotografieren ist nicht einfach - man kann sie ja schlecht abschalten :lol: Ich empfehle dir für dein Vorhaben auch eher ein gutes lichtstarkes Zoom, wie z.B. das Sigma 17-70mm f2.8-4.5, oder eben das Tamron 17-50 f2,8. Sind beide relativ günstig zu bekommen und liefern quer über die Bank knackscharfe Bilder. Möchtest du den hinteren Zoombereich noch etwas mehr abdecken, was bei Portraits auch von Vorteil ist, so schau dir doch mal das Sigma 24-70mm f2.8 EX DG Macro an. Steckt mir selbst in der Nase:) Mehr dazu hier: http://www.sonyuserforum.de/reviews/...php?product=75 |
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für Drinnen finde ich das 50/1,7 sehr gut. Da man grade kleine Kinder auch noch im Ganzkörperportr. erfassen kann bei minimaler Tiefenschärfe.
Allerdings leidet die Schärfe bis etwa Blende 2,5 schon stark. Erst dann wird es sehr scharf. Da du aber viel draussen machst, sollte es schon etwas mehr Brennweite sein denke ich. Den Weitwinkelbereich braucht man wg. der ungünstigen Darstellung der Porträtierten eh nicht. Das 28-75/2,8 klingt für dein Vorhaben sehr gut geeignet nach allem was ich bisher gelesen habe. Das 17-50/2,8 würde ich hier weniger empfehlen. Habe es selber und finde die Brennweite für Porträts zu kurz. Mfg. Gerhard |
Zuersteinmal nochmals danke an alle die noch geschrieben haben.
Puh, das scheint nicht wirklich einfach zu sein. Zumal ich nun nicht kaufen mag dann nicht zufrieden bin und mir dann doch nen anderes zulegen sollte. Zumal mich auch die Preise bei den NEUEN Objektiven richtig abschrecken. Aber es muss doch eines geben das auch für mich vom Preis her leistbar ist, oder? oder bin ich doch zu Arm dafür :-(!:cry: Aber hängen geblieben bin ich dann schon in der Brennweite zwischen 50-105, irgendwo dazwischen sollte es eins. Lichtstark und wenn möglich mit kleiner Blende f2,8-F1,4. Hab ich zu hohe ansprüche???? |
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Das 50mm /1,7 ist das günstigste Objektiv mit einer so hohen Lichtstärke - günstiger wird's nicht. Alternativen wie das 35-70 sind günstig(er), haben aber nicht die Lichtstärke. Wenn das 50er zu teuer ist und auch Zooms um 200 Euro nicht in Frage kommen, wirst du irgendwo Kompromisse eingehen müssen. Das 35-70 /4 ist da eigentlich schon eine gute Empfehlung, denn für das Geld ist es optisch klasse. Allerdings läuft es bei der Lichtstärke dann idR. auf den Einsatz des Blitzes hinaus (selbst mit einem 50 /1,7 wird man drinnen nicht immer ohne auskommen), was nicht so gut ist. Auch die Nahgrenze des 35-70 ist für deine Zwecke leider nicht ideal. Ein Zoom mit Lichtstärke 1,4 - 2,8 und das dann auch noch super günstig? Gibt es nicht, leider. Wenn du dich von dem Wunsch nach einer hohen Lichtstärke lösen könntest, wären die Alternativen was Zooms angeht hingegen riesig, auch im Bereich unter 100 Euro. Da kämen diverse 28-105, 28-85, 35-105 oder auch Telezooms in Frage. Wenn es möglichst lichtstark und günstig sein soll, kommt eigentlich nur das 50 /1,7 in Frage. Wenn es unbedingt ein lichtstarkes Zoom sein soll, wird es nicht lichtstärker als f2,8 und sehr wahrscheinlich auch nicht günstiger als 150-200 Euro. |
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scherz beiseite. //edit: Der User über mir hat es ausführlicher erklärt. wenn du ein objektiv zw. 50-105 magst, dann ist das sigma 50-150mm f2,8 sicher sehr gut. Alles im Allen kommt es immer auf die Situation drauf an ... versuch nicht *jeden* Brennweitenbereich abzudecken, sondern konzentrier dich auf ein paar wenige und dafür umso mehr für das Foto ansich. Bzgl. Angst haben, dass es ein "Fehlkauf" wird. Rede dich mit deinen lokalen Fotohändler zusammen, teste dort ausgiebig und frag gleich im vorhinein wie es mit der Rückgabe aussieht (ob das innerhalb von ein paar Tage möglich ist) ... manche Händler sind da sehr kulant. Ansonsten bestell es im Internet, da hast du ein 14tägiges Rückgaberecht! |
Darf ich fragen welcher Preisrahmen für "das" oder "die" Objektive nicht überschritten werden kann oder soll ?
Grundsätzlich ist es nun mal so, daß hochwertige Objektive (hohe Lichtstärke, und gute schärfe schon bei Offenblende) sehr teuer sind. Etwas günstiger wirds dann wenn man sich in der Brennweite einschränkt (z.B. 28-75 da das vielen vom Weitwinkel her für den Alltag zu wenig Weitwinkel ist) Oder Festbrennweiten. ein 35-70/4 ist sicher eine günstige und gute Linse, wenn dir die Abbildungsleistung deines Kit nicht reicht. Aber obs der große Sprung ist, ist eine andere Frage. Immerhin verlierst du damit den Weitwinkel für andere Aufnahmen. Mfg. Gerhard |
Nochmal: Für "Babyfotografie und Kinderfotos" ist das Tamron/Minolta 28-75 an Crop Kameras (alle Sonys ausser der 900er und der 850er) prima geeignet.
Ich habe es genau dafür gekauft, bis es durch das Zeiss 24-70 (und da nun Vollformat + 1,8/135 Zeiss) ersetzt wurde. Das "Brennweitenäquivalent" von 42-112mm des 28-75 deckt dieklassischen Portraitbrennweiten gut ab mit ein wenig Luft nach unten. Daher m.E. für den TE das perfekte low-Budget-Objektiv für diesen Bereich. |
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Ich finde momentan Neupreise von 330 Euro, gebraucht natürlich günstiger. 140 Euro - Glückwunsch, aber was hilft das Alice? |
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Grund: wertigere Verarbeitung, Metallbajonett |
Ui, wieder mal supi Antworten,
solangsam aber sicher werde ich mir glaub klar was ich will. Mein bugedt beschränkt sich leider in dem bereich 100-150 allerhöchstens, oberste Schmerzgrenze, was es nicht unbedingt sein sollt :-( wenn aber nicht anders möglich 200Euro... Mehr gehtl leider im moment definitv nicht, ausser ich kauf es im Netz auf Raten, was evtl auch bei unter 200 euro dann nicht wirklich anders möglich wäre. Spare schon fleissig, dennoch naja hätte ich es nicht erst gern in 2-3 monaten sondern eher als bald. Wegen der Lichtstärke, also momentan Fotografier ich ja mit dem Kit, was ja nicht weiter runter geht als 4,5 meist fotografier ich in 5,6 weil ich doch etwas zoome. Beachte aber immer das ich im bereich 5,6 bleibe. Eigentlich bin ich mit manchen Bilids schon zufrieden damit. Doch es happert nen bisschen mit der Schärfe. Doch ich denke mit 2,8 wäre ich bestimmt, als mehr oder weniger Anfängerin schon auch gut abgedeckt, oder???? Ich hab zwar gewisse vorstellungen, wie jeder natürlich, doch ich denke ich für den anfang- udn wenn das Shooten dann läuft einfach geld beiseite legen und nen neues zulegen dann wenn mehr geld vorhanden ist. Ich geh mal davon aus, das das viele zu anfang so gemacht haben.... So nun kennt ihr mein Buget und meine inetwa vorstellungen, hihi und nun???? |
ich würde sagen, schau Dir mal die Meinungen hier in der Objektivdatenbank zu den bisher genannten Objektiven an. Da stehen auch Durchschnittspreise usw. dabei. Dann kannst Du ja entscheiden welches Dir zusagt und trotzdem Preislich tragbar ist.
das 28-75/2,8 ist sicher einer der besten Tipps hier. Aber auch nicht das billigste. Es dürfte aber das günstigste Objektiv mit durchgehend Blende 2,8 sein. (Was Dir ja verständlicherweise wichtig ist) und zudem gut für den Porträt bereich geeignet. Mfg. Gerhard |
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Wenn's schnell gehen soll, dann ein 1,7/50 kaufen. |
Hallo,
Ich hatte vor einiger Zeit ein ähnliches Problem. Erst habe ich mir ein 50iger Festbrennweite gekauft und mich über die Gurkennasen geärgert, die ich den portraitierten Personen damit angehängt habe. Wenn ich es nicht als lichtstarkes Objektiv für Lowlight-Fotos weiterverwenden könnte wäre es eine Fehlausgabe gewesen. Dann habe ich mir ein 35-105 aus der Ofenrohrserie gekauft weil ich ebenfalls nur ein eingeschränktes Budget hatte. Damit konnte ich die portraitierten Personen aber nicht vom Hintergrund trennen. D.h. Person vorne scharf und Hintergrund unscharf war meist nicht möglich. Ich habe es also mit etwas Verlust weiterverkauft. Mir wurde damals das Tamron Makro 2.8/90mm empfohlen. Ich habe dann gespart und mir dieses Objektiv gekauft. Das ist nun seit Jahren meine erste Wahl für Portraits. Ein Schnappschuss-Objektiv ist es allerdings nicht denn dafür ist der Autofokus zu langsam. Man kann allerdings in nicht zu unruhigen Situationen schöne Portraits aus der Distanz machen. Deswegen empfehle ich dir aus o.g. Gründen kein 50iger und auch kein lichtschwaches Zoom. Du wirst dann mehrfach investieren und trotzdem unzufrieden sein. Besser ist es daher zu warten und zu sparen und entweder ein lichtstarkes Zoom (nicht das angesprochene Sigma 2.8-4.5) oder ein lichtstarkes Makroobjektiv um 90mm Brennweite zu kaufen. |
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Ich will die 50er hier nicht als perfekte Portraitobjektive hinstellen, aber sie bieten IMO ein gutes Paket aus Lichtstärke, Abbildungsleistung und Preis(wertigkeit). In manchen Situationen (!) ist ein 90er Makro besser, aber es kostet auch zwei bis drei mal so viel. Und ich glaube Alice hat oft genug drauf hingewiesen, daß das Budget begrenzt ist. In so einem Fall halte ich ein lichtstarkes 50er (notfalls mit nachträglichem Beschnitt, umgekehrt geht hingegen nicht) nach wie vor für eine gute Wahl. |
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Ich denke ich werde mir evtl das 50/1,7 zulegen udn weiter sparen udn mir dann natürlich evtl noch eines. DAs kommt drauf an wie intensiv mein Vorhaben weitergeht, und in naher zukunft kommt ja auch was rein für meine Arbeit da ist dann mit sicherheit schneller gespart.
Ich zeig euch nun mal ein Bild, damit ihr wisst was ich mein mit Portraits. http://www.sonyuserforum.de/galerie/...forumverkl.JPG Das ist mein Bruder, heute fotografiert und an diesem Bild seh ich das das Kit doch nciht das ist was ich will. Das Gesicht wurde focusiert und scharf ist aber er untere Bereich - ärger-, da mehrere Bilder nicht im Focus scharf sind sonder ganz wo anders. Ich bütze immer den lokalen, so kann ich das im Bild selbst auswählen. Oder wäre die Focusierung per spot und dann Bildausschnitt ändern doch besser???? Ihr seht ich bin etwas kompliziert und naja einfach doch noch am Anfang.... |
moin,
damals™ (zu analogen Vollformatzeiten) habe ich ein 135mm als Portrait-Objektiv verwendet, und für "ganze Person" das klassische 50mm. Allerdings hatte ich dazwischen auch nix. An der 900 ist 100mm recht brauchbar für Portraits oder (ruhig!) spielende Kinder: etwas Abstand beeinflusst weniger. Allerdings in Innenräumen schon (wie auch das 135mm) eher etwas lang. Also am besten etwas von ca. 50-100mm an KB. Am Crop1,5 deiner Kamera wäre also 28-70mm vom Bildwinkel wie 40-105mm am Kleinbild, und m.E. eine gute Wahl für Dich. Ein Objektiv, welches gebraucht gerade so in Dein Budget passen könnte und trotzdem hinreichend Offenblende liefert wäre das Tokina AT-X Pro(II) 2.6-2.8/28-70. Wird um 200-250 Eur gehandelt, mit Glück im Laden noch günstiger. Groß, schwer, massiv, nicht perfekt. Aber gerade für Dich eventuell sehr brauchbar: es liefert etwas weniger Kontrast als das Minolta-G (28-70/2.8 typ um 550-600 Eur gebraucht) und ist bei Offenblende am "langen Ende" bei 70mm etwas "weich": für Personenfotos nicht unbedingt ein Nachteil! Der Abfall in den Ecken bei 28mm im Vollformat ist für Dich ja ohne Belang. Das KonicaMinolta 28-75/2.8 oder sein Tamron-Zwilling sollen schärfer sein, leichter (Plastik), sind aber auch teurer und ebenfalls nicht jeden Tag im Angebot ;) M.E. gegenüber einem 50/1.7, für dass Du um 150 Eur einplanen musst, die bessere Wahl. |
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Was an der Stelle vielleicht auch erwähnt werden sollte: bei Objektiven mit größerer Lichtstärke und damit potentiell kleinerer Schärfentiefe gewinnt dieses Thema noch an Bedeutung oder anders gesagt: damit wird es nicht einfacher/unwichtiger, sondern schwieriger/wichtiger, die Schärfe korrekt zu setzen. Zitat:
Ich muß allerdings sagen, daß ich das Problem anhand des gezeigten Bildes nicht wirklich nachvollziehen kann. Gesicht und unterer Bildbereich sehen für mich ähnlich scharf aus. Das kann hier aber auch an der Verkleinerung des Bildes liegen, da lässt sich sowas nicht mehr so einfach beurteilen. |
Für ein solches Bild würde ich das 50er auch bedenkenlos empfehlen. Und 150 Euro kostet es sicher nicht.
Ich denke zwischen 100 und 120 Euro wirds wohl kosten. Hab grade gesehen daß "max_ro" hier im Forum eines für 110 incl. Versand bietet. Klingt fair. Weiter hab ich mich damit nicht befasst. Das nur um zu zeigen daß 150 Euro zu hoch gegriffen ist. Die Fokusierung sollte bei solchen Aufnahmen unbedingt nach der wahl des Bildausschnittes erfolgen. Hast Du also (wenn ich nix falsch verstanden hab) richtig gemacht. Allerding sind die AF-Sensoren in der Kamera evtl. größer oder nicht zu 100% genau da wo sie laut Sucher sitzen sollten. Somit kann ein knapp über den Arm hinweg scharfgestelltes Gesicht in wirklichkeit auf den Arm scharfgestellt werden. Hier muss man also aufpassen und evtl. eher auf den Haaransatz fokusieren und den Bildausschnitt (wenn nötig) nach Fokusierung minimal ändern. Mfg. Gerhard |
Bitte nicht böse sein, aber bevor man beim Objektiv ansetzt sollte man erst einmal an die richtige Portraitbeleuchtung herangehen. Daran fehlt es im Beispielbild leider vollkommen. Geld würde ich für so ein "Portrait" nicht ausgeben wollen.
Es ist daher vielleicht eine bessere Idee zunächst zwei günstige Blitzgeräte für drahtloses Blitzen zu kaufen und damit etwas Erfahrung zu sammeln. Es muss ja nicht gleich die Profi-Blitzanlage sein, aber eine gewollte und gekonnte Lichtführung ist der Anfang. |
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Ich schließe mich turboengine an, persönlich hat mir die Anschaffung eines Blitzes (Metz 54-mz4 für 150€) wesentlich weiter voran gebracht als die Anschaffung des 50/1,7.
Seid dem ich den Blitz besitze habe ich viel über Lichtführung gelernt, das nützt mir auch etwas wenn ich gerade keinen Blitz auf der Kamera habe. |
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